#207 Wie entstehen Spielregeln in Teams? Mit Michel Eggebrecht
Shownotes
Vernetze dich mit unserem Podcast-Host und Gast: Lutz Hüser Michel Eggebrecht
Du kannst nicht genug von uns bekommen? Hör auch in unseren neuen Podcast Kill Meetings rein. Der Begleitpodcast zu dem neuen Buch von David Hillmer und Lutz Hüser. Das Buch kannst du hier vorbestellen und in den Podcast kannst du hier reinhören.
Transkript anzeigen
00:00:10: Herzlich willkommen zu Unboxing New Work, deinem Podcast für bestes Arbeiten.
00:00:15: Ich bin der Lutz und möchte gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen herausfinden wie modern es arbeiten, Menschen erfüllt und Unternehmen erfolgreich macht.
00:00:23: Bei Hello Agile begleiten wir Menschen und Organisationen auf ihrem Weg zur New Work unter Giel im Arbeiten – denn New Work ist vielschichtiger als es auf den ersten Blick scheint!
00:00:33: In diesem Podcast tauchen wir gemeinsam in all seine Facetten ein.
00:00:37: Heute bin ich wieder Der Lutz, euer Host.
00:00:40: Ich bin Workshop-Fassilitäter und Trainer bei Hello Agile.
00:00:43: Und heute spreche ich zum zweiten Mal – das freut mich sehr mit Michel Egebrecht!
00:00:48: Michael ist Wirtschaftspsychologe, Autor, Teamentwickler und systemischer Organisationsberater.
00:00:55: Wir
00:00:55: haben im Juni über das Thema Entscheidungen gesprochen und da fiel ganz zu Beginn der Folge auch der Begriff der Spielregeln in Teams Und nach unserer Folge haben wir uns noch lange darüber ausgetauscht und gesagt, das müssten wir eigentlich aufnehmen.
00:01:12: Genau das machen wir heute!
00:01:14: Wir schauen mit Michel gemeinsam
00:01:16: wie
00:01:16: Spielregeln in Teams entstehen... ...und wie sich damit umgehen lässt.
00:01:21: Michael, herzlich willkommen!
00:01:22: Schön dass du wieder dabei bist!
00:01:24: Hi, freu mich auch!
00:01:26: Sehr gut!
00:01:28: Es geht um Spielregel, wie gerade schon angekündigt.
00:01:32: Deswegen ein Check-in der vielleicht in die Richtung des Spielens geht.
00:01:38: Michi, welches Gesellschaftsspiel würdest du unbedingt empfehlen und warum?
00:01:45: Also ich finde Poker ja... klingt fast schon ein bisschen zu klassisch und so einfach als das ist eine geheimen Empfehlung sein könnte.
00:01:54: aber ich pokere total gerne und zwar weil es irgendwie so viel verbindet von mathematischen bisschen mitdenken Überlegen, wie kann man die soziale Situation hier verstehen?
00:02:09: Mimik lesen auf Gesichter achten.
00:02:12: Geschichten erzählen.
00:02:13: also ich finde das ist einfach ein totales Bandesspiel.
00:02:17: Ja wir haben hier im Materialkoffer Keller nebenan wirklich einiges einiges am Pokersetze liegen denn wir benutzen die Pokerchips häufig als Alternative zu Klebepunkten weil wir schon merken dass Ja, wenn das ein bisschen schwerer in der Hand liegt.
00:02:37: Dann geben die Menschen ihre Stimme zum Beispiel beim Dot-Voting oder ihre Einschätzung zu einem Ding wirklich schwerer aus der Hand als wenn man einfach nur Kleberpunkte macht.
00:02:48: Deswegen haben wir wahnsinnig viele Poker Chips hier.
00:02:51: Aber wie macht ... also ganz konkret?
00:02:53: Wie macht das mit dem Pinwellen?
00:02:55: Sind die magnetisch?
00:02:56: Ob dir da ... Also
00:02:57: ja, nee!
00:02:57: Also tatsächlich... Gut, Punkt.
00:03:01: Tatsächlich liegen die Posts auf nem Tisch Und zumindest in unseren Workshop-Räumen haben wir Tische, wo die Tischplatte gekippt werden kann.
00:03:10: Dann klastest du quasi im Stehen, fährst die Tischplatte runter und dann klappst du es so, dass alle drumherum stehen.
00:03:18: Genau!
00:03:18: Also rein pragmatisch.
00:03:20: Ich bin gespannt.
00:03:22: Cool!
00:03:23: Wir wissen, Poker ist der Tipp, der gilt... ...und lass uns mal auf Spielregeln schauen.
00:03:32: Der Begriff?
00:03:33: Der mutet jetzt ja erst mal nach Monopoly, nach poker etc.
00:03:37: an.
00:03:38: Wir schauen heute aber auf Spielregeln und Teams.
00:03:41: Nimm uns mal mit in die Betrachtung von Spielregel.
00:03:44: Warum überhaupt?
00:03:46: Wir spielen doch eigentlich gar nicht oder?
00:03:48: Ja
00:03:49: das ist vielleicht schon ein wichtiger Hinweis vorab.
00:03:52: Mit Spielregelen meint gar nicht... ... den Charakter, das macht jetzt hier, es geht darum dass es Spaß macht.
00:03:59: Sondern im Gegenteil manchmal fühlt sich das für die Leute bitter ernst an was da so in Teams passiert oder eine Organisation passiert.
00:04:06: und dennoch ist das Konzept finde ich total hilfreich.
00:04:11: also wenn man sich beispielsweise verschiedene Teams anschaut und miteinander vergleicht dann stellt man fest... Teams, aber man könnte genauso gut sagen in verschiedenen Familien, in verschiedenen Organisationseinheiten.
00:04:26: In jedem Sozialsystem Regeln ausbilden, Spielregeln ausbilden die das was dort passiert ein großes Stück weit erklären können.
00:04:34: also schauen wir mal nur auf die Art und Weise wie verschiedene Teams Meetings gestalten stellt man fest da gibt es einen Team Wo ganz klar ist, alle haben die Kamera an bei einem anderen Termin.
00:04:44: Im anderen Team ist es nicht so klar.
00:04:45: Da kann man die auch mal aushaben.
00:04:46: und dann gibt's auch Teams.
00:04:47: da haben sie alle aus.
00:04:48: Da wäre es ganz komisch wenn ihr auf einmal jemanden anmachen würde.
00:04:51: Da gibt's Teams wo in der Outlook-Einladung ganz klar isst naja das muss mindestens mal immer ein Ziel drin stehen eine grobe Agenda und es gibt andere Teams.
00:05:01: da steht einfach nur Austausch und dann entweder weiß man worum es geht oder man geht mal hin und guckt was passiert.
00:05:07: Dann gibts Spielregeln wie Bestimmte Dinge dürfen hier entschieden werden mit allen, die da sind.
00:05:12: Und woran das geht vielleicht?
00:05:14: Nee es müssen wirklich alle Teammitglieder da sein damit man das entscheiden kann.
00:05:17: und dann gibt's vielleicht auch Spielregeln, die differenzierter sind und irgendwie klingen nach.
00:05:22: Hier dürfen alle entscheiden, die anwesend sind.
00:05:26: Es sei denn diese Sabine fehlt, dann müssen wir auf die Sabine warten.
00:05:30: Also Teams bilden ganz unterschiedliche Spielregel aus für alle Aspekte ihrer Arbeit.
00:05:37: Also das können die Meetings sein, es kann die Art und Weise sein wie Aufgaben verteilt werden.
00:05:41: Das kann die art und weise sein Wer wen unterbrechen darf.
00:05:46: niemand unterbricht den Chef aber irgendwie die Praktikanten.
00:05:49: da darf man schon mal ins Wort fahren dass das ist nicht immer mit einer Unterscheidung Wird jetzt vielleicht schon deutlich?
00:05:54: Dass es nicht immer so dass man das miteinander offen vereinbart sondern viele entstehen da einfach irgendwie.
00:05:59: Und es gibt beides.
00:06:00: Es gibt Spielregeln die entstehen explizit Ja vereinbar und die vereinbart man oder die werden vielleicht auch vorgegeben.
00:06:06: Wir haben jeden Morgen um zehn Uhr seit Daily.
00:06:10: Wir beginnen jedes Planning mit der Frage gibt es Abhängigkeiten zu anderen Teams, die wir heute berücksichtigen müssen oder ähnliches?
00:06:17: das kann man vieles kann man explizit vereinbaren.
00:06:20: dass man bestimmte Leute unterbrechen darf und andere nicht merkt man daran wenn man's tut und daran wie anders machen aber ist in der Regel nicht explizite.
00:06:30: In meinem Kopf rattet schon ich möchte zu dem späteren zu einem späteren Zeitpunkt, lass uns mal versuchen eine ... eine implizite Regel explizit zu machen.
00:06:42: Aber ich muss darüber noch kurz nachdenken!
00:06:45: Ähm... Jetzt hast du schon die Unterscheidung eingeführt.
00:06:49: Es gibt explizite Regeln und impliziter.
00:06:51: Lass uns vielleicht erst einmal wirklich auf die Expliziten schauen.
00:06:56: Die da einigt man sich fest?
00:06:58: Und dann gelten sie für alle.
00:07:01: oder wie entstehen diese Arten von Regeln?
00:07:04: Ja also ich würde ähm unterscheiden zwischen Norm, Person und Rollen.
00:07:10: Immer geht es um Verhaltenserwartung.
00:07:13: Also
00:07:13: bei Norm... Den Begriff müssen wir glaube ich auch einführen.
00:07:17: Genau, also Erwartungen an die Art und Weise wie man sich hier verhalten darf.
00:07:21: Man könnte auch sagen, man kann auch zwischendurch verboten oder geboten unterscheidigen.
00:07:26: Was darf man nicht?
00:07:27: Und was wird erwartet?
00:07:29: unter Zwischenlicht zum Bereich von dürfen?
00:07:31: aber Norm sind Erwartungen, die sich an alle richten.
00:07:37: Alle haben die Kamera an – wäre eine explizite Norm wenn man das vereinbart.
00:07:44: Dann gibt es Rollenerwartung.
00:07:46: da könnte man auf ein Team schauen wo es verschiedene Rollen gibt und dann sieht irgendwie okay es gibt bei uns im Team Software Entwickler und Software Tester und es gibt bestimmte Erwartung die richten sich an die Software Entwicklern die sich aber nicht an die Software-Tester richten.
00:08:01: und dann gibt es Personenerwartungen.
00:08:03: Die richten sich wirklich an einzelne Personen, also der Klaus ist immer die E-Mails beantwortet, die an das Teampostfach gehen.
00:08:14: Das kann explizit sein, dass man das irgendwann mal vereinbart hat, also explizite Regeln entstehen entweder durch Vereinbarung oder durch Vorgabe und Akzeptanz, also entweder sozusagen wird's irgendwie vereinbart.
00:08:25: Es kann auch sein, daß man als Teamleiter oder als Führungskraft das vorgibt.
00:08:29: Nee, das ist die Aufgabe sich bei dir Manni.
00:08:31: Die Bitte ist oder Sabine oder ... dass du dieses Postfach im Blick behältst und wenn du nicht da bist sondern im Urlaub oder krank bist dann macht das jemand anders.
00:08:43: Und zwar Petra.
00:08:46: Also explizit könnte ich auch übersetzen mit Das kann ich ins Handbuch schreiben?
00:08:51: Genau, expliziteis man hat offen drüber gesprochen und es kann auch irgendwo stehen Implicit ist oft genauso verhaltenswirksam.
00:09:04: Also die Leute orientieren sich an impliziten Regeln, aber das steht nirgends und die haben sich...die sind irgendwie also in Bescheidung.
00:09:10: implizit explizit beziehen sich auf den Entstehungsprozess.
00:09:15: Also entweder per Ansage oder per Absprache, implizite heißt nicht drüber gesprochen, aber trotzdem da um.
00:09:22: man kann jetzt auch noch unterscheiden bei implizitten Schwierregeln ... wie sie entstehen und da gibt es einmal, dass die wirklich so unbewusst... ...zufallsgesteuert könnte man sagen entstehen.
00:09:35: Also wir können uns ein Team vorstellen,... ...dass im Kreis steht oder neu zusammengestellt wurde.
00:09:46: Ich stelle mal zu einem Team vor, was neu zusamengestellt wurde und das hat jetzt... ...hat so die ersten Meetings miteinander.
00:09:53: Und jetzt sitzen sie da und sind in der Situation Ah, der Klaus fehlt noch.
00:09:59: Und alle überlegen sich so okay wann fangen wir an?
00:10:03: Wir wollen jetzt nicht irgendwie den gegen Schiemann treten und die Situation für ihn unangenehm machen oder auch nicht dass er gleich irgendwie sauer ist.
00:10:12: das heißt man wartet noch ein bisschen und irgendwann sagt jemand naja ich fange jetzt einfach mal an zwei nach und dann fängt fängt jemand um zwei nach an und dann kommt klaus zurück Und dann sind natürlich alle total aufmerksam, weil sie gucken wie reagierte.
00:10:29: und nehmen wir mal an.
00:10:31: Der akzeptiert das der kommt rein lidert sich irgendwie ein setzt sich dazu und fängt immer ganz normal zu reden und es scheint irgendwie ihnen gar nicht gestürzt zu haben sondern fand er okay ist dem schon angefangen hat.
00:10:42: Und jetzt gibt's paar Tage später in ähnliche Situationen wieder fehlt jemand und jetzt macht sagt jeder wieder jemand.
00:10:48: zwei Nachrichten fangen mal an.
00:10:50: Alle sehen dass die Person die zurückkommt scheint zu akzeptieren.
00:10:54: Alle sehen, dass die Person das akzeptiert.
00:10:56: Und wenn das ein paar mal passiert dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wieder jemand sagt ist es zweinach, ich fange mal an... ...dass so eine zwei Nachregeln entsteht.
00:11:04: Weil man weiß okay, das letzte Mal war's immer ok, weil man zwei nach anfängt.
00:11:08: Wenn ich ganz pünktlich anfahre, müsste ich vielleicht damit rechnen, dass jemand denkt, was ist denn jetzt?
00:11:12: Zwei Minuten kann man ja nochmal eben warten.
00:11:14: Da sind er auf den Deckel kriegt und viel länger wäre irgendwie auch komisch.
00:11:19: sondern irgendwie hat sich so ne Zweinacherwartung ausgebildet.
00:11:24: Hätte die Anfangspersonen, hätte sie vielleicht bis eins nach oder bis dreinach gewartet, wäre vielleicht die Eins nach oder die Dreinachregel entstanden.
00:11:31: Und so ist es ganz häufig.
00:11:32: Also Spielregeln entstehen dann irgendwie und man kann nicht mehr rekonstruieren wie sie entstanden sind.
00:11:37: Sie sind wie auf einmal da!
00:11:41: Das sind die zufallsgesteuerten Spielregelen und häufig sind die einfach gut genug... Also für's Weiterkommen.
00:11:47: Man hat sich da keine großen Gedanken gemacht, man hat sich nicht viel abgewogen aber sie reichen zumindest aus um irgendwie im Team Alltag voranzukommen.
00:11:55: Das wäre die Entstehung einer impliziten Spielregel auf eine unbewusste Art und Weise.
00:12:01: Ich überlege gerade was wohl bei uns diese Zufalls gesteuerten Dinge im Team sind.
00:12:09: Aber ich glaube es ist Ja.
00:12:12: tatsächlich wenn wir Groß-Events machen Also mit wirklich vielen Facilitatoren kommen.
00:12:17: Dann gibt's immer so kurz das Briefing, also keine Ahnung.
00:12:21: morgen acht Uhr marschieren wir aus dem Hotel raus und wir sind... Wir sind wirklich ein Haufen Buttervögel so ne?
00:12:28: Also alle hyper professional aber das heißt nicht dass... Also wenn wir dem Kunden sagen Achtung sind wir da dann sind auch alle Achtur da.
00:12:35: Wenn wir sagen wir treffen uns auf Achtu in der Lobby dann heißt es nix.
00:12:38: Und ich glaube, es hat sich in den letzten zwei Jahren schon eingebürgert.
00:12:42: Um acht Uhr wird dann... Also dann wird einfach losgegangen und das waren noch nie alle da aber wir haben uns auch nie drüber gestritten.
00:12:48: Klingt nach einer klassischen Zufallsnummer.
00:12:51: also vielleicht ist die einfach dadurch entstanden?
00:12:53: Ich weiß es nicht!
00:12:54: Keine Ahnung.
00:12:54: Ja.
00:12:56: Ich kann mir das gut vorstellen.
00:12:57: irgendwann sozusagen am Anfang haben mal Leute gesagt kommen lassen sie jetzt losgehen und dann wurde das nie wieder zum Thema.
00:13:03: und beim nächsten Mal war man schon weniger unsicher, ob das okay ist jetzt einfach loszugehen.
00:13:06: und wenn man das Zehntmal gemacht hat ... dann weiß man, du wirst dich keiner mehr wundern.
00:13:10: Sondern das scheint dir eine offizielle ... ... Deimplizite aber gangbare Spielregel zu sein.
00:13:17: Das hat man im... Ich finde es ist total spannend in so Workshops oder Trainingsumfällen wo ne Gruppe neu zusammenkommt,... ... weil man ganz schnell ganz viele Spielregeln beobachten kann und das wirst du auch erleben wenn du verschiedene Gruppen hast,... ...dann gibt's immer so Spielregelen von... Trauen sich die Leute, während des Seminars aufzustehen und sich was zu essen oder zu trinken holen.
00:13:43: Und wenn man das nicht thematisiert dann ist es häufig Zufall getrieben.
00:13:46: Wenn sich im Anfang mal jemand traut das macht Dann gucken alle einmal kurz zum Trainer.
00:13:50: wie reagiert er?
00:13:51: Lutz?
00:13:51: Scheint okay für den zu sein, trault sich der Nächste und wenn sich drei Getraute haben, dann ist das wie eine Spielregel.
00:13:57: Oder die Sitzordnung Wie setzen die Leute am zweiten Tag?
00:14:01: Ja, jeder auf dem gleichen Platz ...
00:14:04: in den neunzig Prozent der Fälle schon?
00:14:05: Ja.
00:14:07: Genau, oft genug schon manchmal auch nicht... aber wenn die Leute am zweiten Tag so sitzen wie im ersten Tag dann ist die Wahrscheinlichkeit meiner Erfahrung nach noch weit über neunzig Prozent dass sie am dritten Tag nochmal genauer so sitzen.
00:14:19: Wenn Sie am zweiten tag anders sitzen als am ersten tag ist die wahrscheinlichkeit sehr großes ja sehr sehr groß das ihr am drittem sich wieder anders hinsetzen.
00:14:28: Überall in jedem Sozialsystem werden sich ganz ganz viele spierigen ohne dass sich jemand der Großtuber Gedanken macht, sondern auf eine implizite Art und Weise.
00:14:38: Auch in Familien haben wir das?
00:14:40: Ja, oh Gott!
00:14:41: Ja natürlich.
00:14:43: Stimmt.
00:14:46: Okay ja jetzt wo du von mir sagst, ich finde man merkt es ja immer wenn man selbst als Kind irgendwie bei anderen Kindern war oder keine Ahnung... wurde vor dem Essen gebetet oder nicht.
00:15:01: Je nachdem, was du so kanntest ... War das ja super verwirrend!
00:15:06: Der Zugriff auf die Süßigkeiten-Choblade als auch die Freunde, die das selbst entscheiden durften.
00:15:14: Das sind die Zufällig-Entstehen?
00:15:17: Genau.
00:15:17: Was sind die Nichtzufälligen?
00:15:20: Wie verhält sich's mit denen?
00:15:22: Nicht zufällig sind einmal die Bewusstsein-Expliziten.
00:15:24: aber genau bei Impliciten kann man sozusagen noch mal unterscheiden zwischen unbewusst und bewusst.
00:15:31: Jetzt kannst du nämlich auch sein, dass ich... Ich bin jetzt Teil dieses neuen Teams und das Team macht alle zwei Wochen eine Retrospektive also so einen Termin wo die Zusammenarbeit reflektiert wird Und ich denke mir als Team möglich, richtig cool finde ich diese Termine nicht und ich hätte eigentlich ganz gerne, dass es freiwillig ist damit ich da nicht immer hin muss.
00:15:53: Ich befürchte wenn ich das fragt dann kriege ich ne Antwort die mir nicht gefällt.
00:15:58: Also, dass mir dann gesagt wird, nee, das ist bitte kein freiwilliger Termin.
00:16:02: Sondern es ist ein Pflichttermin wie alle anderen wichtigen Team-Termini hier auch und ich könnte jetzt versuchen bewusst darauf hinzuwirken, dass da eine Spielregel entsteht die mir gefällt indem ich zum Beispiel einfach mal sage also ich habe so viele andere Sachen auf dem Türscher schafft das heute nicht und ich hab einen wichtigen Parallelttermin kriege ich nicht hin.
00:16:25: Am besten mit einem externen Kunden auch weil Externa ist
00:16:28: ja immer Ja genau, je nachdem.
00:16:32: Und dann sind alle erstmal ganz aufmerksam wie reagiert die Führungskraft oder der Scrum Master?
00:16:38: Wenn er das wegnickt und sagt okay danke fürs Bescheid geben Dann ist die Wahrscheinlichkeit ein Tickengröße dass wenn viele das mitbekommen haben Dass sich noch jemand traut das zu machen Das passiert drei vier fünf mal.
00:16:51: Die Wahrscheinlichigkeit ist da dass ich eine schwierige etablierte Man darf hier mit Verweis auf Gründen.
00:16:57: Es kann sein, dass es wirklich die Gründe braucht für Weiß auf extern.
00:17:02: Kann aber auch sein, ich habe gerade so viel zu tun, ich schaffe das nicht.
00:17:04: Das ist da schon reicht als Grund.
00:17:07: Dass sich dann eine Spielregel entsteht wie das ist okay.
00:17:10: Weil wir jetzt einfach genug gemacht haben und als Führungskraft und Scrammaster hat man natürlich die Möglichkeit irgendwann zu sagen hey Leute irgendwie sind immer häufiger... sind wir immer weniger?
00:17:22: Das kann doch nicht sein!
00:17:24: Und häufig beobachtet man in einer Organisation, dass sich Spierige ganz schön verstetigen und es auch zudem schwerer wird die wieder eine Frage zu stellen.
00:17:31: Weil man damit rechnen muss, na ja bisher war das doch auch kein Problem.
00:17:34: Warum ist es denn jetzt auf einmal so ein großes Thema?
00:17:37: Also häufig ist es hilfreich in Anfangsphasen drauf zu achten welche Spierigen entstehen da weil da hat man noch den größten Einfluss.
00:17:44: Man kann ja sagen ne also kannst du das nicht irgendwie anderslegen und deutlich machen nee es braucht schon wirklich gute Gründe und das wird auch nochmal gechallenged.
00:17:52: So könnte man auch hinwirken und so, aber oft werden diese Spierungen so verdeckt ausgehandelt.
00:18:00: Im Trainingskontext finde ich immer wieder die Situation vor oder die Frage wie wichtig ist Pünktlichkeit nach dem Pausen?
00:18:13: Und auch dazu bilden sich ganz schnell Spielregeln aus.
00:18:15: Ist es ein Eintrudeln der Teilnehmer so ungefähr?
00:18:18: Wir haben gesagt, Viertel nach geht's weiter und dann viertelnachtudeln die ersten einen oder um zwanzig nach sind die letzten da.
00:18:24: Warten sie sogar bis der Trainer kommt und die Leute zurückruft und auch dann gehen die Leute nochmal schneller auf Toilette.
00:18:32: oder wird bei Möglichkeit wirklich angefangen.
00:18:34: und das kann ich natürlich explizit zum Thema machen Und sagen mir ist schon wichtig, dass ich weiß wann wir anfangen und ich finde es auch nur fair den Teilnehmern gegenüber die pünktlich sind.
00:18:45: Man kann's aber auch verdeckt markieren und sagen mir is schon wichtig das wir gleichzeitig starten.
00:18:50: und ohne zu sagen könnte ich dir sagen komm mach schon mal die Tür zu wir legen los.
00:18:52: Ja
00:18:53: ja ja Tür zu E immer beste Zeichen also.
00:18:57: Genau können man als verdecktes Aushandeln betrachten und... Es ist im Alltag, im Team oder Organisationsalltag Und auch im Freundeskreis und Familienalltag haben wir das ständig, dass die Dinge verdeckt ausgehandelt werden.
00:19:10: Da gibt es die Führungskraft, die weiß, ah mein Mitarbeiter kriegt das nicht fertig?
00:19:18: Es ist Freitagabend!
00:19:20: Ich darf ihn nicht darum bitten, das am Wochenende zu machen.
00:19:24: So wer eine Arbeitszeit verstoßt hat schon die ganze Woche irgendwie über Stunden gemacht aber ich hätte trotzdem gerne, dass er das fertig macht.
00:19:31: Kannst du mal nicht...ich kann's nicht direkt fragen.
00:19:34: Und was man dann sieht ist, dass es so implizite Hinweise, Andeutung gibt.
00:19:39: Da wird vielleicht der Mitarbeiter, sag ich schaff's leider nicht, kann ja das Wohntag weitermachen, dann schreibt der Chef Schade aber wenn das so ist, dann ist das so Punkt ohne Smiley.
00:19:47: und wenn er sonst immer mit Smiley schreibt, dann weiß er mittlerweile genau, was die Botschaft ist.
00:19:55: Der Vorteil jetzt funktional gedacht, der Vorteil von Andeitung Dass man die Möglichkeit hat, sich zu distanzieren.
00:20:05: Also wenn der Mitarbeiter sagt oh ich find das irgendwie unfair dass du jetzt hier so ein Druck aufbaust kann ich für uns drauf sagen ne ne ich war eine Eile ist ja sowas gar nicht gemeint ne?
00:20:13: Ich war einfach in Eile.
00:20:16: Deswegen sieht man in sozialen Kontexten ganz viel mit Andeutung arbeiten.
00:20:22: Man könnte andeutungen verstehen als Mittel des zwischenmenschlichen Risikomanagements.
00:20:27: also ich kann...
00:20:30: Zwischenmenschlichen Risiko-Management.
00:20:32: Diesen Satz wollte ich doch noch mal geheilatet haben, ja?
00:20:37: Ja... Ich kann
00:20:39: einen ganz kurzen... Eine ganz kurze Anekdote dazu.
00:20:44: Mir hat mir jemand gesagt, womit du jedes Meeting tupidieren kannst ist das nach ganz normalen Äußerungen von Menschen einfach immer sagst, mir ist unklar was du damit andeuten willst.
00:20:56: aber und dann deine eigene Position mitbringen als Eskalationsspirale.
00:21:02: Okay, Entschuldigung.
00:21:08: Ja und Andeutung haben einfach diesen großen Vorteil.
00:21:11: ich kann etwas sagen oder ich bin Zweifel davon wieder zu distanzieren also den persönlichen Vorteil und der oft auch genutzt wird.
00:21:19: Das kann natürlich total strengt werden, ne?
00:21:21: Für einen Workshop für ein Team wenn Leute ständig Dinge andeuten.
00:21:26: Kann das anstrengend werden weil Leute Vorwürfe rausgehören ja trotzdem auf Andeutung reagieren usw.
00:21:31: Und gleichzeitig gehört es aber einfach dazu.
00:21:34: Also wer Teams und Gruppen beobachtet stellt fest, dass ganz viel erstmal verdeckt ausgerannt wird.
00:21:39: mit Menschen mit Andeuntungen arbeiten ... aus Sicht des Einzelnen gut nachvollziehbar ist, man kann das mal die Reaktion abwarten und manchmal auch für den Team Frieden doch auch eine Funktion hat.
00:21:51: Man kann antesten so ich weiß nicht was sich dem Team hier zu bünden kann... Wenn ich das Thema jetzt anspreche also mich stört irgendwas wenn ich das explizit mache dann zwinge ich aber die Leute Stellung zu beziehen.
00:22:04: Wenn ich es einfach erstmal nur andeute, kann ich gucken wie reagieren die anderen.
00:22:07: Und wenn sie dann irgendwie nicken oder lächelnd oder irgendwie traur springen und sagen ja stimmt, sollten wir darüber reden?
00:22:13: Dann weiß ich okay das Thema ist reif, das ist besprechbar... ...und wenn das aber alle übergehen, dann ist das Signal von nee, das trauen wir uns hier gerade nicht zu.
00:22:23: Manchmal ist das auch wirklich hilfreich, wenn nicht immer alles sofort offen besprochen wird.
00:22:28: Also ich denke so an Konfliktworkshops oder Mediation wo die Zeit knapp wird Wo klar ist okay das kriegen wir hier nicht mehr geklärt oder.
00:22:38: Ja, wo sozusagen dass dann der ambivalente Versuch von Leuten ist ich hätte ja eigentlich noch ein Thema aber sie nicht sicher sind und dann kann ich als Moderator entscheiden Markiere ich das als Ich höre daraus das sollte man nur gucken ob man es woanders bespricht oder manchmal sage auch nicht das denke ich wenn ich dem jetzt rauben gibt dann sprengt uns das sozusagen den Workshop, da muss man an anderer Stelle noch mal aufgreifen.
00:23:03: Lass uns mal tiefer reingehen weil ich erlebe dass auch in Trainings gerade auch in der arbeitenden Führungskräften immer wieder so dieser Ja also in Elefant im Raum der muss angesprochen werden.
00:23:17: Ich habe da sehr sehr ambivalente Gefühle zu, obwohl nicht mal ambivalent.
00:23:20: Also ich halte es für keine gute Aussage.
00:23:27: Aber gerade mit Blick auf Spielregeln, wann macht das denn Sinn?
00:23:31: Spielregel zu thematisieren und wann lässt man besser die Finger davon?
00:23:38: Das darf jetzt ein bisschen größerer Exkurs werden
00:23:40: oder?
00:23:41: Ja ja, hau raus!
00:23:45: Die Frage finde ich ist total nahe liegend.
00:23:47: Kann und sollte mein Spielregler nicht mal explizit machen?
00:23:53: kurze Antwort ist nein.
00:23:56: Aber das ist ja ein Bild, oder einen Zustand der in vielen agilen... ...oder New Work-Ansätzen versucht wird?
00:24:07: Also... Ja.
00:24:10: Heidig für kritisch und ich glaube es wird aber auch nur in der Diskussion da drüber versucht.
00:24:18: Und in realen Situationen wenn man jetzt ... Scrum Master, Agile Coaches beobachten würde.
00:24:23: Auch die sprechen nicht alles an!
00:24:25: Also das... Wir sind alle clever genug eine Idee davon zu bekommen.
00:24:29: was wird einem hier jetzt um die Ohren pflegen und was nicht?
00:24:31: Also oft genug zumindest wir werken alle ab also... Und auch im Alltag.
00:24:35: es gibt ich glaube von Fritz B. Simon das Zitat.
00:24:38: Wer immer ganz offen ist ist nicht ganz dicht.
00:24:40: Ja.
00:24:42: Und wir wergen alle ab was wir sagen und das gleiche gilt auch für die Ansprache von Spielregeln.
00:24:46: Und natürlich gibt es Elefanten im Raum Wo es wichtig ist, sie zu klären und ganz häufig ist das ja auch irgendwie ein Kern unserer Arbeit die schwierigen Dinge besprechbar zu machen.
00:24:54: Die Besprochen werden sollten.
00:24:56: und sollte aber nicht alles immer besprochen werden?
00:25:01: Und es kann auch nicht Alles immer besprochen werden.
00:25:03: also erst mal würde ich sagen wenn man jetzt auf Spierigeln Im spezifischen guckt Es ist unmöglich überhaupt alle spierigen im Blick zu bekommen.
00:25:12: Also wir werden Ganz vieles ... für ganz normal halten und gar nicht ins Blickfeld kriegen.
00:25:21: Sondern... Ich gucke mir Spielregeln, ich gehe auch nicht in ein Team rein und erarbeite was sind die Spierregeln diesem Team im luftleeren Raum?
00:25:28: Sondern ich fange eigentlich immer beim Auftrag an, ne?
00:25:31: Und wenn dieser Auftrag lautet wir haben ja ein Problem mit unserem Planungsprozess dann gucke ich mir an welche Spielregel ranken um diesen Planungs-Prozess und dann stellt man... Dann findet man dazu ganz viele Spielregen raus und kann darauf gucken Sind sie funktional oder nicht functional?
00:25:44: Also es ist unmöglich, überhaupt eine Übersicht über alle Spierungen zu bekommen.
00:25:51: Dann gibt's ganz viele Spielregeln die sind total funktional wo ich sage das ist doch völlig okay dass das Team diese zwei Nachregel hat dann fängt immer pünktlich an und hat aber so ein bisschen Puffer weil es durchsprecht auch was dafür kurz zu warten weil in dem Kontext müssen die Leute einfach von Raum zu Raum laufen und keine Zone.
00:26:09: also Ganz vieles ist Funktional würde ich sagen muss man nicht drüber sprechen sondern kann einfach weiterlaufen kann man weiterlaaufen lassen.
00:26:15: Und dann gibt es, und ich glaube da sind wir bei dem Elefantenthema, bestimmte Fälle wo ich sage die, da wird's knifflig.
00:26:23: Da sollte man sich gut überlegen und eins davon sind Tabus.
00:26:26: Also ein Tabu könnte man bezeichnen als so eine Meterspielregel von darüber sprechen wenn nicht.
00:26:36: Dass Tabus Funktional sind, könnte man in einem Workshop mal ausprobieren indem man sagt statt einer Vorstellungsrunde, machen wir mal die Runde und jeder sagt wen im Raum hier am attraktivsten, wen immer unattraktivst findet.
00:26:53: Und von wem er denkt dass er das niedrigste Gehalt kriegt?
00:26:56: Wir haben eine Liste, die nennen wir Check-in-Fragen aus der Hölle also wo wir nicht anwenden, die wir aber witzig finden.
00:27:06: alle drei, nee mit Aussage vom niedrigsten Gehalt.
00:27:09: Die ersten beiden fanden sich auf jeden Fall mit darauf.
00:27:15: Es ist ein Tabu in bestimmten Kontexten darüber zu sprechen und dieses Tabu schützt erst mal den Frieden der Gruppe.
00:27:22: Man muss sich immer über alles sprechen, manchmal ist es auch hilfreich im Organisationskontext oder entstehen Tabus häufig an so Themen die in der Vergangenheit mal sehr schmerzhaft waren.
00:27:40: Ein Beispiel vor Augen wo ich in die Organisation gekommen bin mir die Teams angeguckt habe und dann ganz schnell dachte, boah so wie ihr im Moment geschnitten seid.
00:27:49: Kann ich mich nicht vorstellen dass hier die Früchte der dir euch von Agilität erhofft ernten werdet?
00:27:55: Meinte es lohnt sich mal über Feature oder Produktteams zu sprechen.
00:27:58: Da kamen so viel Widerstand.
00:28:01: Ganz schlagartig ist mir die Begriffe darf ich in dem Kontext nicht verwenden weil da so heftige Diskussionen in Vergangenheit geführt wurden Und alle froh waren das das Thema vom Tisch ist.
00:28:11: Ähnliches Beispiel hatte Ich hatte vorhin schon über die bestimmte Entscheidungen werden nur getroffen, wenn die Ute dabei ist.
00:28:20: Und das ist mir dann auch aufgefallen und auch da war erst mal ein ganz großer Widerstand zu merken sozusagen.
00:28:27: Ja nee es ist schon eine Ordnung.
00:28:27: Die hat wirklich ganz viel Ahnung.
00:28:29: Das lohnt sich auf sie zu warten.
00:28:30: Dies technisch einfach kennt das System viel besser.
00:28:34: Auch da wird dann nachher immer klarer... Da gab's mal einen ganzen Argenkonflikt mit der Ute, dass die Entscheidung getroffen worden.
00:28:42: Das schützt zumindest mal für den Moment den Frieden, wenn man das fast nicht aufmacht.
00:28:47: Jetzt kann man aber natürlich und das gehört dann finde ich zur Aufgabe von so einer Teambegleitungsrolle von der Führungskraft dazu drauf zu gucken und Gefühl dafür zu kriegen.
00:28:59: was sind die Funktion des Tabus?
00:29:00: Und was ist aber auch kritisch oder dysfunktionaler dran?
00:29:03: also man kann sich jetzt überlegen okay ist es vielleicht wirklich so dass die Ute so ein Wissensvorsprung hat, die einzige Zielsystem kennt.
00:29:11: Dass bei architektonischen Entscheidungen sie immer mit dabei ist oder stimmt das gar nicht?
00:29:16: Und gleichzeitig ärgern sich einige Leute da ziemlich drüber und Entscheidungen werden einfach unnötig verzögert.
00:29:23: Die Verzögerung der Entscheidungen hat auch kritische Auswirkungen.
00:29:25: Das würde ich mir mal angucken bevor ich den Elefanten anspreche.
00:29:30: Ich finde es super spannend weil vor allen Dingen in der Beratungspraxis Also, wenn du und ich uns hier gegenübersetzen ... Ich würde dir einen Beratungsmandat geben.
00:29:42: Ich hatte überhaupt keine Skupel, die innerhalb von drei Minuten die Top-Tabuthemen bei Hello zu geben, ne?
00:29:50: Ja!
00:29:52: Und du könntest da ganz offen darüber reden.
00:29:54: in zwei Wochen ist Retro für die mich nicht trauen.
00:29:58: Weil das halt auch einfach ... ja, auch Sinn macht.
00:30:03: Ich finde den Gedanken spannend von dir also zu sagen Tabu auch nicht... Und bitte korrigier mich, wenn ich dich falsch wiedergebe.
00:30:09: Also Tabu vielleicht auch nicht so in Null und Eins zu sehen sondern so aufzufalten und sich dem sehr achtsam aber also ... Nicht mit der Frage zu nähern, sollen wir drüber sprechen oder nicht?
00:30:24: Sondern zu schauen wofür ist das Funktional die Grundannahmen dahinter zu hinterfragen und so.
00:30:32: Das einfach erst mal ja zu entfalten und aufzurollen.
00:30:37: Nicht jedes Tabu ist auch überall gleich kritisch.
00:30:41: In ganz vielen Teams bilden sich so eine Spielregel aus, wir geben uns keine kritischen Leistungsrückmeldungen.
00:30:49: Also Feedback geht häufig noch im Sinne vor nicht für das machst du gut?
00:30:52: Das könntest ein bisschen besser machen.
00:30:54: aber sowas zu sagen wie ich finde wenn du Kundenpräsentation machst dass echt nicht gut.
00:31:00: Ich glaube auch nicht, dass du das noch lernen wirst.
00:31:02: Und ich würde mich freuen, wenn du das nicht mal
00:31:03: machst.".
00:31:03: Das ist wahnsinnig schwierig!
00:31:05: Ja und dann gibt es Kontexte wo ich denke... Hier ist es auch nicht wichtig, dass das Team das offen miteinander besprechen kann.
00:31:14: auf diesem Level.
00:31:15: Es gibt noch eine Führungskraft die fühlt sich ja für verantwortlich Die können das gesichtswahnt in einem Kontext machen Die kann einfach die Aufgaben so verteilen Dass die Person vielleicht andere Dinge macht.
00:31:27: Und alle scheinen aber irgendwie zufrieden in dem Team zu sein Und das ist ja auch ehrlicherweise, dass es für eine praxishäufige Leben nicht einfach über alles offen gesprochen wird.
00:31:35: Das hat auch Gründe.
00:31:36: Gleichzeitig habe ich Teams erlebt wo es keine disciplinarische Führungskraft gab die so nah dran war als dass sie hätte das mitbekommen können und wo teams echte Bauchschmerzen damit hatten, dass das immer wieder passiert und möglicherweise wirklich damit Kunden verloren wurden und das für die Organisationen schlechte Auswirkungen hatte.
00:31:54: Und da muss ich sagen, da ist es kritisch, dass darüber nicht gesprochen werden kann.
00:31:57: Dann kann man sich überlegen okay wie bringt man dem Team das bei?
00:32:00: Darüber gut ins Gespräch zu kommen auf eine sozial verträgliche Art und Weise weil für die Person kann es total hart sein wenn man das hört.
00:32:09: Da geht natürlich auch darum wie sagt man das?
00:32:11: wann sagt man Das wo ich sage würde naja es gibt Kontexte da ist wichtig dass bestimmte Dinge besprechbar sind bestimmte Elefanten ... benannt werden können, besprochen werden können.
00:32:22: Es gibt andere Contexte wo man Eindruck ist die laufen total gut.
00:32:27: selbst wenn bestimmte Dinge die vielleicht sogar im Raum stehen nicht besprochen... ...werden ist das Team super arbeitsfähig und es hat auch die Gruppendynamischen Auswirkungen von diesem Elefanten sind begrenzt.
00:32:41: Auch wenn ich mir arbeite super gerne in Teams mit denen viel besprechbar ist und mein Job ist ganz häufig darauf hinzuwirken dass es ja auch also einem Team beizubringen über schwierige Dinge wirklich gut reden zu können, ist ein Prozess der kostet auch Zeit und oft Geld.
00:32:56: Weil man das als interne nicht so gut hinbekommt wie wenn jemand als Außenstehender moderiert.
00:33:01: Ja
00:33:01: aber ich finde dass eine super wertvolle Kompetenz auch wenn man mit Teams arbeitet zu sagen naja ich helfe euch Worte zu finden.
00:33:11: Worte Bilder und nicht.
00:33:14: ich formuliere für euch und fertig Ein Gedanke, der mir gerade noch kam als du so über Feedback gesprochen hast.
00:33:22: Also dein Feedback-Beispiel.
00:33:25: Wie ist denn das Verhältnis von Spielregeln und Hierarchie?
00:33:29: Weil das Bild, dass bei mir angesprochen ist ... Als du von kritischem Feedback gesprochen hast... Es gibt Organisationen, die schreiben sich so radical kinder, also radikales Feedback, radikale Ehrlichkeit in ihr Profil Um meine Beobachtung nachzunehmen, dass häufig Organisationen die damit legitimieren wollen das Führungskräfte schlechte Feedback geben.
00:33:53: Das ist ja auch gut aber so in der Form von naja eigentlich will ich dir das nicht sagen Aber wir haben ja hier ready kill kender an der Wand stehen.
00:33:59: Wir gehören übrigens auch dazu.
00:34:00: wenn das also unsere Führungskräfte schon ganz gut finde.
00:34:05: Aber dann ist es so, wer wem Feedback gibt, ist sehr klar in Hierarchie gekoppelt.
00:34:14: Wie ist das Verhältnis von Spielregeln und Hierarchien?
00:34:17: Na sorry jetzt, lange ausgeholt!
00:34:19: Aber eigentlich bei einem Spiel würde man sagen, gelten für alle dieselbe Regel.
00:34:26: Das beobachte ich in der Organisation nicht ... Was sind deine Gedanken zu diesem Verhältnissen von Spielregen und Hierarchyen?
00:34:32: Ja, also auch... Ich finde das ein falsch wichtiger und spannender Aspekt, den er aufbringt.
00:34:37: Hierarchie könnte man auch als ein Set von Spielregeln betrachten.
00:34:42: Und es gibt bestimmte formal hierarchische Rollen.
00:34:45: die dürfen Dinge, die andere nicht dürfen und auch im Brettspielen oder so was haben wir ja rollen und hier noch dem... Also es geht nicht immer für alle die gleichen Regeln sondern es gibt verschiedene Rollen und das kann in vielen Stellen total funktionell sein.
00:34:58: Die Führungskraft darf am Ende entscheiden über bestimmte Dinge und andere nicht.
00:35:04: Und das stellt sicher, dass Entscheidungsfähigkeit da ist.
00:35:08: Da könnte man als eine Spielregel verstehen... ...und auch Hierarchie bildet sich aber an ganz vielen Stellen implizit aus.
00:35:15: Also dann sprechen wir eher von der informellen Hierarchien.
00:35:18: Auch dazu spielen sie Spierigen aus.
00:35:19: Da stellt man fest auf Ute warten die Leute wenn sie nicht da sind.
00:35:24: Wenn Ute was sagt, hören alle irgendwie aufmerksam zu.
00:35:26: Niemand käme auf die Ute zu unterbrechen.
00:35:28: Ute wird häufiger nach ihrer Meinung gefragt und wenn Ute sich nach vorne lehnt dann wissen schon alle vor allem jetzt muss ich meinen Beitrag beenden.
00:35:34: Sowas beobachtet man ja ne?
00:35:36: Und auch das könnte man als eine Spielregel betrachten.
00:35:40: Ähm...und auch da würde ich wieder darauf gucken welche Vornachteile hat's.
00:35:45: Das kann total kritisch sein und dann kann man sich überlegen okay versuche ich das Thema mal zu bearbeiten gehe ich daran oder lass es laufen, weil ich denke ja eigentlich ist das ganz gut.
00:35:54: Weil die Uter sorgt dafür dass wir Patz-Situationen aufgelöst bekommen.
00:36:00: Mein Bild... Das hatte ich am Eingang mal eingeteasert ne?
00:36:06: Eine Spielregel, die ich gerade im Kopf hatte.
00:36:09: Ich würde sagen bei uns ist es eine Spielregeln.
00:36:11: Wir haben jeden Montagmorgen um neun Uhr ein Meeting und eigentlich ist die Vereinbarung da sind alle an ihren Arbeitsplatz oder im Home Office oder wo sie grade sind außer du bist Geschäftsführer, dann ist es okay sich im Auto dazu zu schalten.
00:36:26: Das beobachte ich aber nur bei einer gewissen entweder Hierarchie-Ebene oder wirklich langjährige Kollegen.
00:36:34: Also ich habe noch niemanden gesehen der sich das in der Probezeit oder so getraut hat.
00:36:38: jetzt fairerweise und das möchte ich zur Ehrengattung dazusagen Ich überlege die ganze Zeit.
00:36:42: vielleicht ist die Korrelation auch oder du bringst deinen Kind zu Kita.
00:36:48: Das ist bei uns irgendwie so ein ... Auch das könnte die Spielregel sein, vielleicht liegt's aber auch an der Hierarchie.
00:36:56: Spannend!
00:36:56: Das muss ich noch mal tiefer hinterfragen.
00:37:01: Wir haben schon ganz viel so auch gesprochen über was sollte man offenlegen?
00:37:06: Was nicht?
00:37:08: Wenn ich jetzt jemand bin, der merkt... So als diffuses Gefühl diese Regeln hier sind grad nicht mehr funktional.
00:37:16: Du hast Anfang schon gesagt, im besten Fall sind wir in der Anfangsphase und ich kann schnell noch steuern.
00:37:22: Jetzt ist das aber nicht so.
00:37:24: Wie bringe ich Bewegung?
00:37:26: In Spielregelnummern mit bestem Wissen und Gewissen.
00:37:30: Ich merke einfach ... Nee, das ... Wir spielen hier falsch!
00:37:36: Ja... Ich hätte ein plagatives Beispiel.
00:37:40: Ja bitte hau raus.
00:37:42: Da war ich jetzt Grammaster unterwegs in einem Team schon einige Jahre her.
00:37:49: Wo ich ganz beeindruckt war, dass die Spielregel hatten... Wenn man eine Story, also ein Arbeitspaket fertig gemacht hat, dann sieht man das nächste von oben.
00:37:58: Also die Arbeitspakete, die ist zu tun halt, die lagen... Das Grammbegriff Backlocker, die Lagen wie auf zum Stapel und wer mit seinen Aufgaben fertig ist greift sich nächstes von oben?
00:38:08: Dass die Idee dahinter war, dann arbeitet sich jeder an alles ein Und wir stellen uns wirklich breiten unseren Kompetenzen auf über einen längeren Zeitraum, weil jeder arbeitet mal im Front-amp.
00:38:18: Jeder macht mal Datenbanken und so weiter.
00:38:20: Klingt logisch!
00:38:22: Genau, fand ich... Also zu dem Zeitpunkt wird auch das T-Shaped-Konzept gerade sehr hochgehalten.
00:38:30: Leute dürfen irgendwo ein Spezialgebiet haben in die Tiefe gehen ...und dann so eine breiten Kompetenz, also T- oder Tiefe.
00:38:37: Ah ja okay jetzt rauf ich es weiter.
00:38:43: Genau, war ganz angeteiligt.
00:38:44: Ach cool!
00:38:45: Das heißt ist mir noch nicht so begegnet?
00:38:47: Vorher habe ich immer... ...immer wieder Teams erlebt wo das wirklich herausfordernd war dass Leute aus ihren Spezialkompetenzen rausgehen.
00:38:55: Wir sagten ne ich bin noch Frontendexperte Ich hab keine Lust mich mit den Datenbanken zu beschäftigen oder ja.
00:39:02: und dann habe ich aber mit der Zeit festgestellt dass es immer wieder so Phasen gab wo ... auf einmal nichts mehr fertig wurde.
00:39:14: Das ließ ich dann auch in den, es gab so... ... ein Jira, so ein Projektmanagement-System,... ... wo man gucken konnte wann wurde welches Arbeitspaket gezogen und so weiter.
00:39:24: Und dann wird immer was nicht fertig.
00:39:25: und irgendwann habe ich dann mal... ...in so einem Seitengespräch... ... nachgehakt und dann festgestellt, ja,... ... das nächste Paket auf dem Stapel will auch keiner machen!
00:39:40: Geil!
00:39:42: Es gab unattraktive Aufgaben in dem Team.
00:39:46: Das ist natürlich schon was, wo es gut ist wenn das besprechbar ist und das haben wir dann auch gemacht.
00:39:50: Also oft ist es dann zu zeigen...
00:39:53: Aber mit einem Augenzwinkern.
00:39:56: oder muss man da hart reingehen?
00:40:01: Die Leute haben alle gewartet bis jemand anders greift um das übernächste nehmen zu dürfen.
00:40:05: Nee, also ich geh ja nach Regeln nicht herrter rein als wenn ich seh.
00:40:14: Ja
00:40:14: weil ich sehe halt die Gefahr in dem Moment wo man sagt so Leute diese Spielregeln hab' ich erkannt ne?
00:40:21: Also mein erstes Amputz als Teammitglied wäre mich zurechtfertig.
00:40:24: Ne ne Michel das ist... Also ich bin ja nicht faul sondern ne und da freu ich mich wie man das gut thematisiert.
00:40:36: Also auch zu ... zum thematisieren von tabus könnte man glaube ich könnten wir ganze erfolgen machen.
00:40:43: Aber in dem Fall habe ich dann mit dem, der mir das gesagt hat besprochen wie kriegen wir das gut besprechen bei einer Retro?
00:40:49: und ich würde einfach mal ansprechen was ich beobachte so bis jetzt bei dir angesprochen hab.
00:40:54: Was glaubst du die würden Leute reagieren?
00:40:56: Und da meinte er schon ja im Zweifel würde ich drauf sprengen und sagen ich glaube es liegt daran dass ist hier ... bestimmte Aufgabenpakete sind, die unprotektiv sind.
00:41:05: Und dann habe ich das sozusagen einmal dem Team wiedergespielt und es... Dann haben wir auch schon andere sozusagen ein bisschen verschmitzt weggeguckt und dann aber war klar ja, dass ist hier ein Thema.
00:41:17: Und da war's als es auf einem Tisch war auch ganz leicht zu lösen.
00:41:20: Da musste sich ich noch nicht so machen, sondern das Team hat dann diese Aufgaben kategorisiert und gesagt naja, es ist eine bestimmte Art von Aufgaben und die hatten für sich die Lösung gefunden.
00:41:30: Komm lass uns doch!
00:41:30: ... eine Strichliste machen.
00:41:32: Also die haben sich dann zwar noch vor Corona... ... zum Zettel gemacht, da stand jedes Teammitglied drauf und ich glaube die haben das Monkey Task genannt, die Liste der Monty-Monkey Tasks.
00:41:44: Und immer wenn jemand so ein Paket gemacht hat durfte er auf der Strichliste machen und das alleine dazu geführt dass jeder wusste, jeder ist mal dran.
00:41:51: Okay ja okay.
00:41:53: Dann hat es jetzt irgendwie einigermaßen gleich verteilt.
00:41:55: Damit waren die dann alle zufrieden ne?
00:41:57: Also das war damit gelöst.
00:42:01: Das heißt, es gibt Spielregeln die nicht mehr funktional sind.
00:42:07: Wie du eingangs gesagt hast was mache ich denn dann?
00:42:10: und ich würde sagen in achtzig Prozent der Fälle ist die die Schwierigkeit das zu erkennen.
00:42:17: also für die Leute war's schon so normal dass es nicht mehr so in die Reflexion gekommen ist.
00:42:21: Die haben wir auch nicht gedacht die ganze Zeit wir müssten darüber reden sondern Für die war das in der Situation von ja, dann warte ich jetzt halt noch ein bisschen.
00:42:28: Irgendwann greift sich da schon jemand?
00:42:30: Ich kann jetzt eh die Zeit noch ganz gut gebrauchen und mache nochmal meine Koti ein bisschen schöner oder sowas.
00:42:34: Also es ist mal glaube ich nicht so ein Riesenthema für die Leute weil immer nur kleine Situationen waren sie auch relativ schnell gelöst hat Und gleichzeitig wenn man's dann erkennt und auf den Tisch kriegt ... gut zu lösen.
00:42:49: und dass es dieses Explizit machen von solchen Spielregeln ist schon... ... ein ganz zentraler Teil den Aufträgen, oder von dem was ich tue wenn ich Teamentwicklung mache.
00:43:00: Hier war es so das ich das beobachtet habe weil ich jetzt hier einfach länger begleitet hab,... ...wenn ich jetzt mit einem Team arbeite in einem Workshop.
00:43:08: also ich bin nicht immer so langfristig am Team sondern manchmal habe ich auch nur irgendwie eine Teamklausur von zwei Tagen und dann nochmal einen Follow-up oder so.
00:43:16: Dann fange ich meistens damit an herauszufinden oder zu arbeiten, was sind denn Dinge wo ihr sagt drückt durch der Schuh da müsste man mal darüber sprechen.
00:43:24: Und das kann sein dass sie von sich aus dann schon sagen die Aufgabenverteilung und dann arbeite ich mit den raus.
00:43:30: na wie machte denn das jetzt bisher?
00:43:32: Na ja und dann gehe ich darauf wirklich relativ klein schrittig vor und sagt Naja es gibt irgendwie sowas wie ein Backlog und unsere Regel ist man nimmt sich das immer und dann und dann umdann und dann.
00:43:43: Wie läuft es in einer Praxis ab?
00:43:45: Ja so und dann kriegt man, kommt man irgendwann auch auf solche Dinge.
00:43:48: Und stellt fest okay und es gibt schon die unaktive Aufgaben da dauert das länger.
00:43:52: oder bei bestimmten Aufgaben wird dann doch immer gewartet bis der Experte fertig ist und ergreift sich das dann?
00:43:58: Oder es gibt so Ausnahmen.
00:44:01: Bei bestimmten Dingen darf man dann Die Ute fragen ob man nicht doch besser damit anfängt und wenn die nickt dann ist das ok So.
00:44:10: also ich versuche oft erstmal zu verstehen wie läuft's wirklich?
00:44:13: Und das, was dann erzählt wird, das könnte man alles als Spielregeln deuten.
00:44:16: Was sind die Regeln an denen sich die Leute orientieren?
00:44:19: Ute darf man fragen, die darf entscheiden, Spielregel.
00:44:21: und wenn man das explizit hat... ...dann ist es häufig ein leichtes zu Franken.
00:44:26: Wo glaubt ihr, dass sie das nicht nützlich macht?
00:44:29: Wo braucht's andere Spielregelen?
00:44:30: und dann vertraue ich ganz häufig auf die Intelligenz von Teams oder Gruppen gute Ideen für Spiellegeln zu gewinnen.
00:44:40: Und mein Job ist dann häufig noch so, wie stellt ihr sich her, dass ihr daran denkt?
00:44:44: Man guckt hier drauf.
00:44:45: Ob es sich wirklich lohnt mit der Idee man alle Spielregeln können vor und Nachteile haben.
00:44:50: Es lohnt sich auf jeden Fall darauf zu gucken ob eine neue Spiegel auch neue Nachteilen hat oder ob das wirklich so fruchtet, wie euch das vorstellt.
00:44:58: Da achte ich dann noch drauf.
00:45:00: aber ich würde sagen in vielen Fällen ist das besprechen wenn du auf dem Tisch und im Fokus dann doch gar nicht so schwierig.
00:45:08: Schwieriger ist es mit diesen Tabus, wo's zwischenmenschlich heikel wird und das ist schon... Und dann sind wir aber oft schon im Bereich von Mediationen-Wugtklasse, wenn wir in dieses Thema reingehen, da müssen wir uns eigentlich bearbeiten wie ein Konflikt weil wir nicht davon ausgehen können dass es so sensibel da wirds auch erstmal Widerstand geben.
00:45:23: oder das Wort schon mal diskutiert und es war schonmal ein großer Konflik und wenn man sich jetzt wieder anpigst, dann müssen wir damit rechnen, dass das sozusagen erst einmal die gleichen Fronten wieder entstehen und das bearbeiten.
00:45:33: Das ist aber so'n extra Thema.
00:45:36: Damit unterwuchs, ja.
00:45:39: Was empfiehlt... Also klar, ne?
00:45:42: Externe Beratung, Begleitung, häufig total sinnvoll!
00:45:47: Was empfehlst du Teams die für sich quasi mal einen Blick auf ihre Spielregeln werfen
00:45:53: wollen?!
00:45:55: Also was ist die gute Hausapotheke hinter Spielegel in den Teams?
00:46:02: Hast Du da eine Idee?
00:46:05: Ich würde dieses mal genau hingucken.
00:46:09: Wie machen wir es bisher?
00:46:10: Und zwar nicht, was ist der Sollprozess oder das Sollvorgehen sondern wie läuft's faktisch ab?
00:46:16: ich stelle ganz häufig und die Frage kann man sich auch selbst stellen wenn ich das möchte angenommen mich hätte euch auf Kamera gefilmt Was würde ich dann sehen?
00:46:24: und dann ganz klein schrittig sein?
00:46:25: was passiert dann?
00:46:26: und was passiert da noch?
00:46:27: was passiert Dann?
00:46:28: nennt immer so einen typischen Fallwürde sagt Da erlebt er das als problematisch und dann wirklich mal klein schrittig wer macht da was in welcher Reihenfolge?
00:46:35: Und dann kann man schon, dann guckt man da drauf und ich visualisiere das immer.
00:46:38: Das würde ich auch empfehlen.
00:46:40: Welche Spielregeln steigen jetzt zu gelten?
00:46:43: Dann wenn man das wirklich kleinschrittig macht und wirklich erst mal auf dieser Beobachtungsebene was könnte man sehen und hören?
00:46:51: oder angelernt wir wollen Drehbuch schreiben damit andere das nachspielen können was bei uns immer passiert.
00:46:56: Was sind die Regierenweisungen?
00:46:57: wer muss da was sagen?
00:46:58: wer muss er denn was tun?
00:47:00: dann kriegt man kriegt Man.
00:47:02: die Spiergeln finde ich gut in den Blick.
00:47:05: Was auch helfen kann ist, wenn man merkt, man traut sich was nicht.
00:47:11: Also man ist in dem Team oder in der Gruppe und stellt fest ich trau mich hier irgendwie nicht ab einem bestimmten Zeitpunkt im Meeting Dinge noch mal eine Frage zu stellen.
00:47:22: Oder ich traue mich hier nicht, wenn ne bestimmte Person etwas gesagt hat da ein Gegenargument zu bringen.
00:47:28: Oder... Ich trau' mich nicht am Anfang von nem Workshop zu sagen, ich bräuchte eigentlich irgendeine Art von Warm-up, um mal gedanklich rauszukommen.
00:47:39: Ich kann nicht direkt in den Inhalt
00:47:40: steigen.".
00:47:41: Immer wenn man merkt, man traut sich was nicht, könnte man ... Kann man die Hypothese bilden?
00:47:44: Hier scheint es irgendwie Spielregel zu geben wie ... Spielregeln gehen ganz schnell in die Inhalte und verlieren keine Zeit mit Tra lala vorweg.
00:47:53: Und dann kann ich mir überlegen... Wenn's für mich relevant wird dass sie mich einfach nicht traue, dann hab' ich ja möglicherweise einen Bedarf, hätt's gerne anders.
00:48:00: Dann hab ich dieses Spielregel vielleicht schon mal erkannt oder eine Hypothese und dann ist man schon ein Schritt weiter, da kann man sich überlegen ob man es anspricht.
00:48:09: Das finde ich noch...
00:48:11: Ganz kurz, ich find das richtig geil auch um das... Also ich sag ja ganz häufig so ... sind ja so Fingerübungen im Alltag.
00:48:22: Und mal eine Woche mit der Brille durch die Gegend zu laufen, dann traue ich mich etwas nicht und da zu gucken gibt es die Regel, damit kann man sich selbst wahnsinnig gut auch trainieren.
00:48:35: Ja.
00:48:36: Ich finde aus meiner Beraterperspektive ist das wirklich mein Körper da ein super Resonanzboden.
00:48:43: Also wenn ich irgendwo merke, ich trau mich nicht, dann sozusagen ... Ah, okay.
00:48:49: Hier scheint es irgendwie immer so zu sein dass man schnell sein muss in unseren Terminen und das kann ja für den Kunden und fürs Kunstthemen total wertvolles Feedback sein zu sagen Ich habe immer das Gefühl ich darf hier auf keinen Fall irgendetwas persönliches einbringen weil das gefühlt ist wie jetzt würde ich schlecht mit der Zeit umgehen.
00:49:11: Ist das bei euch so?
00:49:12: Und oft sagen Leute mir geht das auch so und ich finde es total schlimm.
00:49:17: Das ist ein Feedback, was dann resoniert oder da zählt jemand.
00:49:21: Da zählt irgendwie jemand.
00:49:23: immer Witze und alle Lachen Und ich fände ganz halt euch finde das eigentlich gar nicht witzig um dann zu sagen Dann mal zu sagen Ich habe irgendwie das Gefühl wenn man hier nicht mitlacht.
00:49:32: Dann ist mir dann riskiert man ausgeschlossen zu werden.
00:49:34: also ging mir das dass ich irgendwie das geführe.
00:49:36: ich lache schon über alles mit und hab nachhinein gedacht Eigentlich ist es doch auch ernst.
00:49:41: Also ist gar nicht lustig.
00:49:42: Wenn ihr so darüber Lacht.
00:49:45: Also ich finde, man kann da oft eine wertvolle Irritation für einen Kunden ausmachen.
00:49:50: Aus diesen vermeintlichen Spiegelregeln die aufgrund der eigenen Erfahrung irgendwie ins Blickfeld rücken.
00:49:58: Ansonsten fällt mir noch eine gute Frage nicht oft stellen wenn ich Spiegeregen identifizieren möchte.
00:50:06: also ich fange immer bei irgendwelchen Themen an Ich mache das nie im Luftleinraum aber kein Aufgabenverteilung sein kann umgang in Meetings sein.
00:50:13: Dann ist die Frage angenommen, ich fange Montag bei euch an im Team als neues Team.
00:50:20: Was müsst ihr tun um mich unbeliebt zu machen?
00:50:21: Ja ja!
00:50:23: Und dann kriegt man ganz schnell oft auch die Spielregeln und sie sagen naja wenn du dir jetzt einfach hier ne Aufgabenpaket nimmst und das bearbeitest, dann willst du ihn auf den Deckel kriegen.
00:50:32: So müsst es zumindest schon mal die Person fragen Na okay, oder du besprichst da im Vorfeld was mit jemandem... ...mit deinem Nachbarn ab und so weiter?
00:50:41: Für wir auch nicht gut.
00:50:41: Das geht alle etwas an!
00:50:43: Sondern dann kommt man auch da auf informelle Spierungen
00:50:48: Ja supergut Ich hab mir das tatsächlich auch mal in Bewerbungsgesprächen angewöhnt So zu fragen Was muss denn passieren dass das hier scheitert?
00:50:58: Und natürlich war dann auch immer sehr viel soziale Wünsche zu antworten Aber einfach auch einmal so ein So ein Gefühl zu kriegen, was geht da?
00:51:07: Und auch bei einem Bewährungsgespräch, wo es am Ende nicht geworden ist.
00:51:11: Die waren dadurch sehr ehrlich und haben gesagt so war ein Start-up neu und ich meine das ja am Ende noch nix geworden.
00:51:16: aber da war schon so.
00:51:18: also zu gehen oder also Wochenende machen bevor hier die Arbeit fertig ist schwierig.
00:51:23: und dann hatte ich aber auch gefragt Ja wann ist die Arbeit denn fertig?
00:51:26: Das war irgendwie schnell klar.
00:51:29: Da hat man gemerkt Es geht eher um eine hohe Leistungskultur Stark.
00:51:37: Ich überlege gerade, also die Frage liegt mir die ganze Zeit schon auf der Zunge.
00:51:44: Also ich hab schon wahnsinnig viel verstanden.
00:51:46: aber was waren denn so, würdest du sagen skurrilsten Regeln, die du soweit Teams beobachtet hast?
00:51:55: Also nicht auf der Schablone von ... nur dysfunktional und so, sondern einfach wo man sich so gewundert hat.
00:52:07: Ja das ist ja verrückt in der Richtung.
00:52:11: Wo muss ich kurz überlegen?
00:52:12: Ich fand es mit allen Wartenden bis zum nächsten... Das fand ich schon auf einer Art und Weise skurriert.
00:52:19: Und das hatte auch ganz vielen Stellen wirklich Vorteile.
00:52:22: Mir fällt noch eine andere ein.
00:52:24: Ein anderes Beispiel ein aber auch da geht's aus unserem... Auch das hat so einen dysfunktionalen Aspekt auf eine skurrile Art und Weise.
00:52:36: Eigentlich auch ein bisschen für die Leute tragisch, Apotheke.
00:52:42: Ich hatte mal ne Zeit in der Apothekenwelt.
00:52:46: Danke!
00:52:46: Da bin ich schon lange nicht mehr.
00:52:47: aber da ging so meine Beratungszeit kann man fast sagen los... Und da gab es eine Spielregel.
00:52:57: Es gab unterschiedlich attraktive Kassen.
00:52:59: Wenn du in eine Apothekel gehst, gibts ja auf verschiedene Kassen.
00:53:02: Und es gab die, die vorne beim Kunden bei der Tür stehen wo die Kunden mal erstes hingehen.
00:53:07: Wo ist da so seltene Pause?
00:53:09: Weil die Kunden wenn sie frei ist gehen Sie immer dahin vor dem dichtesten dran und da zieht's vielleicht sogar noch weil die Tür da ist im Winter.
00:53:15: Und dann gibt's Kassen, wir sind ein bisschen weiter weg, vielleicht sogar ein bisschen versteckt... Da war das so dass die Spielregel war morgens lockt man sich in die Kasse ein.
00:53:25: Dann hat man für den ganzen Tag die Kassse Und das hatte die Auswirkung, dass die Leute im Zeitverlauf immer früher kamen um sich als erstes einzulocken.
00:53:38: Also es hat da so ein bisschen was von Handtuch legen im Hotel und auch da war's sehr hilfreich dann mal drüber zu sprechen.
00:53:45: in der Apotheken ist eine Herausforderung überhaupt Räume zu schaffen wo darüber gesprochen werden kann weil du ganz selten sowas hast wie Du musst.
00:53:54: am Feierabend oder am Wochenende müsstest du dich treffen.
00:53:57: Das kennt man, finde ich in Agin- und Finalifik nicht.
00:53:59: Weil es ganz normal ist, dass man immer wieder Zeit hat um auf die Zusammenarbeit zu gucken.
00:54:05: Als Diabotheke dann die Zeit hatte war das leicht zu besprechen.
00:54:12: Ich komm jetzt schon zwanzig vor.
00:54:14: Wird ja nicht bezahlt dafür nur um mich einzulocken weil ich weiß sonst... ...ich habe keinen Bock auf die Kasse da vorne.
00:54:20: Jetzt im Winter ist so kalt.
00:54:23: Ja, das kann auch nicht sein.
00:54:26: Und wenn wir jetzt noch ein Jahr so weitermachen, muss ich dann aufstehen.
00:54:31: So und die haben eine leichte Lösung gefunden.
00:54:35: Die haben dann... ...das irgendwie geregelt und gesagt nie verteilen, dass es auf eine gerechte Art und Weise.
00:54:44: Wer eh schon erkältet ist der darf sozusagen mal tauschen.
00:54:47: aber die haben das gut gereglt für sich.
00:54:49: du musst es auf den Tisch kriegen ne?
00:54:50: Du musst einen Raum haben wo du darüber sprechen kannst.
00:54:56: Die Auswirkungen waren ein wenig skurril.
00:54:59: Ja, stimmt!
00:55:01: Aber ich finde es ist ein gutes Beispiel dafür... Manchmal wirkt ja alles immer so sehr theoretisch.
00:55:08: Es war schön und jetzt habe ich Worte dafür.
00:55:12: aber was mache ich denn damit?
00:55:14: Und das Beispiel zeigt auch welcher Zusammenhang besteht zu Mitarbeiterzufriedenheit und so.
00:55:21: Ehrlicherweise, wenn ich jetzt so an Situationen aus meinem Berufsleben denke.
00:55:26: Wo ich abends im Bett lag und mich geärgert ... Manchmal hat man das ja, dass man sich so schwarz ärgert.
00:55:34: Das waren immer Situationen die auch was damit zu tun hatten, dass sie irgendwie informell waren.
00:55:42: Dass sie nicht gut besprechbar war.
00:55:45: Eine Anekdote noch als du das eben mit den Teams erzählt hast?
00:55:48: Ich musste sofort... Kommen wir zur Jugendarbeit.
00:55:51: Ich musste sofort immer in unsere Sommerzeltlager denken, da ist es im Abbau so.
00:55:57: Also die Teams haben unterschiedlich viel auf und ab zu bauen normal.
00:56:01: Und das ist irgendwie sehr klar, welches Team ... Wenn du mit deinem Team durch bist, mit der Arbeit gehst du zu Küche.
00:56:08: Die haben den härtesten Abbau und dann unterstellt man sich dem Küchenteam und packt damit an.
00:56:15: Das führt aber auch dazu, dass manche... sehr, sehr genau ... ihr Auto beladen.
00:56:22: Weil es irgendwie klar ist, na ja so lange ich arbeite und hier noch beschäftigt bin, muss ich nicht zu Küche.
00:56:30: Aber umso länger ich diesen Zeitpunkt nach hinten zöger, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass wenn ich da hinkomme, die sagen, jetzt haben wir so viel Hilfe!
00:56:40: Jetzt sind wir hier durch.
00:56:43: Müssen
00:56:44: wir mal thematisieren?
00:56:45: Das ist, wenn man so... Ich habe auch einen Jahr lang, ich hab ein soziales Jahr auch Jugendarbeit gemacht.
00:56:52: Und diese Kontexte wo Menschen zusammenkommen, ich finde das einfach so wahnsinnig faszinierend.
00:56:59: Wenn man diese Brille der Spielregelbildung aufhat dann sieht man dass überall wie überall Spielregeln entstehen entweder zufallsbasiert weil man wie kommt dieses Spielregler eigentlich zustande?
00:57:11: Weil sie informell ausgehandelt werden implizit ausgehandlet werden Und natürlich weil auch Leitungskräfte versuchen, da Ordnung zu schaffen und Spielregeln vorzugeben.
00:57:20: Und weil Räume entstehen, wo drüber diskutiert wird wie wir das Hand haben.
00:57:23: aber ich finde es wirklich spannend.
00:57:25: also immer wenn neue soziale Konstellationen entstehen entstehen ob man's will oder nicht ganz viele Spiele regeln weil sie ja auch keine Alternative gibt.
00:57:33: also die soziale Komplexität wäre viel zu groß wenn man jedes mal neu überlegen müsste ja wie macht man es denn hier?
00:57:39: sondern es braucht Spielregel um die Leute nicht zu befordern und so eine Orientierung zu schaffen.
00:57:45: Wie darf ich mich hier verhalten?
00:57:46: Deswegen gibt es immer einen Sog in diese Regelbildung, aber auch so in Jugendkontexten.
00:57:51: Ja finde ich kann man das großartig beobachten weil es ja immer wieder Situation gibt wo da neue Jugendliche in der neuen Konstellation zusammenkommen.
00:57:57: Und auch dort beobachtet man das ganz stark.
00:58:00: Also ich habe in meinem Leben sicherlich fünftig von diesen Bildungswochen begleitet die man im freiwilligen sozialen Jahr macht Und das war total spannend.
00:58:15: Man trifft sich dann immer in der gleichen Gruppe, fünfmal im Jahr für eine Woche und da auch zu sehen diese Spielregeln, dass die ja auch ganz stark was mit Thema Gruppenidentität zu tun hatten.
00:58:29: In dem Kontext haben sie sich manchmal die lustigsten Regeln irgendwie gesetzt, gerade mit so Sachen in Selbstversorgung.
00:58:37: Wer putzt?
00:58:38: Wer räumt auf, wo wär ein Schuh getragen?
00:58:41: Wo ich mir manchmal dachte.
00:58:43: Das wäre mir persönlich so bumsigal.
00:58:45: aber gut euch ist es ein Anliegen.
00:58:46: deswegen sprechen wir da jetzt noch mal drüber.
00:58:49: Aber da hab' ich nur mehr erleben dürfen wie sehr auch Spielregeln mit Identität zusammenhängen.
00:58:55: Ja
00:58:55: stark Hast du noch ... Arbeitet gerade noch ein Gedanke in dir zum Beispiel Regeln und Identität?
00:59:02: oder
00:59:05: Ja,
00:59:05: ich glaube auch.
00:59:07: Aber da würde ich sagen gute Stunde, lass uns den Sack zumachen!
00:59:11: Wir haben auf Spiel an sich geguckt, haben auf explizite implizite Regeln zufällig bewusst gesteuert, haben über Tabus gesprochen, haben darüber gesprochen.
00:59:25: naja wie kriegt man denn Themen eigentlich auf dem Tisch unbesprechbar und wo macht es vielleicht auch keinen Sinn?
00:59:32: diese Themen offentisch zu kriegen.
00:59:34: Ganz, ganz viele kluge Gedanken!
00:59:37: Ich sag vielen Dank.
00:59:39: und ein
00:59:42: Tipp
00:59:43: den du Menschen geben würdest oder ne lasst uns mal auf Team-Ebene bleiben.
00:59:48: Ein Tipp zum Thema Spielregeln die du Teams geben würdest was wäre deine abschließende Empfehlung?
00:59:57: Erklärt euch das Verhalten nicht so sehr über die Charaktere der Einzelperson, sondern guckt immer.
01:00:04: gibt's vielleicht auch Spielregeln.
01:00:06: Die dieses Verhalten orientieren wahrscheinlich machen.
01:00:10: Alles klar!
01:00:11: Ich sag vielen vielen Dank und ich freue mich aufs nächste Mal.
01:00:15: Hab einen guten Feierabend.
01:00:18: Ciao!
Neuer Kommentar