#194 Clarity: Wie KI Führungskräften zu mehr Klarheit verhilft mit Mark Poppenborg
Shownotes
Wie am Anfang der Folge erwähnt, startet bald unsere Summer School, richtig für alle, die schlauer aus dem Sommer kommen, als sie reingegangen sind. Das 11-Wochen-Programm startet am 16. Juni mit einem Kick-Off. Jede Woche bekommst du einen 90-Minuten-Impuls von einem Experten, eine Teamaufgabe und freitags eine Q&A-Session. Mit dabei: Nora Dietrich zu Mental Health, Michael Trautmann zu Vision und Storytelling, Raphael Giegen zur Zukunft der Arbeitswelt und viele weitere Expertinnen und Experten von HelloAgile zu zeitgemäßem Management, besseren Meetings und KI.
Und das Beste: Für alle, die heute diese Folge hören, gibt es 20% Rabatt auf unsere HelloAgile Summer School. Verwende dafür einfach den Code HASMS_20 bei der Anmeldung.
Alle Infos zur Anmeldung bekommst du hier
Vernetze dich mit unserem heutigen Podcast-Host Lutz und unserem Gast Mark.
Transkript anzeigen
00:00:00: Bevor es losgeht, Wärmung in eigener Sache.
00:00:03: Der Sommer steht vor der Tür und damit auch unsere brandneue Summer-School mit hochkarätigen Impulsgebern wie Michael Trautmann, Nora Dietrich, Dr.
00:00:12: Tanja Bäcker und viele mehr!
00:00:16: Und das Beste ist für alle die hier so aufmerksam zuhören gibt es jetzt in den Shownotes ein zwanzig Prozent Rabattcode.
00:00:33: Herzlich willkommen zu Unboxing New Work, deinem Podcast für besseres Arbeiten.
00:00:38: Ich bin der Lutz und möchte gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen herausfinden, wie modernes Arbeiten Menschen erfüllt und Unternehmen erfolgreich macht.
00:00:46: Bei Hello Agile begleiten wir Menschen- und Organisationen auf ihren Weg zu New Work unter GM arbeiten!
00:00:52: Denn New Work ist viel schichtiger als es auf den ersten Blick erscheint – in diesem Podcast tauchen wir gemeinsam in all seine Facetten ein….
00:00:59: Heute bin ich wieder der Lutz, euer Host.
00:01:01: Ich bin ein Workshop-Facilitator und Trainer bei Hello Agile.
00:01:04: Das bedeutet dass sich einzelne Personen, Teams oder Organisationen helfen das Maximum aus ihren Workshops und Meetings herauszuholen.
00:01:13: Unser heutiger Gast ist Marc Pomenborg und wer sich heutzutage mit Organisationen beschäftigt, er kommt zurecht um Mark und sein Unternehmen Intrinsify nicht vorbei.
00:01:22: Mit ihrem Future Leadership Werkzeugkasten verhelfen sie Menschen zu mehr Wirksamkeit in ihrer Organisation.
00:01:29: Ich selbst bin treuer Hörer ihres Podcasts zu Schälen bis zum Kern, den Marc gemeinsam mit seinem Mitgründer Lars Vollmer rausbringt.
00:01:37: Beziehungsweise rausbrachte denn im November ich weiß es noch ganz genau da kam eine Folge in dem die beiden verkündeten eine radikale Fokus Pause einzuliegen keine neuen Podcast folgen keine neuen Vorträge kein neuer Content keine neue Nebenprodukte dafür voller Fokus auf ein neues Produkt.
00:01:54: und ich war Davon so angezündet, ich hab's eben nachgeguckt.
00:01:58: Ich habe um ... Äh, ein Screenshot geschickt und gesagt David ähm schaut ihr das mal an vielleicht hast du es auch schon gesehen Das müssen wir im Blick behalten Beziehungsweise nicht im Blick behalten.
00:02:10: Und ähm genau Jetzt sechs Monate später sitzen wir hier gemeinsam und ich bin gespannt Marc über euer Produkt und vor allen Dingen über den Weg dahinter zu sprechen.
00:02:19: Mark herzlich willkommen
00:02:21: Danke Lutz Freut mich dass ich da sein kann.
00:02:24: Sehr sehr schön.
00:02:26: Ihr habt in eurem Podcast die gute Manier eines Check-ins.
00:02:30: Das freut mich sehr, denn das ist bei uns auch über der Standard und
00:02:34: ich
00:02:35: hoffe diese Check-in Frage hattet ihr in euren Podcast noch nicht.
00:02:39: aber Marc was würdest du sagen?
00:02:41: Ist die Superkraft des einundzwanzigsten Jahrhunderts?
00:02:48: Wow!
00:02:49: Das ist eine gute Frage.
00:02:58: Urteilsvermögen und Klarheit würde ich sagen.
00:03:04: Ab diese Frage bewusst gewählt, weil ich habe mir vor meinem geschätzten Kollegen Konstantin Eckart abgeschaut.
00:03:10: Wenn in Workshops schon beim Reinkommen die Leute so sehr unfokussiert sind dann stellt ihr immer dieser Frage und sagt selbst Fokus.
00:03:18: Fokus ist die Superkraft des ein zwanzigsten Jahrhunderts!
00:03:21: Und bei Fokus ja da musste ich automatisch an euch und euer Projekt denken.
00:03:26: Aber Marc lass uns mal zuerst... im Heute anfangen.
00:03:30: Ihr habt ein neues Produkt rausgebracht, das geradefür gut für Rohre sorgt.
00:03:35: Max uns einmal mitnehmen was habt ihr da entwickelt?
00:03:38: und im zweiten Schritt ausführlicher schauen wir dann wie habt ihr das entwickelt?
00:03:43: Sehr gern!
00:03:43: Also ich sag's immer so wenn mein System entwickelt mit dem sich Personalentwicklung und Transformationsarbeit schneller nachhaltig wirksamer und kostengünstiger gestalten lässt und das ist KI basiert, oh Wunder.
00:04:02: Und es in der Lage die Arbeit von uns zu verstärken aber auch als Stand-alone Werkzeug genutzt zu werden.
00:04:13: Um einfach mal ein Beispiel zu machen wir nutzen das im Rahmen von Beratungsmandaten um schnelle Teamdiagnosen durchzuführen weil wir innerhalb von wenigen Tagen durch dieses Werkzeug Wir können quasi eine Armee von Experten los schicken, die im Intrinsifall geiste Interviews führen.
00:04:35: Und diese digitalen Zwillinge von uns verstehen unsere Theorie, stellen Hypothesen auf.
00:04:45: Diese Hypothesentreffen auf den Mitarbeiter der Mitarbeiter geht darauf ein korrigiert sie im Hintergrund werden die Erkenntnisse dieser Gespräche konsolidiert übereinandergelegt direkt im nächsten Gespräch, gebt man mit Schlauren.
00:04:57: Also geht das Tool mit schlauren Erkenntnissen schon wieder ins nächste Gespräch und so können wir skaliert in sehr kurzer Zeit Diagnosen durchführen.
00:05:05: Wir haben das zum Beispiel bei einem großen Konzern gemacht mit über fünfhundertfünfzig Führungskräften innerhalb von wenigen Wochen.
00:05:12: Wir hatten es beim Produktionsunternehmen gemacht mit einer Beteiligungsquote von über achtzig Prozent wo in drei Werken alle befragt worden sind.
00:05:20: also richtig cool wie schnell man.
00:05:24: Was hätten wir früher nie machen können, wäre gar nicht möglich gewesen.
00:05:28: Und das andere was Clarity so heißt dieses System leistet ist im Alltag Führungskräften und Mitarbeitern zur Seite zu stehen um ihre Urteilskraft und ihre Entscheidungsfähigkeit und ihre Einschätzung von konkreten Arbeitssituationen zu verbessern in dem anders als generische KI's das System sagt, mach mal jenes in total plausiblen Worten und überzeugend klingenden Texten.
00:05:59: Sondern Clavity stellt Rückfragen, leuchtet die blinden Flecken aus, stellt auch hier Hypothesen auf und weiß halt immer, in welchem Kontext es das tut.
00:06:11: also hat sie.
00:06:13: mit jedem Gespräch wird das System schlauer versteht ihr Kultur besser speichert diese Kultur im Moment als organisationalen Gedächtnis Und kann dann in den Gesprächen mit den Mitarbeitern und Führungskräften eben ziemlich maßgeschneiderte Fragen stellen.
00:06:28: Und auch im Anschluss dann auch Empfehlungen geben, wobei der Fokus liegt eigentlich immer auf der Stärkung der Urteilskraft der Führungskraft und das Nutzenunternehmen zur Qualifizierung also Personalentwicklung zu Erhöhung der Entscheidungsfähigkeit natürlich auch zur Verringerung der ganzen Verschwendung die oft auftritt in Konflikten die man austrägt oder falsch interpretiert werden.
00:06:53: Und so weiter und so fortflussend, die Einsatzzwecke im Moment
00:06:55: stark in der Analysephase.
00:06:59: also erstmal mega spannend weil klar man kann irgendwie ein Unternehmen gehen und dann führt man da irgendwie verketterte Gespräche und wenn man redet ja immer nur mit einer sehr kleinen Stichprobe ist das rein auf Interview abgelegt.
00:07:14: oder läuft ihr auch in Meetings mit Least-E-Mails?
00:07:17: Also, wie sehr macht man sich da nackt wenn man teilnimmt.
00:07:21: Nee also im Moment ist es ausschließlich im Gespräch mit Mitarbeitern auf Interview oder eben ja Gesprächs und Sparringbasis Auch weil es die Einführung im Unternehmen deutlich erleichtert.
00:07:31: wir müssen keine Integration bestehende Systeme vornehmen Wir müssen keiner das macht doch die ganze Freigabe viel einfacher sind ein sehr schlankes System.
00:07:39: gestern wieder mit einer Finanz Institutionen gesprochen, die gesagt haben Gott sei Dank müssen wir jetzt nicht unser IT-System schon wieder irgendwie an eures antpassen oder wir uns an deren.
00:07:50: Sondern es ist einfach nur ein loginbasiertes Browser basiertes Tool das man im Handy und im Desktop nutzen kann um Gespräche mit diesen digitalen Beratern zu führen.
00:08:00: Stark!
00:08:01: Und ihr seid ja gerade schon ganz gut mit unterwegs?
00:08:04: Was ist dein Eindruck?
00:08:06: sind die Leute Offener gegenüber im Interview mit AKI oder sind sie offener gegenüber, wenn ihr als Berater da sitzt.
00:08:16: Hast du das schon gefühlt?
00:08:17: Das
00:08:17: ist eine super Frage und so langsam ist natürlich noch relativ früh um da jetzt wirklich repräsentative Aussagen zu treffen.
00:08:23: aber wir haben Indizien und konkrete Rückmeldungen.
00:08:26: nur ich würde mir noch nicht anmassen zu sagen so ist es
00:08:28: ja
00:08:29: und das Bild dass sich für mich darstellt sieht ungefähr so aus die KI hat Stärken, die die Menschen nicht haben und sie hat Schwächen.
00:08:35: Die Leute öffnen sich auf jeden Fall gegenüber der KI und es gibt keine sozialen Kosten.
00:08:44: also ich erkläre das immer so.
00:08:47: stell dir vor du sitzt bei einem Bei einer Diagnose in verketterten Gesprächen einen Mitarbeiter gegenüber und aus irgendeinem Grund erinnerst Du diese Person an den unbelebten Onkel in der Familie Und schon, oder du kommst aus irgendeinem Grund am Anfang ein bisschen ruppig rüber und jetzt ist das ganze Gespräch überlagert mit so einem Dominanzgehabe.
00:09:10: Wer jetzt eigentlich gerade der Chef im Ringe ist?
00:09:13: So was fällt ja komplett weg!
00:09:15: Das macht es stärker.
00:09:17: und der große Nachteil ist... Du kannst nicht zwischen den Zahlen lesen, du kannst keine Mimik- und Gestik interpretieren.
00:09:23: also geht natürlich auch schwächen.
00:09:25: und deswegen ist meine bisherige Erfahrung Sie sind sehr offen die Mitarbeiter und es gibt eine wichtige Voraussetzung.
00:09:34: Das war auch ein, zwei Mal auf die Klappe gefallen am Anfang und jetzt haben wir's im Griff.
00:09:38: Man muss am Anfang Vertrauensaufbau leisten bei den Nutzern.
00:09:42: also wo geht das eigentlich alles hin?
00:09:46: Auch wenn man das dem Unternehmen und dem Auftraggeber vorher super erklärt hat und wie natürlich alle üblichen Datenschutz Anforderungen erfüllen.
00:09:53: klar Und dass die Modelle nicht trainiert werden, dass die Server in Europa stehen usw.
00:09:58: E-Klar.
00:09:59: Aber trotzdem will natürlich ein Mitarbeiter wissen, wo landen diese Chats.
00:10:03: Wer kann die einen sehen?
00:10:04: Kann die überhaupt irgendwer einsehen?
00:10:05: Nein, kann niemand einsehen und so weiter.
00:10:07: Also das erfordert einen gewissen Vertrauensaufbau.
00:10:11: Und wenn wir da unsere Hausaufgaben mit dem Auftaggeber gut machen dann scheint es sehr gut angenommen zu werden.
00:10:17: Natürlich hast du trotzdem Leute, die eine gewisse KI Distanz aufrechterhalten und deswegen vielleicht weniger das Werkzeug in Anspruch nehmen.
00:10:29: Aber spannend, also gerade auch was zu sagen ist mit ... Erinner ich bei ein Gegenüberanwasser oder so.
00:10:34: Manchmal reicht es ja schon, wenn die Person nicht irgendwie auf dem ... In der Lobby gesehen hat und das Gefühl hat ... Ach mein Chef hat den aber sehr herzlich begrüßt!
00:10:45: Die haben bestimmt Vertrauenswahl, das ist ja stark.
00:10:47: Und bei dem zweiten Part von dem Produkt, also dem Tool für Mehrklarheit ... Ey da ist mir sofort so... Ein Kopf reingesprungen, also ich arbeite viel mit Claude und dieses ganze, das ist eine großartige Idee.
00:11:01: Das habt ihr quasi raus trainiert.
00:11:03: Und stattdessen sagt die KI ja aber wofür könnte das denn gut sein?
00:11:08: oder wie muss ich mir das verstehen?
00:11:10: Also stell dir vor du bist ne klassische Führungskraft hast vielleicht noch nicht so viele systemische Erfahrungen und Wissen getankt... ...und beobachtest mal wieder ein Konflikt und sagst Ich hab echt nen Problem beim Kollegen aus der Abteilung XY dann ist Clarity aufgrund unseres Trainings in der Lage, ich zu sagen okay lass uns erstmal herausarbeiten aus welcher Rolle heraus geht diese Person eigentlich?
00:11:34: Interessen könnte die haben.
00:11:37: Ist das vielleicht eine Stellvertreterfunktion, die diese Person einnimmt?
00:11:40: welche Funktionen, die euer Konflikt hat ist vielleicht sogar gut für die Organisation?
00:11:46: also was entsteht daraus für Nutzen?
00:11:49: und so weiter.
00:11:50: das heißt ohne dass man zu einer Schulung geht lernt man auf eine viel wirksamere Art und Weise, seinen Job als Führungskraft zu machen.
00:11:59: Und gerade heute wo halt Transformationen und Personalentwicklungen wichtig ist aber kaum noch Geld dafür da ist, ist das natürlich ne sehr attraktive Möglichkeit um das mehr in den Alltag zu integrieren.
00:12:11: einfach ein bisschen subtiler, wenn es auch invisible empowerment also ohne dass man überhaupt merkt was lernt, lernt mal halt etwas.
00:12:20: Und wir haben auch so Qualifizierungs Nuggets drin.
00:12:22: Das heißt, du kannst angenommen beschäftigt sich gerade im Konflikt oder in der Schnittstellen Symmetrisierung oder mit einer Innovationsvorhaben dann gibt es so kleine Lernnuggets.
00:12:33: was macht gute Innovation aus?
00:12:35: Also das heißt du kannst wenn du willst kannst auch immer eintauchen in so einen Qualifikierungsbaustein aber es ist immer darauf angelegt dass du es direkt wieder in deine Praxis übersetzt und da anwendest
00:12:48: Stark.
00:12:49: Das weckt bei mir gerade total das Bild, also grade mit den Lernnuggets und du merkst ja was für Fragen werden da gestellt?
00:12:57: Ich komme aus der Jugendarbeit und da hab ich früh Menschen begeistert so in der Art wie sie mit Menschen gearbeitet haben
00:13:04: und so.
00:13:05: Und die haben immer tolle Fragen gestellt.
00:13:07: dann hat man sich das kopiert und so.
00:13:11: Ich glaub, die sind alle systemische Berater oder so.
00:13:14: Und da kommt das her ... Aber erst mal zehnmal irgendeine Wunderfrage selbst oder funktionale Analyse irgendwie selbst beobachtet und sich das dann abgeschaut.
00:13:24: Vielleicht kann das Tool das ja auch, ne?
00:13:27: Also dass es das der Leute hinstößte.
00:13:31: Weißt du, ich war am Anfang einer der Skeptischen bei uns im Unternehmen.
00:13:34: Ich bin sehr innovationsfreudiger Typ.
00:13:36: Ich stoße supergerne neue Sachen an.
00:13:38: ... vielleicht auch aus eigenem Stolz gesagt, nie im Leben kann die KI... ... so gut Muster in einem Unternehmen erkennen wie wir das können.
00:13:48: Und ich bin eines besseren belehrt worden.
00:13:50: also natürlich gibt es Situationen in denen vielleicht irgendwelche Winkel der Organisation nicht so ausgeleuchtet werden wie ich das gedacht hätte aber ich übersehe ja auch was wenn ich einen so ein Prozess mache.
00:14:03: Also deswegen sage ich aus dem Verstärker ist es ein System dass nicht unbedingt alleine funktionieren muss.
00:14:08: das kann es.
00:14:09: aber Es ist natürlich auch eine Supermöglichkeit, um die menschlichen Schwächen zu kompensieren.
00:14:15: Und wir wiederum als Menschen können die künstliche Intelligenz und ihre Schwächen kompendieren.
00:14:21: Da verspreche ich mir sehr viel von... Ich habe das so oft erlebt in meiner Beratungstätigkeit und wahrscheinlich will es euch auch so gehen.
00:14:29: Du kannst ja gar nicht überall sein!
00:14:32: Wir haben einen Kunden der hat tausend Mitarbeiter, aber jetzt einer den ich lange betreue, der hat Tausend Mitarbeitern ungefähr Und da ist irgendwo, es brennt ja immer.
00:14:43: Egal wie lange wir den zusammenarbeiten... Wir können gar nicht an allen Baustellen gleichzeitig arbeiten, das ist unmöglich und nicht finanzierbar für den Kunden.
00:14:50: Jetzt haben wir eine Möglichkeit diese Nachhaltigkeit dadurch zu fördern indem wir viel mehr Mitarbeiter im Alltag erreichen können.
00:15:01: Ich habe mir in Zuge der ganzen Entwicklung mir Studien- und Recherchen angeguckt um eine Sache herauszugreifen von Konflikten beispielsweise.
00:15:10: Gibt ganz interessante Studien hier gerade in England, wo ich ja wohne, dass ... Ich glaube, ein Tausend Fünfhundert bis dreitausend Euro pro Mitarbeiter und Jahr einfach nur in vollkommen esinnosa-Konfliktbearbeitung verloren gehen, ne?
00:15:26: Und wenn du dir vorstellst das passiert in einem Hundert oder tausend Mitarbeiterunternehmen sind das riesige Summen die man da sparen kann.
00:15:35: und wenn du nur zehn, zwanzig Prozent ... erholst an diesem Potenzial, indem du halt ein bisschen genauer hinguckst als Führungskraft.
00:15:43: Nicht gleich jeden Konflikt als Einladung verstehst, Pflicht da zu spielen oder... die Leute irgendwie zum Maß regeln?
00:15:52: Dann hast du da in kürzester Zeit eine unfassbares Einsparpotenzial.
00:15:58: und da glaube ich liegt echt einen Schatzbegraben für Transmissionsarbeiter heutzutage.
00:16:04: Ja!
00:16:05: allein diese zeitliche Entlastungsdimension.
00:16:08: Weil die spannenden Gespräche im Beratungskontext entstehen hier häufig ... LinkedIn-Nachricht um neunzehn Uhr.
00:16:17: Hallo Lutz, danke für den Workshop.
00:16:20: so und so!
00:16:21: Wir haben hier gerade Offside und boah irgendwie heute komisch geknallt.
00:16:25: Morgen muss ich wieder da hin.
00:16:26: Ja genau.
00:16:28: Ich weiß es ist spät aber hast du kurz?
00:16:31: Und dann redet man.
00:16:31: zwanzig Minuten das sind ja keine langen Gespräche stellt ein paar Fragen.
00:16:35: also Nicht, dass das die Welt verändert.
00:16:37: Aber es hilft den Leuten häufig.
00:16:40: Genau und das hat man dann zukünftig vielleicht in der Hosentasche mit eurem Tool.
00:16:44: Zumindest im ersten Angriff.
00:16:46: So ist genau so was gedacht ja?
00:16:47: Mega spannend!
00:16:49: Ja ich hab ein bisschen gerätselt ehrlicherweise über die letzten Wochen weil ihr hattet das auch angeteasert mit... Also es ist n Tool Wo Unternehmen schon jetzt super viel Geld für ausgeben.
00:17:03: Und hat auch von Niedrigschwelligkeit gesprochen und so, ja, jetzt wird ein Schuh draus!
00:17:06: Sehr, sehr spannend
00:17:07: ... Super
00:17:08: viel
00:17:08: Geld ist relativ, ne?
00:17:09: Also was ist da das Schöne?
00:17:11: Es geht halt so viel günstiger dadurch.
00:17:14: Genau also.
00:17:14: aber wo Unternehmen schon Jetzt viel Geld dafür ausgeben, weil ich dachte mir Was holt ihr daraus?
00:17:21: Ist es die nächste Weiterbildung?
00:17:22: So, wo man im Video erklären muss Hey warum beschäftigst du dich jetzt damit und so oder?
00:17:29: Ja Okay,
00:17:30: stark.
00:17:30: Und jetzt werden vielleicht ein paar Zuhörer umkippen.
00:17:34: denn Mark wie lange habt ihr dieses Produkt entwickelt?
00:17:39: Also wir haben angefangen letztes Jahr.
00:17:42: aber so der reine Time to Profit sag ich mal.
00:17:46: also bis sich diese Institution ausgezahlt hat waren vier Monate.
00:17:51: Das muss man sich noch auf die Zunge zergehen lassen.
00:17:55: Ja das war
00:17:56: echt cool.
00:17:57: Also klar eine Dimension glaube die kriegt man in diesen vier Monaten ja nicht untergebracht.
00:18:03: Also es ist ja nicht irgendwer, der dieses Tool anbietet sondern da steckt der Marke und Vertrauen hinter.
00:18:09: so muss man mal raus rechnen.
00:18:12: also ich dachte gerade bei mir so... Also wenn ich jetzt die Gesichter hinter so einem Tool nicht kennen würde dann wäre ich da sehr skeptisch.
00:18:18: aber wenn ich das vielleicht schonmal Touchpoints damit hätte schonmal ganz gut
00:18:23: okay
00:18:23: Ey, vier Monate.
00:18:25: Super stark!
00:18:26: Und ich hab das in der Anmoderation schon gesagt, ihr habt irgendwann letztes Jahr so eine kleine Bombe platzen lassen und hab gesagt, wir sind mal raus.
00:18:36: So ... Ich weiß nicht, viele verfolgen euch bestimmt so, aber ihr habt ja kontentmäßig schon massiv Gas gegeben immer, ne?
00:18:45: Also Podcast-Vorträge superaktiv auf LinkedIn veröffentlicht.
00:18:51: Wie ist es überhaupt zu dieser Entscheidung gekommen, das ihr gesagt habt.
00:18:54: Jetzt drücken wir mal auf Pause und fokussieren uns voll
00:18:57: darauf.".
00:18:59: Also ich würde sagen es gab zwei wesentliche Gründe.
00:19:01: der erste Grund war dass Lars und ich also mein Mitgründer und ich schon eigentlich muss man inzwischen sagen Jahre so ein bisschen frustrierter sind, dass wir nicht mehr in die Breite kommen, dass Nüchtern betrachtet ist es auch kein Wunder, weil wir haben zwei Geschäftsmodelle.
00:19:24: Das eine ist Beratung.
00:19:26: Wir wissen beide wie schwer das ist zu skalieren.
00:19:28: klar kann man damit gutes Geschäft machen aber Damit erreiche ich nicht die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland Allein schon weil's unglaublich schwer ist das Personal zu finden dass diese Art von Badungsarbeit machen kann.
00:19:39: und das zweite ist unser Akademie hat ja gut skaliert.
00:19:43: Aber Auch da muss man sich die Frage stellen wer gönnt sich schon eine Ausbildung die über das fünf Monate sich zieht und mehrere tausend Euro kostet.
00:19:55: Das machen natürlich, was das ist?
00:19:57: Natürlich haben erfreulich viele Menschen gemacht in den letzten Jahren aber es sind Menschen die sich die Zeit nehmen können vor allem auf das zeitliche Problem eher als das finanzielle Und wirklich verstehen wollen wie kann ich als Führungskraft so tief eintauchen dass ich meine Arbeit oder als Organisationsentwickler meiner Arbeit auf ein signifikantöres Niveau heben kann.
00:20:20: Das meine ich mal so eben, das ist ein echtes Investment und echtes Commitment.
00:20:24: Und uns war klar dass wir nicht aber tausende Menschen damit erreichen werden.
00:20:28: Wir sind stolz, dass wir gut viertausend ausgebildet haben.
00:20:31: Aber das hat es irgendwie immer gestört.
00:20:35: und dann haben wir so über Mini-Kurse nachgedacht.
00:20:37: Es war auch so eine interne Arbeitstil, Mini Kurse ganz viel bei uns kursiert und da haben wir lange irgendwie darüber nach gedacht wie das aussehen könnte.
00:20:46: Und irgendwie juckte es uns in den Fingern, da muss doch was anderes... Da muss doch etwas möglich sein.
00:20:51: Dass man mehr die Breite erreicht.
00:20:53: Das war ein Beweggrund.
00:20:54: und das andere Motiv war dass wir gemerkt haben mit der KI fängt es an Spaß zu machen.
00:21:02: Man ist plötzlich in einer Lage Dinge zu tun, die man vorher nicht konnte.
00:21:05: Wir hatten auch schon zu dem Zeitpunkt wo wir diesen Fokus ausgerufen haben, hatten wir schon angefangen rumzuspielen sag ich mal.
00:21:16: verprobt, wie man solche verketteten Gespräche machen könnte mit der Karri.
00:21:21: Nur an uns selbst.
00:21:22: und also haben wir gemerkt okay das geht irgendwie überraschend gut.
00:21:27: Und dass waren so.
00:21:28: diese beiden Motive haben zu dem Moment geführt wo wir gesagt haben Okay lass uns mal einen vollen Fokus einlegen.
00:21:36: und Uns war klar dass wir Wenn wir das halbherzig angehen und parallel machen zu allem was wir eh schon tun dass es dann nichts wird.
00:21:45: Und die allerschwerste Entscheidung, das ist gerade schon angesprochen.
00:21:49: War... ...die Content-Pause auszurufen weil... Die anderen... ...Die anderen Dinge abzustellen war noch relativ einfach ne?
00:21:56: Also wir hatten so einen relaunch zwei relaunch Projekte eigentlich grade am laufend die haben abgebrochen.
00:22:01: Wir hatten an neuen Akademieprodukten gearbeitet Das haben wir abgebrochene.
00:22:06: Aber das war alles so.
00:22:06: Entscheidungen, die vielen uns relativ leicht.
00:22:09: aber ich saß da mit Lars bei so einem Offsite auf Mallorca und Ich werde das nie vergessen, wie wir uns dann so angeschaut haben und... Wir gemerkt haben jetzt würde es ja bedeuten dass wir fünfzehn Jahre.
00:22:21: Content Arbeit die wir immer gemacht haben jede Woche.
00:22:24: Dass wird das an Nagel hängen für eine gewisse Zeit und das hat echt richtig weh getan ist mal echt schwere Entscheidung.
00:22:33: Lass uns mal in diese Entscheidungssituation reingehen.
00:22:36: also ihr habt einen Offsite gemacht ich vermute einige Tage Mallorca, ihr zwei Gründer?
00:22:41: Oder habt ihr noch andere Menschen?
00:22:42: Genau.
00:22:44: Wir treffen uns eigentlich immer einmal im Jahr mindestens um ... einfach mal rauszunehmen und ein bisschen zu reflektieren.
00:22:50: Habt ihr bevor ihr auf dieses Off-Sight gefahren seid, hattet ihr schon das Gefühl, dass ihr mit so einem großen Schritt da rauskommt oder hat sich das ...
00:23:00: Ähm ... nicht so groß?
00:23:04: hätte ich selber nicht gedacht also... Das ist so groß, hätte ich nicht gedacht dass wir so radikale Entscheidungen treffen, hätte ich nicht gedacht.
00:23:12: Ich hatte ein Buch mitgebracht zu diesem Treffen mit Lars das heißt The Science of Scaling von Dr.
00:23:20: Benjamin Hardy.
00:23:21: echt ein cooles Buch sehr amerikanisch.
00:23:24: aber wenn man das mal abzieht dann ist es wirklich ein gutes Buch mit einem guten Framework und er wirbt für die Idee, dass man ein einziges Betonung auf einen ambitioniertes oder eigentlich unrealistisches Ziel haben sollte.
00:23:41: Du kennst meine Inhalte ein bisschen.
00:23:43: Ich bin ja eigentlich kein großer Freund von Zielen, weil ich glaube dass die den Fokus... zu sehr einengen und einen eher abrichten und einen Die Umwelt vergessen lassen und die Veränderung der Umwelt vergessen Lassen.
00:23:58: Aber diese Funktion dieses Ziels ist eigentlich eine andere und das hat mich überzeugt.
00:24:02: er sagt Wenn du ein unrealistisches ziel hast und das versuchst ernst zu nehmen also dir wirklich ernsthaft die Frage stellt, was müsste passieren damit wir da hinkommen?
00:24:11: Dann wirkt das wie ein gnadenloser Filter in der Gegenwart.
00:24:17: Weil dir plötzlich vorgeführt wird, was du alles nicht mehr machen kannst wenn du dieses Ziel erreichen wollen würdest.
00:24:23: und es ist unmittelbar... Es wird dir so schnell, so eindeutig klar dass eine Fortsetzung dessen was du jetzt gerade tust auch unter besten Bedingungen niemals dieses Ziel möglich machen wird.
00:24:37: Das haben wir dann gemeinsam besprochen und haben uns die Fragen, die in diesem Buch sind, gemeinsam ... durchgearbeitet.
00:24:46: Und haben dabei gemerkt, dass wenn wir es ernst meinen auch radikalere Eingriffe vornehmen müssen?
00:24:54: Stark!
00:24:56: Also das zieht ja ein... In dem Band also gerade das Bewusstsein.
00:25:00: Und euer Ziel war Beratungssachen oder wie ich von euch verzehn verzerrte?
00:25:06: Ganz
00:25:06: einfach auch.
00:25:07: Wir haben einfach gesagt, wir müssen jetzt einfach auf den Umsatz.
00:25:10: Da bin ich auch schon von dem anders so gefragt worden warum gerade Umsatz?
00:25:13: und gerade ihr sagt doch immer Umsatz ist eh nun Ergebnis sehe ich ja auch so Und es geht auch nur ums.
00:25:20: Es geht auch darum diesen...es geht ja nicht Darum jetzt ums Verreckten dieses Ziel zu erreichen Sondern es geht darum diese Filter Funktionen zu gewährleisten.
00:25:29: Und deswegen haben wir gesagt wir wollen unseren Umsatz-Umsatz verzehnfachen.
00:25:35: In welcher Zeitspanne?
00:25:36: ...
00:25:37: in einem Jahr haben wir gesagt.
00:25:39: Irre, ja geil!
00:25:42: Ja und das ist natürlich... Also es ist ja erstmal nur da hingesagt, ne?
00:25:48: Das kann ja jeder, das ist ja nicht keine besonders große Leistung.
00:25:52: Für mich fängt's anspannen zu werden ab dem Punkt wo man dann Konsequenzen zieht und echte Entscheidungen trifft die im Alltag einen Unterschied machen.
00:26:02: Aber das war das Coole daran, dass hat sofort diese Wirkung gehabt.
00:26:07: Ich greif das mit dem Content nochmal auf.
00:26:09: Das ist bei uns eine heilige Kuh, musst du dir vorstellen?
00:26:11: Wir haben fünfzehn Jahre war unsere Überzeugung unser Glaubenssatz wir gewinnen Kunden weil wir Vertrauen aufbauen durch guten Content.
00:26:19: Das is so tief in unserer Organisation.
00:26:21: jeder der bei uns anfängt und das in Frage stellt Der kriegt einen so heftigen Widerstand.
00:26:27: Da hat keine Chance die Marke ist heilig bei uns Und Dann zu entscheiden dass wir diese Content Arbeit aussetzen Weil wir wussten, die geht stark von Lars und mir aus.
00:26:40: Die geht vom Marketing aus.
00:26:42: Und damit sind schon mal zwei wesentliche Ressourcenunternehmen blockiert, die wir aber unbedingt bräuchten wenn wir dieses neue System entwickeln wollen und einen skalierbares Modell entwickeln wollten.
00:26:57: Deswegen war irgendwie klar ne?
00:26:59: Ein Kompromiss wird hier nicht gehen!
00:27:01: Wenn wir es wirklich ernst meinen dann müssen Diese pause einleuten und dann haben wir uns auch im kopf drüber zu wochen.
00:27:07: wie kommt das an?
00:27:08: was sagen die leute.
00:27:11: Ist das?
00:27:11: irgendwie kehrt man uns an den rücken.
00:27:15: solche gedanken hast du denn da irgendwie?
00:27:17: deswegen war das schon irgendwie in einem ziemlich bewegender moment.
00:27:21: ja
00:27:21: also einmal natürlich.
00:27:23: ich meine Also, ich bin ja durchaus potenzieller Kunde bei euch.
00:27:27: Und wir hatten uns im Vorgespräch schon mal kurz ... Ich hatte es schon mal bei einem anderen Arbeitgeber intern so eine Weiterbildung durch und dann hab ich aber den Arbeitgebers gewechselt.
00:27:37: Und klar, mit jeder Folge, Podcastfolge zum Beispiel, wo man denkt, boah da ist ein starker Gedanke drin, ne?
00:27:43: Seid ihr wieder in meinem Kopf oder auf meiner Liste von wo könnte man hingehen?
00:27:48: Dann ist das supermutig!
00:27:50: Also, der Geschäftsmodell hängt nicht von Lucisa ab.
00:27:52: Aber ist das ja supermutig zu sagen?
00:27:54: Da drücken wir mal auf Pause, auf die einen Seite und auf der anderen Seite hab ich eben auch schon gesagt ... Ich hab David geschrieben, ja, gucken, ob das Marketingstand ist, aber das sollten wir im Blick behalten.
00:28:06: Also diese Fallhöhe, also was hätte ihr denn gemacht, wenn ihr nach sechs Monaten rausgekommen seid?
00:28:12: Ja, wir haben ... Wir haben jetzt ein Agenda-Bau, Tool oder so keine Ahnung rausgebracht.
00:28:20: Was nicht diese Tragweite hat.
00:28:21: Das ist ja auch eine Fallhöhe, die man selber eingeht.
00:28:25: Aber vielleicht braucht es das auch?
00:28:27: Also hast du vollkommen recht ... Und das beschäftigt mich heute noch und ich hab's dir vorhin auch im Vorgespräch erzählt.
00:28:36: Ein großer ... Ein echt großer Musterbruch war für uns wie wir nach der ... Wir haben ja deinen Pilotkunden gewonnen und haben gemerkt, es funktioniert.
00:28:49: Hat er sich schon bei der Entscheidung so abgezeichnet?
00:28:53: Hattet ihr das schon irgendwie ... Wir haben das auch manchmal, wenn wir Produkte entwickeln, dass wir sagen, komm, dann rufen wir die an!
00:28:59: Die sind da schon safe mit dabei.
00:29:00: oder war das noch komplett in den Sternen?
00:29:05: Der erste Punkt schon.
00:29:06: Wir hatten natürlich etliche, wo wir gedacht haben, denen können man das mal anbieten.
00:29:10: Mit denen können wir das Maus probieren.
00:29:12: die dann sicher dabei sind, da waren wir uns sehr unsicher.
00:29:15: Weil erst war die Idee übrigens das Ganze zu verkleiden als ... Was heißt es Verkleiden?
00:29:20: Also als die Fassade... Als neue Art von Mitarbeiter-Umfragen zu verkaufen.
00:29:26: Ah!
00:29:26: Mitarbeiter Umfragen sind ja vollkommen abgedroschen inzwischen.
00:29:33: Man macht zwei mal noch aber jeder weiß man weckt damit Begehrlichkeiten, die man nicht wecken will.
00:29:37: Es gibt eine Front zwischen Management und Mitarbeitern.
00:29:41: Die Beteiligungsquote singt jedes Mal aus Neue, weil eh nichts damit gemacht wird.
00:29:45: Du bist aber dazu verdammter was mitzumachen?
00:29:47: Das meine ich mit Begehrlichkeiten.
00:29:49: Wir haben gesagt man kann damit so viel bessere Mitarbeiter umfragen machen können wir auch haben wir auch schon gemacht bei einem Kunden also das als Mitarbeiter Umfrage genutzt.
00:29:58: Aber die Idee war eigentlich am Anfang dieses System und damit ja auch unsere ganze future leadership lehre.
00:30:07: Wir haben immer gesagt, den Knoblauch in Speck einpacken.
00:30:09: Speck ist die Mitarbeiter-Umfrage das kennt man, das nimmt man und das kauft man, dass es man gewohnt.
00:30:14: Futureliership ist das Ungewöhnliche, das Neue was man vielleicht erst ein bisschen verstehen muss bevor man sich darauf einlässt.
00:30:21: Lass uns das ins Speck anpacken... ...und Mitarbeiter Umfragen verkaufen weil die werden eh gekauft.
00:30:27: Und damit sind wir losgezogen.
00:30:28: und dann haben wir gemerkt, da haben viele gesagt naja wir machen das eigentlich in Zyklen und also jetzt haben wir gerade einen neuen Dienstleister.
00:30:38: Den werden wir jetzt locker mal zwei, drei Jahre behalten.
00:30:40: Danach können wir gern mal noch mal sprechen.
00:30:42: Ja okay super
00:30:43: Danke
00:30:44: Genau.
00:30:45: und deswegen hat sich das dann natürlich durch diese Pilotkunden schnell weiterentwickelt Und eben in dem Gemündet was ich dir erzählt habe.
00:30:52: aber worauf ich hinaus wollte ist Wir haben in der Vergangenheit immer Immer wenn wir etwas Neues entwickelt haben Haben wir gesagt Jetzt machen eine große Kampagne und erzählen der Welt was wir haben und hoffen dass die dann kaufen.
00:31:08: Und das hat auch durchaus funktioniert, aber wir haben uns natürlich einer unfassbaren Chance beraubt damit.
00:31:14: Nämlich der Möglichkeit von einzelnen Kunden zu lernen warum sie es nicht kaufen.
00:31:19: Also wir haben nie direkt Vertrieb gemacht.
00:31:21: Wir haben nie Telefonate geführt in denen wir gelernt haben was genau sind die Einwände?
00:31:25: Was genau sind Die Vorwende?
00:31:28: Was Genau sind die Restriktionen die in diesem Unternehmen gelten, die den Verkauf unwahrscheinlicher machen?
00:31:35: Und ich glaube, wir haben nur deswegen Erfolg gehabt.
00:31:38: Weil wir so eine gute Marke haben und bei der großen Masse die wir angeschrieben haben ausreichend viele übergeblieben sind, die dann ja gesagt haben Aber wir haben gesagt diesmal machen was anders Diesmal... Deswegen hast du auch im Netz noch nix gefunden.
00:31:49: zu Clarity Ich bin inzwischen, jetzt sind wir ja soweit total fine damit, damit So wie hier vollkommen offen drüber zu reden.
00:31:56: Wir werden das natürlich bald mal in den öffentlichen Medien tun Sozialen Medien meinte ich.
00:32:03: aber Unser Ziel war, wir machen.
00:32:06: Wir haben zum ersten Mal Vertriebler eingestellt.
00:32:08: hatten wir in fünfzehn Jahren Unternehmensgeschichte hatten wir keinen Vertrieb.
00:32:11: Nur Markenarbeit gemacht.
00:32:13: nur jetzt haben wir zwei Vertriebe und die telefonieren den ganzen Tag und versuchen zu verstehen woran scheitert es wie funktioniert's?
00:32:23: Und das hat uns extrem geholfen das Produkt oder dieses System marktfähig zu machen und die Argumente vor allen Dingen selber zu verstehen brauchen, um ein echt gutes System so zu erklären.
00:32:37: Dass jemand sagt ja das ist gut für mich.
00:32:40: Und vor allen Dingen dass er es nicht von Lars oder dir erklärt bekommt.
00:32:44: Das stelle ich mir bei euch auch noch mal als Herausforderung vor ne?
00:32:50: Ja absolut kann man nicht anders sagen.
00:32:53: und ein Stück weit haben wir da eine Krücke.
00:32:56: also im Moment ist es so, dass wir jede Woche mehrere Vorstellungstermine machen immer mit maximal zwölf Teilnehmern.
00:33:02: Unsere Vertriebler sprechen quasi Leute an und sagen, willst du nicht in einem Vorstellungstermin mit Marc dieses Thema kennenlernen?
00:33:12: Das heißt ich bin dann doch noch der, der es erklärt.
00:33:14: Aber natürlich viel effizienter als wenn ich selber die Gespräche führen würde alle.
00:33:17: Ja, acht Stunden mal durchrufen.
00:33:20: Hallo wir haben da was hinbekommen.
00:33:22: Okay stark!
00:33:23: Ich will tiefer auf den Prozess schauen, den ihr dahingelegt habt also... Die Entscheidung war getroffen.
00:33:31: Also in meinem Kopf stell ich mir das so vor, ihr seid eine Remote Company oder immer noch?
00:33:37: Ja okay stark.
00:33:41: Ich würde euch nicht mal unterstellen dass ihr ein Meeting mit allen habt, ich weiß es nicht aber irgendwie Termin mit allen Kommunikationen aus dem Offside und ihr haut das da raus.
00:33:53: Also ich glaube, wenn ich euer Mitarbeiter wäre.
00:33:55: Ich würde jetzt nicht im ersten Moment bei Pfeil klatschen vielleicht schon aber vermutlich würde ich erst mal denken okay was haben die da geraucht und meinen sie das ernst?
00:34:04: Aber wie war die Reaktion bei euch?
00:34:09: Überwiegend positiv.
00:34:10: also es gab schon eine große einen großen Zuspruch vielen so Sätze wie nach endlich also von das ist cool dass wir etwas ganz neues machen.
00:34:21: Wir sind eine innovative Bude und wir waren immer schon ins neue Neues gab, dann waren wir irgendwie immer vorne mit dabei.
00:34:27: Wir haben unser eigenes LMS entwickelt ne?
00:34:29: Also wir haben ja auch richtig Entwicklerkapazitäten im Haus.
00:34:32: Ach so!
00:34:32: Ah ok ich dachte vielleicht den Kombinationen... ...und die Ressourcen hattet ihr schon oder habt ihr
00:34:40: noch... Wir haben für unsere Akademie ein Lernmanagement System selber entwickelt Und wir haben richtig starke Entwicklerkapazitäten im Haus.
00:34:53: Wir sind auch, wenn du dir unsere Personalstruktur anschaust, da sind wir eigentlich keine klassische Beratung in dem Sinne wie man sich die... Also wenn du ne Standard-Boutiqueberatungen nennt man uns ja glaube ich so in dieser Größenordnung oft dann würdest du ja irgendwie, also ich, achtzehn Berater und zwei Backoffice Mitarbeiter vielleicht finden?
00:35:15: Ja!
00:35:16: Das wäre eine klassische oder neun Berater, eine Backoffice-Kraft wäre im Verhältnis was typisch wäre.
00:35:23: Und wir haben halt drei Entwickler.
00:35:26: Wir haben zwei Marketing.
00:35:28: also wir sind eigentlich von unserer Infrastruktur her ein Unternehmen das auf Skalierung ausgelegt ist und ganz andere... Das brauchten wir auch für die Akademie, damit wir diese ganzen Onlineinhalte Automatismen, Workflows so zuverlässig bauen konnten, brauchten wir das alles.
00:35:49: Und ich erzähle das deswegen weil ich glaube diese Nachricht die von uns kam ein Stück weit auch auf einen Potenzial getroffen ist was da waren wo Leute gesagt haben okay dass es jetzt eine Wette passt zu dem was wir sind und wir haben auch schon bei einem Teen Meeting davor ein paar Monate gesagt zu neuen Mitarbeitern die zukommen sind Da haben wir das erklärt, ne?
00:36:13: Wir haben erklärt dass wir diese Personalstruktur haben und dass das eigentlich bedeutet.
00:36:16: Dass wir eine Strategie verfolgen müssen die neben dem Beratungsgeschäft, dass wir auch immer aufrechterhalten werden weil es uns natürlich auch lehrt was in der Praxis los ist.
00:36:28: Brauchen wir und wollen wir etwas Skalierbares?
00:36:29: insofern war jetzt keine keine gigantische Überraschung aber die die radikalen Entscheidungen was ihr weglassen würden der fokus das hat überrascht Ich würde es so formulieren, eigentlich durchweg Zuspruch geerntet nur kritische Rückfragen.
00:36:46: So im Sinne von heißt das jetzt das punktpunkt Punkt müsste mir dann nicht auch Punkt Punkt Punkt.
00:36:52: ihr habt vergessen dass wir das und das ja noch zu Ende bringen müssen weil sonst geht das um das nicht.
00:36:56: also Man hat uns Gott sei Dank aufmerksam gemacht auf die Dinge die wir vielleicht übersehen konnten Und wir haben auch gesagt Die pflöcke sind eingeschlagen.
00:37:07: Wir werden grundsätzlich so machen Aber wir verstehen das gerade als ein Konsultationsprozess und wir wollen von euch wissen, was haben wir übersehen.
00:37:14: Welche Fragen müssen wir uns noch stellen?
00:37:15: Hälft uns gemeinsam diese strategische Entscheidung noch besser zu treffen!
00:37:25: Vielleicht wird's jetzt dünn mit meiner Theorie so.
00:37:29: Aber wenn ich mich grob erinnere von dem, was ihr berichtet ... Ich hätte eigentlich gedacht, dass euer Immunsystem der Organisation bei so einer radikalen Entscheidung ganz stark anspringen müsste und das klingt ja gerade noch sehr konstruktiv.
00:37:45: Das freut sich ja sehr, dass es so lief.
00:37:48: Aber freut mir das gerne ein!
00:37:52: Die Kollegen?
00:37:54: Jetzt habe ich nur von den Kollegen gesprochen, aber wir unterscheiden ja immer Menschen und Organisationen.
00:37:58: Und die Organisation sind ihre Muster- und ihre Selbstverständlichkeiten.
00:38:02: Die war natürlich schon eine Gefahr für das Projekt.
00:38:05: Das heißt, wir haben uns sehr intensiv gefragt wie müssen wir das jetzt beschützen?
00:38:11: Wie müssen wir im Alltag morgen dafür sorgen dass nicht die alten Routinen zu schlagen?
00:38:18: Und das haben wir schon sehr ernst genommen!
00:38:19: Wir haben die Meetingsstruktur komplett auf dem Kopf gestellt.
00:38:24: Wir haben die Hälfte des Teams von all ihren aktuellen Aufgaben entledigt und haben sie in dieses Schutzraumprojekt gepackt.
00:38:35: Das ist auch ein Werkzeug, das wir nutzen.
00:38:39: Darüber spreche ich ja auch in der LinkedIn-Serie.
00:38:42: Wir haben diese ganzen laufenden Tätigkeiten und Projekte inventiert Und dann geguckt, was davon bleibt liegen und ist dazu klar bekannt.
00:38:56: Haben das öffentlich aufgelistet und gesagt da wird jetzt kein Finger mehr gekrümmt.
00:39:01: also wir haben schon viel getan um den originalen Immunapparat ruhig zu stellen oder zu befrieden Um den Zuspruch der von den einzelnen Mitarbeitern da war eben auch Ausdruck verleihen zu können.
00:39:17: Okay,
00:39:18: habt ihr euch innerhalb dieses Projektes einen bestimmten Vorgehen irgendwie bedient?
00:39:27: Habt ihr die Leute nochmal das Team darauf gesetzt oder zwei Tage in einem Raum und dann eine Roadmap aufgewalt.
00:39:35: Wie seid ihr da in der Arbeit gestartet?
00:39:38: Auf einer methodischen Ebene, ne?
00:39:39: Das wird mich noch mal sehr interessant.
00:39:41: Also wir haben angefangen ... tatsächlich mit einer Verschriftlichung und Konkretisierung der... ...der Idee, ja in einer Roadmap.
00:39:52: Die wir dann so im gemeinsamen Dialog, sag ich mal entwickelt haben.
00:39:57: Und dann haben wir.
00:39:58: das erste Versuch war Wir haben das Projekt versucht zu zerlegen in Einzelprobleme.
00:40:04: Also unsere Philosophie ist immer gibt Mitarbeitern keine Aufgaben gibt ihnen Probleme?
00:40:09: Ja Weil wenn sie Probleme haben Dann fragen Sie sich Dann schenken sie der Umwelt Aufmerksamkeit und fragen sich, wie kriegt das Problem gelöst.
00:40:20: Wenn ich ihnen Aufgaben gebe dann lenken Sie ihre Aufmerksamkeit nach innen zu demjenigen, der Ihnen die Aufgabe gegeben hat Und dann versuchen so den Auftraggeber zu befriedigen aber nicht Den markt oder dass zu lösen problemes.
00:40:32: Das heißt idee war wir wollen Probleme verteilen Und deswegen haben wir versucht das Projekt erstmal in einzelne Probleme zu zerlegen.
00:40:41: also ein Problem war ... die Hypothese zu überprüfen, ob es für diese... ganz am Anfang war ja dieser Mitarbeiter-Umfrageidee.
00:40:49: Ob's dafür so wie wir es präsentieren mag gibt?
00:40:54: Dann gab's das Problemen zu lösen eine so eine technische Machbarkeit.
00:41:02: ist es überhaupt realistisch, das technisch umzusetzen sodass es skalieren kann, wie wir uns das vorstellen.
00:41:08: So und in diesen Problemen gab noch zwei andere haben wir dann die Kollegen konfrontiert, sag ich mal und haben geguckt was passiert.
00:41:16: Und haben geschaut irgendwie fühlt sich davon jemand provoziert konstruktiv und wer zieht mit was los?
00:41:22: Das hat echt eine super coole Energie ausgelöst weil Kollegen gesagt haben ja das schnappe ich mir damit lege ich los das will ich mir mal angucken.
00:41:30: Ich muss aber dazu sagen dass sich das auch über die Zeit wieder verändert hat.
00:41:35: also wir haben dann irgendwann gemerkt man kann das nicht so separat betrachten.
00:41:38: Dann sind die Probleme wieder ein bisschen zusammen gelaufen Und zwar auch klar, dass wir ja mehr unserer eigene Theorie genutzt.
00:41:44: Jedes Projekt braucht meiner Überzeugung nach immer ein Erkenntnisknoten also eine Person bei der die Gesamtzusammenhänge auf stimmige Art und Weise zusammenlaufen so das man da konsistent Entscheidungen treffen kann fürs Projekt.
00:41:58: Die Person war in vielen Belangen am Anfang ich.
00:42:01: jetzt haben wir das bisschen aufgeteilt jetzt wo das Produkt oder die Leistung die das System beides gehen steht in Technik und Vertrieb.
00:42:10: Aber wir haben am Anfang versucht, Probleme auszustellen und durch eigene Initiative und natürliche Teambildung im Projektteam zu gucken.
00:42:25: was für eine Struktur ergibt sich da.
00:42:26: Haben einen Kanban-Bord aufgebaut und so mit der Zeit hat sich das dann ausdifferenziert und wir haben jetzt letztlich drei wesentliche Handlungsfelder, Produktentwicklung, Tech und Vertrieb.
00:42:41: Die drei haben ihr eigenes Board und wir haben unterschiedliche Calls, in denen wir das wieder zusammenbringen.
00:42:47: Also die unterschiedlichen Strömungen dieser drei Handlungsfelder konsolidieren, Priorisierungsentscheidung treffen.
00:42:55: Wir haben einmal einer Woche Prio-Call, wir haben einmal eine Woche Vertriebscall, wir mal einen Tag-Call... Genau, das weiß ich nicht ob das eine Frage beantwortet.
00:43:04: Doch doch!
00:43:04: Ich finde es super spannend.
00:43:07: Während du gesprochen hast schon Knoten ins Taschentuch gemacht weil ich mich einmal mit einer Taschelampe in eine andere Richtung leuchten.
00:43:15: Du hast gesagt die Hälfte eures Teams habt ihr darauf gestafft und in dieser Schutzraumlogik quasi versorgt.
00:43:24: Wie ging's der anderen Hälfe des Teams?
00:43:26: Also wir haben dir auf das Projekt geschaut und wie habt ihr vielleicht auch sichergestellt ... jetzt nicht die Solbruchstelle wird und ihr am Ende zwei Unternehmen habt.
00:43:37: Oder vielleicht wäre es auch okay, wenn das passiert?
00:43:39: Also kann ja auch sein!
00:43:40: Nee aber du sprichst schon einen super wichtigen und wunden Punkt an... ... also der ist jetzt nicht mehr Wund, aber es war natürlich ein sehr wichtiger Punkt weil uns zwar klar wir wollen... Es gab einem Prinzip, dass lautete eingegangene Versprechungen lösen wir ein,... ...also wenn's schon einen Vortrag gibt, der gebucht war machen wir den natürlich oder keinen Vertrassbruch.
00:44:00: wenn es laufende Beratungsprojekte gibt, führen wir die weiter und wir nehmen auch neue an.
00:44:05: Wenn das im Rahmen des Teams das außerb der Schutzraums ist, realistisch ist unser Akademiebetrieb läuft weiter.
00:44:14: Wir machen zwar keine Neuentwicklung da drin aber es läuft dann um ein Betrieb weiter.
00:44:17: Das waren so die Flöcke, die wir eingeschlagen haben Und diejenigen, die außerb des Schutzraumes waren gerade am Anfang haben schon oft gesagt ich für mich abgehängt.
00:44:30: Ich habe keine Ahnung, was ihr da macht und wir haben dann auch ein bisschen die Sorge entwickelt.
00:44:36: vielleicht kommt es jetzt irgendwie zu einer Teilung und einer kulturellen Teilung.
00:44:42: Und wir wissen ja selber unsere eigene Lehre sagt Ja wenn du zwei Spielfelder aufmachst mit zwei unterschiedlichen Lernumgebungen Dann bilden sich auch zwei Kulturen heraus ist immer so.
00:44:50: Also müssen wir alles daran setzen das nicht zu verhindern sondern gute Brücken zu bauen zwischen diesen beiden Welten.
00:44:59: Das haben wir auch geschafft, finde ich.
00:45:01: Also wir haben Clarity natürlich auch an uns selbst angewendet.
00:45:05: Wir haben vor unserem Team-Meeting uns selbst befragen lassen und haben dann ganz bewusst einen unserer Kollegen – nicht wie er als Hierarchieinhaber, sondern ein unserer Kollegen aus den Reihen der Mitarbeiter gebeten die Ergebnisse aufzubereiten und uns dann zu präsentieren.
00:45:24: Und das war richtig cool weil wir hatten beim Team-meeting Clarity hat uns quasi gespiegelt, wo wir gerade kulturell stehen.
00:45:30: Was da gerade passiert in der Organisation.
00:45:33: Das ist eben dieses Gefühl gibt manchmal abgehängt zu werden gab auch bei manchen Kollegen im Team das Gefühl manchmal nicht hinterherzukommen weil die so Rand-Themen sag ich mal bearbeitet haben und dann oft technisch abgehangen waren oder nicht bekommen was wir haben was gerade im Vertrieb lief Und dass es alles ans tageslich gekommen.
00:45:53: und dann konnten wir uns sehr genau überlegen wie gehen wir damit um Zum Beispiel in dem Moment, wo ein Auftrag für Clarity irgendwas auch einem entferntesten mit Beratungen zu tun hat.
00:46:09: Binden wir Kollegen ein die außerhalb des Schutzraums sind weil das sind die Experten von der Beratung viele und lassen sie mit dem Kunden gemeinsam das übergeordnete Ganze zu denken.
00:46:22: Also wir haben jetzt mehrere Clarity-Kunden... So
00:46:25: auch als doppelter Boden?
00:46:28: Ja, eher so dass.
00:46:30: ich habe ganz am Anfang gesagt, Clarity ist ja nicht unbedingt ein System, das immer alleine steht, es kann alleine stehen aber es ist auch oft eingebunden in den Beratungsprozess und wir haben auch Kunden gewonnen.
00:46:38: die hätten wir ohne Clarity nicht gewinnen können.
00:46:41: Aber sie sind trotzdem Beratungskunden.
00:46:43: und da setzen wir Clarity quasi immer punktgenau ein sowohl als Verstärker für die Transformationsarbeit als Diagnoseinstrument für Zwischendurch, also ich mache ein ganz konkretes Beispiel.
00:46:54: Bei einem Kunden gab es Veränderungen auf der Geschäftsführungsebene und in der ersten Führungs-Ebene.
00:47:01: Und die wurde verkündet... ...und es gab so gar keine Resonanz bei dem Kunden.
00:47:05: Spannend!
00:47:07: Die Führungskräfte haben dazu quasi nichts zu sagt.. ..und der Geschäftszüger dachte was ist das ja seltsam?
00:47:13: Also irgendwie ich würde gerne wissen, was haltet ihr davon?
00:47:15: ne?
00:47:16: Ja ich habe es entschieden aber Ich will da trotzdem irgendwie spüren, ob das Sinn macht oder nicht.
00:47:21: Und es gab kaum Resonanz darauf.
00:47:24: und dann hatten wir so den Verdacht hier ist irgendwas irgendwo ist ja eine Leiche im Keller begraben oder irgendetwas kommt hier nicht ans Tageslicht.
00:47:31: Wollen wir nicht mal kurz eine Diagnose mit Clarity machen?
00:47:34: Da haben wir die Clarity rausgeschickt, eine Woche nur ne?
00:47:37: Eine Woche Interviews geführt Ergebnisse bekommen und dann einen Workshop wieder mit Menschen gemacht Mit dieser Führungsrunde und dann lag's plötzlich auf dem Tisch Und wir konnten darüber reden und in Windeseile, also vergleichsweise Windeseilene eineinhalb Tage war das Thema bearbeitet oder die Themen bearbeitet.
00:47:56: Wir haben Maßnahmen ergriffen, wir haben noch ein paar Veränderungen an dieser Entscheidung der Geschäftsführung vorgenommen und jetzt läuft das Ganze.
00:48:03: Also es ist ein richtig cooles System um künstliche und natürliche Intigenz sinnvoll zu verbinden.
00:48:11: Das ist eben eine Überzeugung.
00:48:14: Und lass mich noch einen Satz dazu sagen ich Ich glaube, das Schlimmste was jetzt passieren kann gerade mit KI ist dass Unternehmen blind links KI einsetzen um Führungsfragen zu klären.
00:48:29: Also wenn ich mit einer generischen KI mir versuche erklären zu lassen wie ich mein Laden führen soll oder wie ich führen soll dann gehe ich ein großes Risiko ein weil die wird mir selber zeugend und plausibel erklären was ich machen soll aber ob das inhaltlich klug.
00:48:45: Und da habe ich auch schon echt fatale Beispiele.
00:48:47: Ich wollte nüsse dazu veröffentlicht, fatale Beispiel sehen können wie das schiefgehen kann und man muss zwischen diesen beiden Modi – ich nenne es outsourcing-Modus und sparringmodus unterscheiden.
00:48:59: und wenn ich eine KI sinnvoll nutzen will für komplexe Probleme, für Führungsprobleme, für Konflikte, für Bereichegoismen, für
00:49:09: usw.,
00:49:10: dann muss ich mir entweder selber ein System bauen oder sowas wie Clarity nutzen Was in der Lage ist, mein Urteilsvermögen zu stärken und nicht das Denken abzunehmen.
00:49:21: Und das ist für mich die Magie, die in der parallelen Nutzung von menschlicher und künstlicher Intelligenz irgendwie besteht.
00:49:30: Spannend!
00:49:31: Ich bin da auch sehr gespannt drauf wenn ihr im On-Detail nochmal mit diesem Produkt rausgeht... Ich könnte mir vorstellen, dass es auch in einer system theoretischen Ecke sehr, also dass ihr euch da an manchen Stellen warm anziehen müsst.
00:49:45: Weil Menschen sagen werden... Also, Entschuldigung!
00:49:52: Ja, ihr versucht da was mit Technik zu ersetzen wo es zurecht so viele Experten gibt.
00:49:58: Da sind ja erste Impulse die sicherlich kommen werden gerade jetzt wo Systemtheorie von vielen auch wiederentdeckt wird.
00:50:06: Da bin ich sehr gespannt.
00:50:07: aber du sagst ganz richtig das kommt auf die Kombination und den sinnvollen Nutzen an.
00:50:13: Jetzt weiß ich ein Stichwort dass wenn man einen Kontakt verfolgt der Immerfeld ist externe Referenz.
00:50:20: Also ich wäre sehr überrascht, wenn ihr gesagt hättet.
00:50:23: Wir würden uns vier Monate einschließen und dann gehen wir auf einen Kunden raus.
00:50:26: aber kannst du ein bisschen was zum Thema externen Referenz?
00:50:29: Und wie habt ihr es sichergestellt das nah mit Kunden zu entwickeln, nah an eurer Wertschöpfung zu bleiben?
00:50:36: also Wie habt ihr das im Prozess sichergestellt?
00:50:39: Das ist eigentlich schnell beantwortet!
00:50:41: Wir haben halt wie vorhin schon erwähnt ganz früh Pilotkunden eingebunden an denen mit denen gelernt was funktioniert was nicht funktioniert.
00:50:51: eine genau das kann ich also super beispiel war.
00:50:54: wir haben bei einem der ersten pilotkunden gesagt hier macht doch mal diese diagnose so und das dann könnt ihr was ist kostenlos?
00:51:01: ne und ihr lernt etwas über euch und so und dann haben wir sie dafür gewonnen.
00:51:05: Und dann sagt mir die auftraggeberin ein paar als einen halb zwei wochen später schon sagte mir die du das super mit der Diagnose Aber ich hab den einfach weiter genutzt.
00:51:19: Ah, geil!
00:51:20: Den Geschmackspartner als Sparingspartner und das ist ja noch geiler.
00:51:25: Und dann wurde uns bewusst, dass Clarity nicht nur ein Diagnoseinstrument sein könnte sondern ein ständiger Begleiter sein könnte.
00:51:32: Dadurch ist eigentlich erst dieses zweite Modul entstanden, dass wir das Guide-Modul nennen also... Also im Alltag in jeder konkreten Einzelsituation als Sparringspartener fungiert kennenlernt und dadurch eben maßgeschneidert taberät.
00:51:47: Das ist eigentlich durch eine Kundenrückmeldung entstanden.
00:51:50: Ey, aber Irre auch ... was für ein Zufall das diese Rückmeldungen kam?
00:51:54: Also stell dir mal vor, ihr hättet jetzt als Umfragetul rausgeschossen und in zwei Jahren im Allen in der Datenauswertung gemerkt irgendwie ... Ist die Auslastung noch so hoch, woran liegt es denn?
00:52:06: Das ist ja wild!
00:52:09: Ja, das war ... Und das ist nur ein Beispiel von vielen.
00:52:11: dann sagen uns Kunden Keine Ahnung, was gab's denn noch?
00:52:16: Muss man gerade so hören und überlegen.
00:52:18: Achso ja!
00:52:18: Noch ein Beispiel ist.
00:52:20: uns wurde recht früh gefragt Können wir da auch einzelne... Können mir da auch eigene Informationen hinterlegen?
00:52:26: Also Wir hinterlegen sowieso schon immer die mit dem Kunden besprochenen Unternehmensinformation Sobald ich glaube die Einsätze.
00:52:36: das kennt das Unternehmen Das kennt die Wertschöpfung, das kennt die Struktur des Unternehems Das kennt den Wettbewerb Das kennt Die Leistungserbringungen Und so weiter und so vor, das hat schon richtig viel Kenntnisse.
00:52:47: Die Kultur lernt es dann im Gebrauch kennen?
00:52:50: Aber dann haben Kunden gesagt können wir denn auch... Wir haben bei uns OKA oder wir haben bei unser Scale-Up Modell.
00:52:55: Können wir das hinterlegen?
00:52:58: Und dann hat uns das auf die Idee gebracht, sogenannte Topics aufzubauen.
00:53:02: Das sind so vorgefertigte Themenblöcke, ...die immer zwei Elemente haben, Actions & Insights.
00:53:12: So ein Action ist also.
00:53:14: Ich will zu diesem Thema jetzt mit Clarity reden, also nehmen wir das Beispiel OKA.
00:53:23: Du willst für das nächste Gespräch mit deinem Chef über deine Objectives und Keywords sprechen?
00:53:31: Das wird sich vorbereiten bei Clarity.
00:53:33: Kannst du machen oder nehme an, du bist neu in dem Unternehmen, du weißt nicht mehr so ganz genau was OKA ist oder wusstest es noch nie... Dann klickst du auf Insights und findest raus, ach ja, okay stimmt.
00:53:42: Objekt ist das wir da und dafür.
00:53:44: Darauf muss man achten.
00:53:44: Das sind die Details.
00:53:46: Man muss aufpassen dass man nicht zu uns weiter.
00:53:48: Ja.
00:53:49: Das heißt du kannst für Themen... ...die dich umtreiben.. ..und die natürlich noch viel unternehmensspezifischer sein können also bei dem einen Kunden da geht es darum die Strategie.
00:54:01: Die sehr konkrete Strategie dieses Unternehmems jetzt zu verbreiten.
00:54:06: Jetzt Wollten die also eine Möglichkeit haben, dass die Mitarbeiter diese Strategie nachschauen können in Anführungsstrichen.
00:54:12: Und das hat uns halt auf diese Idee gebracht.
00:54:14: wir bauen diese Topics da ein.
00:54:15: du kannst deine eigenen Topics haben für deiner Organisation und damit verbindest du deinen Transmissions- und dein Personalentwicklungsanspruch in einem Werkzeug.
00:54:25: Also wir haben eigentlich vom ersten Tag an würde ich sagen haben wir die Rückmeldung der Kunden genutzt um das weiterzuentwickeln und waren immer sehr... Stark an der externen Referenz dran.
00:54:36: Und wir haben es auch immer, dass mein Credo immer versucht zu verkaufen also bis auf die allerersten Piloten Kunden.
00:54:41: Haben sehr schnell versucht Geld zu nehmen.
00:54:43: am Anfang noch wenig.
00:54:44: einfach nun zu gucken gibt man dafür Geld aus oder nicht?
00:54:47: ist das überhaupt?
00:54:48: Oder ist nur nice to have?
00:54:50: ich dachte gerade so oder ein Gedankenehme gerade kam.
00:54:53: jetzt wird das einschlagen wie eine bombe und in fünf jahren In jeder Organisation genutzt oder entfasst.
00:55:00: jeder Die leute die den kontext verdammt Die werden sehr machtvolle Personen in diesen Unternehmen werden.
00:55:07: Also die ... ihre Deutung des Wettbewerbs, ihr Verständnis der Strategie dieses Modell einfließen lassen?
00:55:17: Das ist so eine KI-Dimension, wo ich vorher noch nie drauf geblickt habe.
00:55:22: Aber das wird spannend!
00:55:23: Da sollte man den Blick behalten.
00:55:25: Ja, das ist glaube ich ein wichtiger Punkt.
00:55:27: also deswegen... Wenn wir am Anfang mit dem Auftraggeber sprechen in der Onboarding-Phase, versuchen wir mit all unserer Erfahrungen herauszukitzeln.
00:55:40: Was spielt bei euch gerade eigentlich wirklich eine Rolle jetzt mal jenseits der Oberfläche?
00:55:44: Welche Projekte laufen grad nicht so gut und lassen es doch sowas von Anfang an als Informationsstand irgendwie mit berücksichtigen, sodass Clarity das wahr ist.
00:55:54: Und natürlich kann ich jetzt einen Power Nutzer wenn er wenn er jetzt regelmäßig falsche Behauptungen in die KI einpflegt.
00:56:07: Wobei das ist sogar noch relativ auffällig, weil wir dann solche Outlierer, die werden rausgefiltert... Also du musst schon clever manipulieren mit anderen Seilschaften bilden um irgendwie wirklich das Bild so zu prägen dass es nicht stimmig ist und dass Clarity von einer Kultur ausgeht, die es gar nicht gibt oder so.
00:56:23: Da muss man schon einiges machen.
00:56:24: Ähm, da gilt damit das Gesetz der großen Zahlen.
00:56:28: Aber ja so was haben wir im Blick und so was beschäftigt uns?
00:56:30: Und wie kalibrieren wir das vernünftig
00:56:33: usw.?
00:56:34: Ich würde sagen Challenge accepted also wenn immer... Beispiel unter ihm aufgesetzt hat.
00:56:39: Ich hab mit ein paar Kollegen diebische Freude daran, Seilschaften und so zu spielen.
00:56:44: Dann versuchen wir das mal geschickt zum Manipulieren.
00:56:46: Dafür wird's vermutlich nicht reichen, Clarity regelmäßig zu fragen ... Was mach ich wenn mein Kollege mich auf der Arbeit schlägt oder so?
00:56:54: Vielleicht finden wir da noch andere Tricks stark.
00:56:56: Ey, wenn du auf diesen Prozess zurückguckst... Und erst mal Glückwunsch!
00:56:59: Ich find das wirklich beeindruckend.
00:57:02: Einmal das Produkt, was ihr da beschreibt.
00:57:05: Dann finde ich es beeindruckend zu sagen... ...das hat man irgendwie in vier Monaten auf die Straße gebracht.
00:57:12: Finde ich sehr stark!
00:57:13: Was würdest du sagen?
00:57:14: Was war schwerer?
00:57:15: Die Entscheidung da jetzt so vollen Fokus draufzusetzen oder den Fokus komplett durchzuziehen?
00:57:21: Oder war das irgendwann Selbstläufer?
00:57:29: Ich würde sagen letztes war schwer.
00:57:31: Also natürlich hatten wir... Das will ich nicht alles so... aussehen lassen, als wäre das alles irgendwie immer nur rosig gewesen.
00:57:39: Natürlich hatten wir auch Phasen wo wir gezweifelt haben und ich habe ja heute noch Phasend wo ich denke wird es wirklich der Riesen-Durchbruch den man uns versprechen.
00:57:49: Es gibt Herausforderungen die wir nicht attizipiert hatten und das ganze Datenschutzthema obwohl wir alle Anforderungen befriedigen ist trotzdem unfassbar zäh weil du musst da immer durch die Mühlen durch Dann muss die Liegelabteilung eingebunden werden, dann haben die drei Wochen keine Zeit.
00:58:06: Es vergeht auch einfach unglaublich viel Zeit bei manchen Kunden zumindest bis man da dadurch ist und das seht natürlich Zweifel.
00:58:13: Und dann gibt es Momente wo du denkst wär's nicht klug wenn wir jetzt parallel noch was anderes machen
00:58:21: und
00:58:22: unseren Fokus langsam wieder auflösen usw.
00:58:25: Ich würde sagen dass durchhalten ist das schwerere und so kenne ich es auch von meinen Kunden.
00:58:29: also den Schutzraum auszurufen Und die radikalen Entscheidungen zu treffen vor allem dieses dieser Aspekt, die radikale Entscheidung zu treffen ist schon echt schwer.
00:58:40: Aber die größte Herausforderung ist den Schutzraum stabil zu halten und nicht keine weichen Knie zu kriegen wenn es vielleicht ganz am Anfang ein paar Rücksetzer gibt oder auch später ein paar Rücksetzer gibt und man merkt Es läuft nicht alles so wie geplant.
00:58:55: aber das ist immer die Natur eines Projekts.
00:58:57: Ja, also ohne Risiko keine Entscheidung.
00:59:03: Gab's im Projekt diesen einen Moment wo du dachtest jetzt haben was?
00:59:07: und das wird auf jeden Fall ein Erfolg?
00:59:12: Also ich würde sagen erst vor relativ kurzer Zeit so vor drei vier Wochen gab es einen Moment der noch mal richtig Mut gemacht hat weil wir irgendwie ... so ein System gefunden haben, mit dem wir die... ... Akfise deutlich zuverlässiger gewährleisten können.
00:59:32: Also ich habe es vorhin ganz kurz angedeutet diese Kombination aus... ... einzelne Personen anschreiben oder sprechen,... ... dann in kleinen Schargen in so einem Vorstellungstermin... ... mit einer überschaubaren Gruppe wo man miteinander reden kann und nicht einfach nur im Webinar.
00:59:47: Zwei Leute maximal!
00:59:49: Und danach wieder eine alte Gespräche wo man dann mit denen darüber spricht.
00:59:52: wie kann das bei euch einen Unterschied machen?
00:59:54: Jetzt, wo wir es anfängt an so eine Art System zu sein.
00:59:57: Wo man das Gefühl hat, okay, so kann die Maschine wenn du immer mal so kalt bezeichnen möchtest.
01:00:04: So kann sie funktionieren!
01:00:06: So kann es skalierbar werden.
01:00:09: Das hat schon irgendwie einen unglaublich großen Momentum ausgelöst und ich würde sagen Es gab auch schon ganz früh im Projekt ein paar Momente oder wir alle extrem viel Zuversicht gewonnen haben, als wir gemerkt haben.
01:00:27: Ja scheiß die Wand an!
01:00:28: Die Ergebnisse herauskommen sind einfach gut und dann auch Nutzer gesagt haben ich nutze das jeden Tag.
01:00:34: Das ist so cool.
01:00:36: Ich kann einfach viel klarer... ...an den Arbeitstag rangehen und das ist so, als hätte ich euch die ganze Zeit da meiner Seite.
01:00:44: Ich merke einfach dieser system theoretische Blick der jetzt meinen Tag durchzieht Der ist so viel verständlicher aus, viel pragmatischer als wenn ich einfach nur die Theorie tanke.
01:00:58: Also weißt du selber glaube ich sehr gut wie die Transferleistung ist ja meistens die Schwerste und dies wird durch Clarity deutlich einfacher und als wir das zurückgespiegelt bekommen haben.
01:01:09: also es gibt ja nichts schöneres als Kunden die sagen Das ist geil!
01:01:14: Und solche Momente gab's ein paar und die haben uns unglaublich beflügelt.
01:01:17: Ich hab heute eine E-Mail bekommen.
01:01:20: Sehr, sehr schön.
01:01:20: hier während wir sprechen kann ich reinklicken wo... ...wo jemand sagt hier dich nutzt das jeden Tag.
01:01:26: und weil ich nicht nach Ragschlägen frage sondern so viel Kontextinformation wie möglich... ...reingebe.
01:01:34: Und dann meine Ideen zuvor ginsweise kommentieren lasse.
01:01:36: das funktioniert echt super!
01:01:38: Also ja sowas ist einfach cool wenn man durch die Rückmeldung bekommt.
01:01:42: Das gibt einem das Gefühl sind auf dem richtigen Weg.
01:01:44: Ja ich bin super gespannt.
01:01:47: häufig die Krux mit Systemtheorie ist ja, okay ich lese es.
01:01:52: Also wird der Film mit Unterscheidung gearbeitet und dann lese ich das?
01:01:57: Und nach drei vier Monaten komme ich in eine Situation und denke mir Jetzt versteh ich, was damit gemeint ist und so.
01:02:10: Ich stell mir das so vor, wenn ich mit Clarity arbeite, kommt das durch die Hintertür aber andersrum.
01:02:14: Also nicht.
01:02:15: hey wusstest du es gibt das und das?
01:02:18: Diese Unterscheidung könnte für dich nützlich sein.
01:02:22: Sogar noch subtiler also gar nicht sehr mit der Verwendung von ... Ja ja!
01:02:29: Das macht's halt so leistungsfähig weil ... man vollkommen unbedarft ohne jedes Wissen der Systemtheorie und irgendwelcher Begrifflichkeiten plötzlich anfängt, jeden Tag ein bisschen Systemtheoretischer zu denken.
01:02:45: Werden noch einen richtig cooles Erlebnis?
01:02:47: Ein Kunde der ersten Stunde sagte uns... Also wir haben gemerkt dass die... Wir sehen ja den Nutzer-Daten also wie viel nicht, wir sehen nicht die Chats aber wir sehen
01:02:59: Wie sehr es genutzt wird
01:03:00: Genau!
01:03:01: Und dann ging bei diesen Kunden in diesem Pilotkunden Da ging die Nutzerfrequenz runter.
01:03:09: Ich dachte, ach Scheiße!
01:03:11: So ne?
01:03:12: Schlechtes Signal.
01:03:13: und dann habe ich mit denen gesprochen und dann sagten sie mir Nee keine Sorge Marc wir merken einfach dass das Qualifizierungsziel quasi erreicht ist.
01:03:23: also die sind im Alltag so sensibilisiert dafür Dass Sie sich andere Fragen stellen sollen.
01:03:33: Das ist so ins Rückenmarkt übergegangen dass ihr das Gespräch Clarity gar nicht mehr so sehr brauchen, sondern reflexartig auf die richtigen Gedanken kommen.
01:03:42: Und deswegen nutzen sie es nie mehr so viel.
01:03:44: und da dachte ich okay das ist natürlich der Oberhammer wenn man innerhalb von sechs Monate war das glaube ich fünf Monate Es schaffen kann eine Führungsmannschaft zu sensibilisieren Für eine eine systemtürische Sichtweise die dann in der Praxis im Alltag echt einen Unterschied macht.
01:04:03: also Das war nämlich auch genau meine Angst am Anfang.
01:04:08: Was passiert, wenn wir sowas nicht machen?
01:04:09: Irgendwer anders wird doch in der Karrieren was machen und das wird diesen Markt umkrempeln glaube ich.
01:04:14: Ja
01:04:14: ich dachte gerade auch also ich weiß nicht ob ihr es plant ist für Einzelnutzer zur Verfügung zu stellen so ne aber abtisch schon okay.
01:04:23: Okay, also wenn ich jetzt sage keine Ahnung.
01:04:25: Ich lasse mich da mal zwei Monate intensiv drauf ein so macht den natürlich auch Konkurrenz fit.
01:04:34: Aber ich finde ehrlich, aber mir selbst würde das glaube ich keine Angst machen.
01:04:39: Ja und wissen
01:04:40: ist ja nicht mehr, sorry dass ich unterbreche, aber wir sind es ja auch nicht mehr.
01:04:42: das knappe Gut.
01:04:43: Also das Knappe gut ist jetzt Transfer in die Praxis und Delivery.
01:04:53: Die Zukunft.
01:04:54: Du hast selber vorhin gesagt, die Systemtheorie gewinnt wieder an Popularität und wir müssen ja auch uns fragen sind wir noch?
01:05:02: Wir waren vor fünf sechs Jahren war mir noch relativ alleine.
01:05:07: Und da gab es die Meta-Plans dieser Welt und die SVF,
01:05:11: das ist eine gut
01:05:11: beteilete Häuser von uns.
01:05:12: Wir mögen uns und wir kommen gut klar und reichen uns sogar mal einen Auftrag weiter.
01:05:19: aber... Das hat sich echt gewandelt.
01:05:22: also es gibt viele wie sich in diesem Spielfeld jetzt tummeln.
01:05:27: Das merken wir auch und deswegen ist es uns allein schon wichtig, uns zu fragen was der nächste Schritt war.
01:05:33: Ja ... Und ich mein so lang die Qualität, die da reingeht in dieses Modell gut ist, ne?
01:05:44: Ist der Welt ja damit geholfen.
01:05:45: also, oder?
01:05:48: Wissen gehört um Zeit, davon bin ich fest überzeugt.
01:05:51: Stark!
01:05:53: Das Gefühl, mein Wissensdurst ist gestillt mit dem Effekt von ... Eigentlich will ich mich gleich einloggen und loslegen.
01:06:01: Also das ... Ich bin sehr begeistert!
01:06:04: Und ich würde dir zum Abschluss noch eine Frage stellen.
01:06:07: Denn du warst relativ zu Beginn dieses Podcast vor einigen Jahren schon mal zu Gast.
01:06:13: Und ich hab eben in die Folge reingehört und festgestellt, dass wir so früh nicht mehr unsere Standardabschlussfrage gestellt haben, ... anderthalb Jahren, zwei Jahre an jedem Gast stellen.
01:06:26: Und ich bin sehr auf deine Antwort gespannt und hat nichts mit Clarity zu tun!
01:06:31: Aber wir haben bei uns so an unserer Wandtapete, wo unsere Werte stehen... Also dies natürlich nicht gibt,... aber wir haben auch bei Hello Edger das Mantra für eine Welt in der jeder gerne zur Arbeit geht.
01:06:42: Glaubst du daran?
01:06:44: Oder glaubst du dass es eine Welt geben kann, in der jede gerne zur arbeit geht?
01:06:50: Ich möchte daran glauben und weiß, dass es nie vollständig der Fall sein wird.
01:06:55: Also, ich handle so.
01:06:57: Als wäre es erreichbar und weiß aber, dass das eine ... nie-erreichbare Vision ist?
01:07:01: Okay!
01:07:02: Stark!
01:07:03: Lieber Marc, vielen, vielen Dank für diesen spannenden Einblick.
01:07:06: Für die Offenheit einmal was das Produkt angeht, aber auch dem Weg dahinter.
01:07:11: Der Schleier ist gelüftet.
01:07:12: Die Begeisterung ist groß.
01:07:15: Und ich bin sehr, sehr gespannt wie dieses Produkt einschlägt und wohin sich das noch alles entwickelt.
01:07:21: Danke dir für deine Offenheiten.
01:07:23: Sehr gerne.
01:07:24: Danke für die Einladung!
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