#212 Don't Panic: So kommst du durch das Change-Chaos | mit Jörg Leupold

Shownotes

Eine Mail, ein Satz, und plötzlich ist nichts mehr wie vorher: neue Struktur, neue Rollen, neue Kolleginnen. Change Management richtet sich meist an Führungskräfte. Doch was machst du, wenn du mittendrin steckst und niemand dich fragt?

In dieser Folge von Unboxing New Work spricht Lutz mit Jörg Leupold. Jörg lebt in Berlin und arbeitet als Coach, Teamentwickler und Trainer für Selbstführung und Resilienz. Sein Buch „Don't Panic! Dein Reiseführer durch das Change-Chaos" (Vahlen) ist ein Selbsthilferatgeber für Mitarbeitende in Veränderungsprozessen.

Jörg nutzt die Heldenreise nach Joseph Campbell als Kompass durch die Transformation. Ihr sprecht über den Ruf des Abenteuers, dem du oft folgen musst, über Widerstand, die Rolle von Mentoren und die tiefste Höhle: den Moment, in dem das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht greifbar ist. Dazu gibt Jörg konkrete Tipps für den ersten Tag nach der Ankündigung: Informationen sammeln, den Flurfunk gemeinsam sortieren, mit dem Circle of Influence die eigene Selbstwirksamkeit finden. Und er sagt klar: Auch Aussteigen ist eine legitime Strategie.

Zum Schluss geht es um die große Frage, ob eine Welt möglich ist, in der jeder gerne zur Arbeit geht, und warum Jörg ein Recht auf Selbstverwirklichung im Grundgesetz sehen würde.

Transkript anzeigen

00:00:02: Bevor es losgeht, Werbung in eigener Sache.

00:00:05: Wir sprechen in dieser Folge über Transformation, Change und den Umgang damit.

00:00:10: Und wir bei Hello Agile Glauben dafür braucht das Kompetenzen – genau diese vermitteln wir auch in unseren Trainings!

00:00:16: Sei's in agilen Frameworks wie Scrumm oder OKR in unseren Facilitation- und Moderationstrainings oder im Bereich New Leadership.

00:00:25: Ich bin mir sicher auch du findest auf unserer Homepage ein passendes Angebot für dich.

00:00:45: Herzlich willkommen zu Unboxing New Work, deine Podcast für besseres Arbeiten.

00:00:51: Ich bin der Lutz und möchte gemeinsam mit meinen Kolleginnen herausfinden wie modernes arbeiten, Menschen erfüllt und Unternehmen erfolgreich macht!

00:00:59: Bei Hello Agile begleiten wir Menschen- und Organisationen auf ihren Weg zur New Work unter gielem Arbeiten – denn New Work ist viel schichtiger als es auf den ersten Blick scheint.

00:01:09: und in diesem Podcast tauchen wir gemeinsam in all seine Facetten ein….

00:01:13: Mein Gast heute ist Jörg Leupold.

00:01:16: Jörgg lebt in Berlin und ist freiberuflicher Coach, Team-Entwickler sowie Trainer für Selbstführung und Resilienz.

00:01:23: Mitte diesen Jahres ist im Wahlenverlag sein Buch Don't Panic dein Reisefeierführer durch das Change Chaos erschienen.

00:01:31: Was es mit diesem Reiseführer auf sich hat – wie man laut Jörг im Change und Transformationschaos nicht den Mut und Überblick verliert – darüber sprechen wir in dieser Folge!

00:01:44: Vielen Dank, dass ich in diesem Podcast Gast sein darf.

00:01:48: Ja!

00:01:48: Danke dir, dass du dir die Zeit nimmst.

00:01:51: Sehr gerne.

00:01:51: Wir nehmen an einem Montag auf.

00:01:54: Das heißt ganz kurze Check-in Frage.

00:01:56: Jörg was hat in dieser Woche deinen besonderen Fokus?

00:02:05: Das ist eine Ausschreibung, an der ich mit mehreren anderen Kolleginnen teilnehme.

00:02:09: Die hat mein ganz besonderer Fokus.

00:02:11: Okay...Ausschreibungen Tennis-Hell vermute ich viele, viele Unterlagen.

00:02:17: Anlage B, Anlage C. Schulungskonzept ABC...

00:02:22: Genau so was!

00:02:24: Die ganze Bandwarte?

00:02:25: Okay, ich drück dir die Daumen.

00:02:26: Ich finde Ausschreibungen immer extrem zeitaufwendig.

00:02:30: Wenn sie dann klappen, meistens schön aber auch immer sehr viel Vorleistung, die da reinfliegst

00:02:36: Ja, das auf jeden Fall.

00:02:37: Das ist ja immer eine halbe Abschlussarbeit die man da durcharbeiten muss und die man dann irgendwie auch zur Verfügung stellt mit all den Materialien die auch von vielen Kollegen dann mit dazukommen.

00:02:47: Jörg bevor wir auf dein Buch gucken stelle dich unseren Hörerinnen und Hörern doch einmal vor Wir wissen schon ein paar deiner Überschriften.

00:02:55: Wir wissen dass du in Berlin lebst Aber fang gerne vorher vorne an Bevor Du dieses Buch geschrieben hast.

00:03:03: wie ist Dein Werdegang?

00:03:05: Bevor ich dieses Buch geschrieben habe, der Urschleim liegt bei mir in Stessig-Holstein.

00:03:12: Da bin ich zum ersten Mal mit dem urschleimen Kontakt gekommen und bin dort auch aufgewachsen.

00:03:16: Ich bin zum Studium nach Berlin gegangen.

00:03:18: Ich hab Theater- und Filmwissenschaft dort studiert.

00:03:21: Das war mein Hauptfach im Klassischer Magisterstudiengang.

00:03:24: Da gab es noch zwei Nebenfächer.

00:03:26: Das waren dann Psychologie und Philosophie... Genau!

00:03:30: Das ist so ein bisschen, seitdem bin ich auch in Berlin habe verschiedene Ausflüge gemacht.

00:03:34: Oft um die zwei Jahre.

00:03:35: da war ich mal in Karlsruhe von Voluntariat.

00:03:38: Ich war dann aber auch ein bisschen später mal in Hamburg.

00:03:41: dort hab' ich dann sehr sehr früh schon als Social Media Manager gearbeitet.

00:03:46: damals hieß das auch noch anders Da haben wir eher vom Web zwei Null gesprochen was dann irgendwann den Begriff Social Media übernommen hat oder abgelöst hat.

00:03:55: Genau, dann gab es eine Phase wo ich angefangen habe frei beruflich zu arbeiten und da hab' ich sehr viele Ausbildungen gemacht.

00:04:01: Und so bin ich dann auch ein bisschen zu der ganzen Thematik-Organisationsentwicklung Coaching Change gekommen.

00:04:08: vor allem nicht nur weil's ne sinnvolle Ausbildung gewesen ist sondern weil ich in der ersten Ausbildung realisiert habe also mein Vater der Sozialpädagoge Sozu Therapeut, Supervisor.

00:04:23: Der hatte also ein Buch, da standen immer Bücher drin wie du bist okay ich bin okay und was hat mich als Teenie irgendwie auch ermisiert?

00:04:30: Dann waren noch öfters ja verschiedene Kollegen von ihm dar.

00:04:36: die hatten dann auch eher so lange Haare und das war gar nicht so.

00:04:38: das Umfeld in dem meine Eltern sich sonst so bewegt haben.

00:04:42: gut ein bisschen klischeehaft.

00:04:43: jetzt meine Bescheidung.

00:04:44: Ich wollte es ein bisschen überspitzen Aber ich habe dann in dieser Ausbildung gemerkt, dass sich ganz viel von der Literatur die dort mit angegeben wurde irgendwie schon kannte.

00:04:54: Weil sie nämlich im Bücherregal meines Vaters stand und weil ich als neugieriger Teenie sehr gerne diese Bücher einfach interessiert durchgeblättert hab und da sind natürlich viele Phrasen, viele Wörter, viele Konzepte irgendwie auch zumindest intuitiv hängen geblieben.

00:05:09: und dann hatte ich das Gefühl Das ist jetzt nicht nur einfach eine Fortbildung, sondern das hat irgendwie auch was mit mir zu tun.

00:05:16: Was schon vielleicht in mir angelegt ist.

00:05:18: So meine normalen und noch heute bestehende Hypothese dazu.

00:05:23: Ich bin gerade nicht ganz mitgekommen.

00:05:26: Welche Fortbildung war das jetzt genau?

00:05:28: Also das war

00:05:28: die Ausbildung zum systemischen Organisationsparater.

00:05:32: Das war mein erster Schritt wo ich mich sage mal tiefer gehen mit dem Thema Veränderung auseinandergesetzt habe.

00:05:40: Vorher habe ich auch als Social Media Berater gearbeitet, da war natürlich auch eine Aufgabe stark darin oder hat stark darinnen bestanden in einem klassischen Kontext also Ich hab für ne Pergentur gearbeitet das Thema auch reinzubringen.

00:05:53: Das hat auch viele Facetten von Change.

00:05:55: Da war ich aber jetzt nicht so sehr in einer Führungsrolle, sondern eher sehr aktiv hab Strategien entwickelt.

00:06:03: Hab natürlich auch mit überlegt wie kann man das im Agentursetting gut integrieren?

00:06:08: Aber es war dann nochmal eine andere, waren da noch mal deutlich andere Komponenten die ich durch diese Ausbildung kennengelernt habe.

00:06:13: was für eine Tiefe das manchmal verlangt und braucht.

00:06:17: Erinnerst du dich an ein Aha Moment in dieser Ausbildung oder einen Schlüsselerkenntnis?

00:06:30: Ja... Also es gab viele Schlüsselerkenntnisse, deswegen muss ich gerade von meinem Kopf mal sortieren.

00:06:36: Was war denn jetzt so das Wichtigste und was könnte ich da jetzt auch erzählen?

00:06:40: Eine Schlüsselerkennung habe ich ja schon beschrieben nämlich dass ich biografisch mit diesen Themen irgendwie schon verbunden bin.

00:06:47: Und eine andere Schlüssel Erkenntnis war in so einem Probecoaching was wir gegeben haben.

00:06:52: Das heißt es kam jemand von außen und diese Person haben wir dann gecoached Auch vor der Gruppe oder mit der Gruppel.

00:06:58: die waren dann alles ein bisschen an ... am Rand, sodass die zu coachende Person das nicht so viel mitbekommen hat.

00:07:07: Und da habe ich dann zum ersten Mal... ...die sogenannte Wunderfrage

00:07:14: ausprobiert.".

00:07:15: Sagt ihr die Wunderfrage?

00:07:18: Mir sagt sie was, aber wir haben ja ganz viele Zuhörerinnen und Zuhöerer wo man gerade nicht weiß.

00:07:23: Ich glaube sie ist breit bekannt, aber wer sie noch nicht kennt der sollte sie kennenlernen.

00:07:27: Sag doch gerne etwas über die Wundervragen!

00:07:29: Bei der Wunderfrage geht es ja darum dass sich der Klient von seinem Problem oder dem Thema Wasser hat erstmal verabschiedet und anfängt darüber nachzudenken.

00:07:39: wie wäre's denn wenn das Problem aus der Welt geschafft ist?

00:07:42: Und das geht über eine kleine Erzählung.

00:07:44: Stell dir vor, dein Coaching ist hier zu Ende, stell dir vor Lutz unser Podcast ist zu Ende und du gehst nach Hause und du machst vielleicht noch einen Spaziergang trinkst ein Glas Wasser, trinkest ein Glas Cola und begibst dich dann ins Bett.

00:07:59: Das Thema was dich gerade so am meisten beschäftigt, ist am nächsten Morgen gelöst!

00:08:08: Du kochst den Kaffee, du gehst aus dem Haus und die erste Person, die du triffst woran merkst.

00:08:13: Und dass sie realisiert dieses Problem hat sich.

00:08:16: dieses Thema hat sich aufgelöst bei dir.

00:08:18: was merkt ihr?

00:08:19: Was stellt Sie an dir fest?

00:08:21: Und so kann man diese Geschichte dann fortschreiben.

00:08:23: Dann kommst du bei euch in die Beratung zu Helo Agile.

00:08:26: Dem begegnest du als Ersten.

00:08:28: das ist der vielleicht David.

00:08:30: und was fällt dem David an dir auf, dass ich dieses Thema gelöst habe.

00:08:34: Also vertief man das immer mehr und immer mehr.

00:08:37: Und damals war das Faszinierende, dass da so eine enorme Atmosphäre während ich durch diesen Prozess gegangen bin in dem Raum entstanden ist und alle haben das Gefühl du konntest jede Stecknade die fallen würde auf den Fußboden entsprechend hören.

00:08:55: Das war für mich ein großes Erlebnis, dass ich dazu im Stande bin und auch in der Lage bin paar Jährchen später noch dazu geführt, dass ich eine Ausbildung zum Hypno-Coach gemacht hatte.

00:09:05: Also wo ich mich noch intensiver mit Trance und Hypnoseverfahren auseinandergesetzt habe.

00:09:10: Aber das war so ein erster Moment, wo ich das Gefühl hatte, oh, das kann nicht!

00:09:16: Ja stark und auch ein super, super wirksames Tool.

00:09:21: die Wunderfrage, umso mehr Zeit man sich dabei lässt meiner Meinung nach... ... das Potential hat auch Wirkung zu entfalten.

00:09:31: Auf jeden Fall, auf jeden Fall!

00:09:33: Ich fand es total spannend... Es gibt ja im amerikanischen Bereich Serien da geht's um Paarcoaching,... ... die ja jetzt nach Deutschland rüber geschwappt sind.

00:09:42: vom NDR gibt´s dort eine der Paartherapeut oder so wie nicht heißt ich glaube ich und das fand ich interessant die dritte Staffel, die mir dazu angeschaut hat.

00:09:50: Da hatte er auch die Wunderfrage verwendet.

00:09:52: Ganz abgespeckten Version aber es hatte mich einfach gefreut dass sie auch in diesem sage ich mal populären Kontext ... einem Platz gefunden

00:09:59: hat.

00:10:01: Jörg, lass uns über dein Buch reden!

00:10:03: Ich hab's vor mir.

00:10:05: Es ist rot und steht groß drauf.

00:10:07: Don't enclammern.

00:10:10: Panik.

00:10:11: Und dann ganz unten deinen Reiseführer durch das Change Chaos.

00:10:14: Vielleicht erst mal insgesamt... Wann kam die Idee auf ein Buch zu schreiben?

00:10:22: Ganz konkret im Spätsommer Anfang Herbst-Zwanzig-Ninzehn.

00:10:30: Okay, das ist jetzt schon ein bisschen her.

00:10:32: In welcher Situation

00:10:33: war es?

00:10:33: Sieben Jahre her, man spreche von sieben Jahren Entwicklungszüge.

00:10:37: Ich habe es nicht so gerechnet also ich hab's jetzt nicht so voraus gesehen dass es so ein Zyklus wird.

00:10:42: aber da hatte ich zum ersten mal die Idee.

00:10:45: Da habe ich gerade neu bei einer Firma angefangen und in der Firma fand auch eine agile Transformation statt d.h.

00:10:53: im Sommer habe ich angefangen Ab Januar haben wir nach einem neuen Zusammenarbeitsmodell gearbeitet.

00:11:00: Führungsebene wurden verändert,

00:11:02: etc.,

00:11:05: da ich als Change Manager dort angefangen habe und das war so eine Konzerne Schwester habe ich immer Richtung Konzern geguckt, was meine Beratung sozusagen angeht.

00:11:14: Aber ich war natürlich auch höchst neugierig wie das intern gemacht wird da das auch ein ganz neues Thema war.

00:11:19: Meine Rolle war auch neu weil ich natürlich umso neugäriger was dort quasi in meinem Haus entsprechend passiert.

00:11:27: und mir ist da aufgefallen, da gab es Menschen die haben richtig Schwierigkeiten im Umgang mit dem was dort passieren sollte gehabt.

00:11:37: Und ich hab mir dann die Frage gestellt Was könnte denen denn eigentlich helfen?

00:11:40: Und so eine erste Antwort war neben dem, was schon angeboten wird.

00:11:43: So etwas Verleicht Resilienz?

00:11:46: Vielleicht wäre das was also so ganz schämenhaft.

00:11:50: und dann habe ich dann am Abend in Ruhe bei mir nach Büchern recherchiert und auch realisiert es gibt ganz viel Change Literatur und Transformations Literatur für die Unternehmensführung für die Strategie für die Führungskräfte Es gibt sogar Literatur, die sich damit auseinandersetzte Führungskräfte ihre Mitarbeiter besser erreichen können.

00:12:13: Aber es gab irgendwie kein Buch was sich damit Auseinander gesetzt hat, was Mitarbeitenden in so einer Situation mit dieser Situation anfangen können.

00:12:21: Es gibt auf dem Level Selbsthilfe Ratgeber zum Thema Achtsamkeit und auch zum Thema Resilienz aber kein Buch das sich explizit mit der Situation eines Mitarbeiters einer Mitarbeiterinnen in einem Veränderungsprozess auseinandersetzt und eine Handreichung bietet, da vielleicht eine eigene Strategie zu entwickeln sich aufzuschlauen.

00:12:44: Wie kann ich damit

00:12:44: umgehen?

00:12:46: Und so ist sozusagen der Samen und die Idee zu dem Buch dann entstanden.

00:12:50: Ja okay und damit ist ja auch im Prinzip schon die Zielgruppe eigentlich ganz gut beschrieben.

00:12:55: oder Menschen, die sich selbst in Change-Transformationsprozessen erleben oder wie würde es...

00:13:04: Das hast du gut zusammenbefinden.

00:13:08: Die merken, wow das überfordert mich gerade und irgendwie bräuchte ich Hilfe oder ich bräuche eine Unterstützung.

00:13:14: aber ich weiß noch gar nicht wo finde ich das eigentlich?

00:13:17: Wo das vielleicht auch Unbekanntes zu einem Therapeuten oder zu einem Coach oder so zu gehen.

00:13:23: Ich habe mich... Das große Klass da so würde ich das beschreiben ist es.

00:13:27: Ja ich habe mich beim Lesen deines Buches gefragt und vielleicht hast Du dann noch einen noch ein Gefühl zu.

00:13:33: Was für eine Art von Buch ist das eigentlich?

00:13:36: Also auf der einen Seite hast du Impulse, auf der anderen Seite hast Du Lücken für Selbstreflexion also Lücken im Sinne von.

00:13:44: du darfst und sollst sehr gerne ins Buch reinschreiben.

00:13:48: Hat das Format einen Namen oder kannst du es uns selbst beschreiben?

00:13:55: Ich finde das natürlich ganz interessant, dass du das auch so sage ich mal auf den verschiedenen Leveln siehst.

00:13:59: Für mich war es immer klar, dass ist ein Selbsthilfe-Ratgeber und deswegen was ist es?

00:14:04: Und war und ist es für mich klar?

00:14:06: Das ist ein Arbeitsbuch und da darfst du reinschreiben.

00:14:11: Ich würde persönlich bevorzugen, immer ein Notizheft dazu oder eine Notizblock dazu zu haben.

00:14:17: Mir fällt es auch schwer, auf ganz schönes Papier zu schreiben.

00:14:20: Deswegen immer eher Notizblocke aber das ist frei zu wählen, aber es ist ein Selbsthilfe-Ratgeber.

00:14:28: Und wo ist meine Definition davon?

00:14:30: Ich habe jetzt auch schon von einigen die das Buch gelesen haben, die auch mit dem Buch arbeiten gehört dass sie gar nicht diese Selbsthilfübung gemacht haben, aber dass sie die anderen Inputs einfach sehr spannend für ihre Situation finden.

00:14:45: deswegen ist es natürlich auch ein Ratgeber oder einen Impulsgeber unabhängig über die Reflektions-, oder unabhängig von den Reflexionsübungen.

00:14:54: Okay.

00:14:55: Du sagst, es kam der Gedanke.

00:15:00: Habe ich gemeinsam mit David ihr Buch rausgebracht?

00:15:04: Deswegen ganz neugierig reingefragt.

00:15:05: also was ist in den sieben Jahren passiert und wie hat sich's kristallisiert?

00:15:11: Denk uns doch gerne auch mal mit in deinen Denk- und Schreibprozess!

00:15:14: Naja als ich damals die Idee hatte dachte ich tolle Idee aber ich habe ja gerade hier einen neuen Job angefangen fünf Tage die Woche.

00:15:21: wann soll ich das denn schreiben eigentlich?

00:15:26: Deswegen habe ich dann die Idee so ein bisschen zur Seite gepackt.

00:15:29: Ich hatte mir aber auch eine Leseliste mal angelegt von entsprechenden Referenzwerken, die sich mit Change auseinandersetzen, die für mich vielleicht auch so eine Art Vorbild darstellen wie ich das Buch auch selber gerne aufbauen möchte.

00:15:45: und so anderthalb Jahre später habe ich da einmal mit einem Freund gesprochen, der ist Journalist und er hat mir erzählt, er schreibt einen Buch über das Thema Storytelling und Podcasts.

00:15:53: Und dann dachte ich, wow toll.

00:15:56: Hat der mir gar nicht verraten dass er das macht?

00:15:59: Auf einmal hatte der den Vertrag und dann dachte Ich ja habe auch eine buchidee die kann ich auch relativ klar äußern.

00:16:07: Zieggruppe ist klar Thema ist klar.

00:16:09: Warum traue ich mir das eigentlich nicht zu?

00:16:12: Das gute war ja ich hatte diesen Freund Den ich immer noch habe und er hatte schon Exposé geschrieben.

00:16:19: Bei seinem Verlag wirkt das Exposée wie ein Formular, was du auf dem Amt kriegst.

00:16:23: so war das strukturiert mit entsprechenden Fragen und so weiter.

00:16:26: dann habe ich mir das halt von ihm gehorgt oder geholt neugierig sein Exposés durchgelesen und dann hab' ich angefangen mein Thema damals auch reinzukleppen sozusagen das waren auch richtig eine kleine Marktanalyse was gibt's für ähnliche Bücher etc... Und so habe ich das dann so ein bisschen geschliffen.

00:16:46: Dann haben mich das Freunden zum Lesen gegeben Also so Freunde, die auch schon mal ein Buch geschrieben haben.

00:16:51: Fachfreunde sozusagen.

00:16:54: Ja und dann dachte ich mir ja aber ich bin hier immer noch angestellt.

00:16:57: Wann soll ich in das Buch schreiben

00:16:58: eigentlich?

00:17:00: Ich war dann auch kurz davor meine Stelle ein bisschen zu reduzieren.

00:17:04: Dann dachte ich aber an der verbleibenden Zeit weiß ich noch nicht ob ich mich darauf konzentrieren möchte im Buch zu schreiben.

00:17:12: Anderthalb Jahre später ist es schon ein anderthalbes Jahr das Zyklus zu sein.

00:17:17: Der Gehäufen hat diese im Jahr zu erfüllen habe ich mich dann entschlossen das Unternehmen zu verlassen und zu kündigen.

00:17:25: Und da dachte ich mir, okay, dann könnte ich mich diesem Buch ja wieder

00:17:28: widmen.".

00:17:29: Das Exposé war ja da!

00:17:32: Und Freunde die auch schon Bücher geschrieben haben, die sagten du kannst auch an eine Info-Ed-Emailadresse schreiben.

00:17:38: Die werden gelesen.

00:17:40: Einfach das Exposée raushauen?

00:17:42: Ja,

00:17:42: das wird gelesen.

00:17:43: und dann dachte ich es könnte noch so ein Verlag sein, müsste ich ja nochmal hinsetzen was so einen Topverlag wäre... Ja und kurz nachdem so klar war ich kündige, ich gehe da so raus.

00:17:54: Da war ich auf einer Konferenz auf der Manage Agile und da war ein Bücherstand von meinem jetzigen Verlag... ...und dann stand auch mein jetziger Lektor oben der Dennis und dann habe ich ihn so angequatscht.

00:18:06: Ich möchte bei euch einen Buch schreiben!

00:18:08: Wie geht das?

00:18:09: Und man sagt er glaube ich ja das wollen viele

00:18:12: Haben wir uns ein bisschen unterhalten.

00:18:14: Ich glaube, alle auch nicht retten vor Exposys?

00:18:16: Ja, haben

00:18:17: wir uns etwas unterhalten und er fand das Thema interessant.

00:18:20: Und ich sagte aber schon Exposy.

00:18:22: Mensch toll!

00:18:24: Dann haben wir verabredet zu einem Call.

00:18:28: Ich habe ihm vorher das Exposé geschickt dann gab es noch ein paar Anmerkungen und dann hat er das gut.

00:18:33: und dann... ...hatte das in die Redaktionskonferenz eingebracht und dann wurde im Januar Dreiundzwanzig gesagt, herzlichen Glückwunsch.

00:18:41: Du bist Autor bei uns und wir werden dein Buch realisieren.

00:18:47: Ich vermute jetzt kommt ein anderthalb jahre Sprung oder nicht so ganz

00:18:54: zweieinhalb

00:18:54: Jahre.

00:18:56: ich habe noch mal das abgabe Datum verschoben.

00:18:59: Das wäre dann der Herbst.

00:19:02: Fünfundzwantzig glaube ich gewesen im.

00:19:06: Ne warte mal Quatsch nie.

00:19:10: Herbst vierundzwandzig Und Soem beginnenden Frühjahr, also so Februar-März Richtung April habe ich dann eine fertige oder eine Variante von dem Buch an den Lehrern mein Lektor geschickt wo ich dachte Ich glaube jetzt hab' ich da soweit alles reingeschrieben was ich da reinschreiben möchte.

00:19:28: das braucht mal frische Luft der so jemanden der da drüber guckt und der fand es dann schon ganz gut.

00:19:34: Und dann haben wir das Lektoral dann erst knapp ein Jahr später richtig starten können weil er natürlich viel zu tun hatte etc.

00:19:42: Das war dann alles in diesem Jahr.

00:19:44: Okay, wow!

00:19:45: Also das heißt diesjahr kam noch echt der eine oder andere Meilenstein hinzu?

00:19:51: Genau.

00:19:52: Dann wissen wir jetzt wer du bist.

00:19:54: Wir kennen die grobe Geschichte.

00:19:57: hin zum Buch.

00:19:58: ich würde sagen jetzt klappen wir mal auf oder?

00:20:00: Sehr gerne

00:20:01: ja und man kann.

00:20:03: einmal wenn man es aufschlägt sieht man einmal ein Inhaltsverzeichnis Wie man es in jedem Buch kennt.

00:20:10: Und steckt man eine Seite weiter, sieht man die Heldenreise als Kompass durch das Change Chaos.

00:20:19: Du hast dich für die Struktur der Helden-Reise entschieden.

00:20:24: Magst du ein bisschen was zu sagen?

00:20:26: Was ist Helden Reise?

00:20:28: und wie kamst du darauf, dass auf einen Changeprozess zu übertragen?

00:20:33: Also die Heldreise ist aus vielen Romanerzählungen Geschichten bekannt.

00:20:41: Die ist in Gröhe zu größer Popularität gekommen durch einen Autor, ein Anthropologen Josef Campbell.

00:20:46: der hat verschiedene ja Kulturen sich angeschaut und verschiedene Muster erkannt die durch sich durch alle Kulturensiniellen Reises eine davon.

00:20:56: Die Heldenreise ist im Hollywoodkino sehr beliebt.

00:20:58: Ein Film den viele hoffentlich viele unserer Zuhörer auch kennen es ist Starboss.

00:21:04: das ist der erste als starboss vier ist das glaube ich oder Luke Skywalker aufgerufen wird, die Welt zu retten.

00:21:12: Damals meines Wissens nach wurde ... Die Erzählstruktur auch zusammen mit Joseph Campbell entwickelt gilt quasi als paradigmatisches Beispiel für die Heldenreise.

00:21:24: und das spannende fand finde ich nach wie vor in der Helden-Reise dass es den Ruf des Abenteuers gibt.

00:21:31: Das heißt er hält in einem Film eine Geschichte bekommt einen Ruf ein äußeren Ruf oder auch einen inneren Ruf dass er eine Aufgabe bewältigen soll.

00:21:41: Bei Luke Skywalker ist es ja so, dass er helfen soll ihre Welt zu retten.

00:21:47: bei einer Person die in einem Unternehmen arbeitet das gerade durch ein Veränderungsprozess geht gibt es diesen Ruf auch.

00:21:54: aber der Ruf besteht darin.

00:21:56: es heißt dann wir verändern uns deine Rolle wird sich verändern deiner Abteilung wird sich verändert und vielleicht sogar die Strukturen und Prozesse in denen du gerade arbeitest werden sich ändern und vielleicht auch deine Kollegen.

00:22:07: Das ist auch ein Ruf, nur der ist ein bisschen anders.

00:22:10: Denn die Mitarbeiterin wird halt vorvollendete Tatsachen gesetzt aber es ist trotzdem einen Ruf den du in verschiedenen Weisen folgen kannst und das fand ich so die Übereinstimmung und da dachte ich ja Der Ruf des Abenteuers ist so ähnlich wie der Ruf denen ein Mitarbeiter einer Mitarbeiterin in jedem Unternehmen mit dem sie konfrontiert wird wenn ein Changeprozess sozusagen initiiert wird wenn er bekannt gegeben wird, wenn das losgeht.

00:22:38: Das hat mich so dazu gebracht mehr über die Heldreise auch nachzudenken und die besteht ja aus verschiedenen Stationen wo ich das Gefühl hatte dass sind alles Gefühlslagen, Emotionen durch die Menschen gehen, die... ...durch einen Change gehen.

00:22:55: Ich habe es ja auch selber erlebt, ich hab ja beschrieben was ich im Unternehmen war, dass durch eine Agiletransformation gegangen ist und nach einem Jahr wurde uns dann mitgeteilt, dass unsere Unternehmung aufgelöst wird und wir in einer anderen Konzerneinheit integriert werden.

00:23:11: Und da kenne ich ja auch verschiedene Gefühlslagen von Wut bis was weiß ich... ...und da habe ich sehr viele Ähnlichkeiten zu Heldenreise so wahrgenommen oder auch mit anderen Landkarten die müssen über den Weg gelaufen sind wie diese Challenge-Kurve, die sehr beliebt ist von Larroski auch bei mir.

00:23:30: Da dachte ich, da gibt es eigentlich eine Ähnlichkeit zur Heldenreise und ich wollte ein Buch schreiben was sie die Mitarbeitenden empowert.

00:23:37: Deswegen dachte ich Helden Reise hilft auch noch das ein bisschen zu empowern weil diejenigen die sich das lesen und die dann das vielleicht auch bearbeiten oder durch diesen Prozess gehen sind natürlich auch Helden und Heldinnen Und haben da einiges zu bewerkstelligen?

00:23:54: Vielleicht ist es nicht die Welt zu retten, aber vielleicht geht's darum dass sie ihre ganz persönliche Welt retten dürfen und für sich einen Sinn erzeugen dürfen.

00:24:02: Für sich auch eine Strategie finden um

00:24:04: durch diesen

00:24:05: change des Unternehmens gehen zu können.

00:24:07: Okay

00:24:10: ich finde das total spannend!

00:24:11: Ich habe mir in dem Buch als ich quer gelesen hab bei dem Kapitel Ruf des Abenteuers noch so einen kleinen Blitz an die Seite gemacht und hab geschrieben, also den Ruf, dem du folgen kannst oder dem du Folgen musst.

00:24:26: Das ist natürlich ein spannender Blickwinkel wenn man auf die Change Prozesse guckt weil häufig habe ich nicht unbedingt die Wahl ob ich da jetzt mitziehe oder nicht aber durchaus die Gestaltungsmöglichkeit Wie ich das also wie ich es für mich vor allen Dingen in einer deutung überschreibe.

00:24:49: Genau und irgendwie wirst du ja so ein bisschen in so einen ruf hinein gezwungen, weil du kannst auch sagen da mache ich nicht mit.

00:24:57: Genau kann ich ja kündigen.

00:25:00: Ja gut dann mache ich nichts mit.

00:25:03: stehen bleiben mich verweigern mich im raum setzen wo keiner mit mir redet geht ja nicht.

00:25:09: das heißt Entweder gehe ich vielleicht oder ich mache mit.

00:25:13: Und was natürlich auch ganz häufig ein Fall ist, dass es dann auch Kolleginnen gibt die diesen ganzen Prozess für sich noch gar nicht verarbeitet haben, die dann denken, Mensch früher war's ja doch irgendwie besser und mit dem neuen komme ich noch gar nich so gut zurecht!

00:25:28: Das ist natürlich eine Variante, die mir auch häufig begegnet ist und immer wieder begegnets.

00:25:36: Vielleicht können wir da ja so n bisschen rein damit man sich so ne hellen Reise vorstellen kann?

00:25:40: zu Beginn der Staat und die gewohnte Welt, alles wie immer.

00:25:45: Und dann der Ruf in deinem Fall Die Mail Das sind ja total spannend.

00:25:53: Da würde man vielleicht heute sagen Leute große Change Ankündigungen per mail Sind sind vielleicht nicht nicht mehr das Mittel der Wahl?

00:26:01: Und Dann stürzt sich der Held voller Begeisterung ins Abenteuer oder was.

00:26:07: was folgt auf diesen ruf?

00:26:10: Ja, vor der Begeisterung.

00:26:13: Ich habe viele Kollegen erlebt die verschiedene Veränderungen, die sozusagen bei uns stattgefunden haben begrüßt haben.

00:26:21: Die hatten richtig Lust darauf.

00:26:23: Jetzt passiert hier mal was?

00:26:24: Toll!

00:26:25: Ich hab aber auch viele Kolleginnen erlebt.

00:26:27: das war eher bei der zweiten Veränderung, die ich beschrieben habe.

00:26:31: Sie dachten sich und nein... Was kann das denn

00:26:35: geben?!

00:26:36: Das heißt so ein Ja, ich spring jetzt ins Abenteuer.

00:26:40: War das gar nicht so sehr?

00:26:41: Sondern bei mir war es in erster Linie.

00:26:43: Ich war gerade so ein ja da!

00:26:45: Ich war auch ganz froh und glücklich dass sich so ein bisschen mein Platz, meine Rolle, meine... ich will ja sag mal so auch meine Freunde also meine Kollegen mit denen ich mich gut verstehe direkte Kollegen oder auch Kollegen aus anderen Abteilungen, dass ich so eine meine Peel Group gefunden habe.

00:27:02: Dann so die Aussicht, wir kommen in eine andere Company.

00:27:06: Da wird ganz viel sich verändern.

00:27:08: weil ich mich gerade auch so gut eingearbeitet hatte war das erstmal gar nicht attraktiv sondern das war auch erst mal frustrieren weil es so... Ja!

00:27:19: Das verändert sich jetzt alles wie es sich verändert.

00:27:22: Das war noch gar nicht klar zu dem Zeitpunkt.

00:27:26: Es war jetzt erstmal nicht so positiv konnotiert oder ich habe auch mit Kollegen gesprochen die sagten ja Das, was jetzt passiert ist so... Ich fand es immer gut, dass unsere Kunden auf der Konzernseite waren.

00:27:39: Aber ich wollte nie auf die Konzertenseite wechseln und das wirkte dann so als wenn das dann passieren sollte.

00:27:44: Und die waren gar nicht so glücklich!

00:27:48: Also das war sehr emotional auch weil das hier gerade ganz fix war.

00:27:54: Ich fühl mich hier mit den Leuten wohl und muss sich jetzt so verändern.

00:27:58: Das war erstmal so das Gefühl und die Ausgangslage

00:28:01: Du gibst in dem Buch ja auch dann viele Impulse zur Psychologie des Widerstands, zu den Emotionen angereichert mit Reflektionsfragen dazu.

00:28:12: Und

00:28:13: wenn wir dann weitergehen auf die Hellenreise, dann kommt die Erkenntnis... Man muss es vielleicht gar nicht alleine machen!

00:28:22: Du schreibst über die Bedeutung von Mentoren und das finde ich total spannend weil ... Ich glaube das vergisst man manchmal.

00:28:28: Ich glaube rückwirkend hat man immer irgendwelche Mentoren, an die man sich denkt.

00:28:33: Aber in der Situation selbst, wo man von Veränderungen betroffen ist, denkt man da wenig dran.

00:28:38: Welche Rolle spielen Mentoren?

00:28:40: In Change-Prozessen?

00:28:42: Also ich würde sagen eine große.

00:28:44: Wenn wir jetzt zu dem Begriff auch Mentoren hören dann gibt es halt auch in Unternehmen Mentorenprogramme, wo Man sich dann erfahrene Kollegen sucht, die einen auf seinem Karriereweg begleiten.

00:28:55: Mentoren ist jetzt erst mal ein Stellvertreter dafür, dass es Begleiter sind die dich auf deinem Weg begleiten und die vielleicht aus der Heiden-Reise heraus Weisheit haben.

00:29:04: Und auch dieser Weisheid, die gute Ratschläge geben können.

00:29:10: Dich mit anderen Dingen versorgen können, die dir auf dein Weg helfen.

00:29:13: aber auch ganz pragmatisch heißt Mentoren sich Unterstützer zu suchen Menschen, die ähnliche Herausforderung in deinem Unternehmen haben sich mit denen auch auszutauschen.

00:29:23: Und natürlich auch vielleicht erfahrene Kollegen sich zu suchen um für sich so eine Art Spiringspartner zu finden oder jemanden zu finden mit dem man darüber mal reflektieren kann.

00:29:36: So das muss ja nicht jemand sein der zwingt diese Erfahrung schon gemacht hat und sagt hier geht es jetzt nach links sondern es kann ja auch jemand sein mit dem man sich gut unterhalten kann, wo man sich wahrgenommen fühlt und wo man auch verstanden fühlt um einfach die Situation mal zu reflektieren.

00:29:52: Es kann aber auch ein Code oder Therapeut sein sozusagen diese Rolle die diese Funktion erfüllen können.

00:29:59: Aber das ist meine Erfahrung.

00:30:01: je mehr ich das was mich beschäftigt auch mit anderen besprechen kann wie je mehr Ich den Raum geben kann desto eher kann ich vielleicht eine andere Position dazu einnehmen kann dass in mir Sacken was mich da einfach auch ... beschäftigt.

00:30:15: Ja,

00:30:16: okay!

00:30:16: Wir haben den Held im Changeprozess der von seiner gewohnten Welt den Ruf des Abenteuers kriegt erst mal sich mit dem eigenen Widerständen vielleicht auch auseinandersetzen muss auf die Idee kommt sich Unterstützung zu suchen.

00:30:34: und dann ich würde ketzerisch zusammenfassen Prüfungen, Prüfung in verschiedenen Dimensionen Nimm uns mit, wie geht so eine Heldenreise mustergültig weiter?

00:30:52: Mit dem Mentor oder zumindest was die nächste Station angeht ist ja quasi die erste Schwelle.

00:30:58: Das sind die ersten Schritte ins Neue.

00:31:01: Das kann so eine Art Akzeptanz sein, okay hier findet jetzt ein Veränderungsprozess statt und ich gucke wie ich für mich einen Weg finde.

00:31:08: Es kann aber auch so sein.

00:31:09: bei mir weiß er beispielsweise so dass sich von einem Unternehmen das andere Unternehmen integriert wurde.

00:31:13: es kann aber die erste Phase, die erste Zeit in der ich dann in einer neuen Struktur sozusagen arbeite wo ich ja auch ganz neue Ansprechpartner hatte usw.

00:31:26: irgendwie auf einem gewissen Level diese hellen Reise dann ja auch fast wieder von vorne los geht, weil du dich da ja auch erstmal orientieren musst.

00:31:33: Dann gibt es natürlich auch... ...dann funktioniert das nicht?

00:31:36: Dann ist das vielleicht unklar.

00:31:37: rollen müssen gefunden werden

00:31:39: etc.,

00:31:39: etc.?

00:31:40: Das ist so der Weg sozusagen ins Neue.

00:31:42: Das neue ist ja nicht so dass du dann wie ein neues Haus was schon komplett eingerichtet ist wo die ganze Elektrik funktioniert sondern das ist ja alles noch im Entstehen.

00:31:52: und das ist dann der Weg ... den man dann mit dem Entstehenden, sage ich mal gehen darf und das Entstehnende dadurch auch neu entdecken kann... ...und vielleicht in der einen oder anderen Stelle auch noch mitgestalten kann.

00:32:04: Im besten Falle!

00:32:07: Du schreibst an einer Stelle in dieser Heldenreise von der tiefsten Höhle?

00:32:14: Und ich finde es total spannend weil ich glaube wenn man so unreflektiert über Changeprozesse nachdenkt, dann sagt man boah, der negativeste Punkt ist bestimmt der Also wo es verkündet wird oder die ersten Konsequenzen spürbar werden.

00:32:29: Und dann berappeln sich die Leute relativ schnell im Konzept der Heldenreise und in der Reise, das kommt erst relativ spät.

00:32:39: Kannst du deine Erfahrungen teilen?

00:32:42: Was verbirgt sich hinter diesem Moment der tiefsten Höhle und warum kommt er nicht direkt am Anfang?

00:32:51: Also der Moment der tiefsten Höhle ist ja so ein Moment, wo du so realisierst.

00:32:55: Irgendwie funktioniert das Alte nicht mehr und ich versuche gerade die ganze Zeit das neue zu greifen aber weiß auch noch gar nicht wie es so greifen kann.

00:33:06: Und Die tiefste Höhli ist halt genau dieser moment Wo ich mich aufs alte nicht mehr verlassen kann und so ganz knapp dass neu erst spüren kann.

00:33:16: hatte das bei mir im Kontext dass wir dann nach einem neuen Zusammenwaltsmodell quasi gearbeitet haben und Teamlied war gar nicht mehr wichtig.

00:33:25: Wir hatten dann eher eine Art Sprecher für uns, das war ein großes Thema diesen Sprechern zu besetzen.

00:33:32: da waren riesengroße Konflikte im Team wer macht das jetzt etc.

00:33:37: bis wir gemeinsam irgendwann auch verstanden hatten oder akzeptiert hatten die Bedeutung die ein Teamlied vorher hatte hat diese Person gar nicht Und wir können versuchen es damit aufzuladen aber macht sozusagen keinen Sinn.

00:33:51: Und der Konflikt dafür ist, sag ich mal so für mich symptomatisch, dass so etwas passiert, dass das dieser Moment ist wo ich irgendwie noch an dem Alten hänge und das neue noch gar nicht so richtig akzeptiert habe aber kognitiv denke ah!

00:34:05: Ich bin doch eigentlich schon da, aber dass es ein innerer Prozess ist, wo sich das mit einem anderen austauscht und das eine sich vielleicht gegen das andere wehrt.

00:34:13: So würde ich das beschreiben.

00:34:16: Was hilft an dieser Stelle?

00:34:22: sich den Prozess vielleicht zu verdeutlichen und in den Austausch mit anderen Personen zu gehen, vielleicht aus dem Team aber auch mit anderen Personen die das Team vielleicht gar nicht kennen.

00:34:37: Sich vielleicht auch einen Coach zu holen um da noch mal so ein Blick draufzuwerfen.

00:34:40: was ist denn da gerade in meinem Umfeld los?

00:34:43: Was passiert denn da eigentlich gerade dass man vielleicht nochmal eine andere Blickposition dazu einnehmen kann.

00:34:50: Natürlich Geduld ist wichtig, eine gewisse Ruhe ist wichtig und ein gewisser Ausgleich ist wichtig.

00:34:55: Ich sage da mal so neben der Arbeit ist dann natürlich ein Klassiker Sport zu machen sich ein gutes Ausgleisprogramm zu suchen wenn es dann so sehr stressig wird oder wenn solche Themen passieren das reibt einfach stark auf.

00:35:11: In dem Buch dass du schreibst also die schwere dieser tiefsten Höhle die finde ich gut beschrieben.

00:35:19: dass das, wenn ich hier gerade so frei denken darf.

00:35:23: Ich glaube, das ist der Moment wo viele Leute in einem Change-Prozess wirklich aussteigen.

00:35:29: Also alles andere verläuft den Amplitunen.

00:35:33: Es gibt den Ruf man wartet erstmal ab und geht in den Widerstand.

00:35:36: Da schlägt es sehr aus.

00:35:38: Man erlebt Verbündete, macht erste Versuche aber ... in Veränderungen zu gehen und zu merken, boah jetzt wird das auch getestet.

00:35:49: Und nicht immer positiv.

00:35:56: Das ist ja was der in langen Atem braucht.

00:36:00: Auf jeden Fall, dass ich sonst auch häufiger in Kundengesprächen höre es so... Hier wurde eine Veränderung beschlossen und das hat mir am Anfang gar nicht gefallen und irgendwann habe ich realisiert mein Unternehmen wird sich gar nicht ändern.

00:36:16: Ändern müsste ich mich vielleicht ändern.

00:36:18: Und vielleicht müsste ich diesen Anspruch, den ich an meine alte Rolle oder der sich jetzt aus dieser Veränderung ergeben hat und wie ich dann noch mal eine alte Rolle bewertet habe... Vielleicht muss ich das verändern?

00:36:32: Ich muss mich dem anpassen!

00:36:35: Das wäre nochmal so ein anderes Beispiel.

00:36:37: aber was auch ne... ... denkt dann immer, dass es eine sehr existenzielle Situation ist, weil du so mit deiner ganz eigenen Identität und einer ganz eigenen Vorstellung konfrontiert bist.

00:36:47: Und das ist ja auch ne existenziele Frage!

00:36:49: Ich realisiere gerade... Also ich hab's gar... Dass ich mich vielleicht, sag' ich mal ohne das jetzt mit so ner großen Bewertung auch zu verstehen ungünstig verhalten habe und vielleicht müsste ich meinen Verhalten

00:37:04: ändern.

00:37:06: Ja oder zumindest?

00:37:11: Also, beziehungsweise ich glaube der Punkt ist wenn nicht was verändern kann dann mein Verhalten.

00:37:16: Es gibt auch gute Gründe an dieser Stelle auszutreten so.

00:37:21: Wenn man merkt man kann es sich vereinbaren aber zu erkennen dass das vielleicht an der Stelle der wirksamste Hebel ist So, jetzt kommen wir.

00:37:31: Wir arbeiten uns aus der tiefsten Höhle raus!

00:37:33: Ich weiß gar nicht ob ich das Zitat gerade so schnell finde... In allem gibt es ein Riss, so kommt das Licht herein.

00:37:42: Also fand ich ein schönes Zitat zu Beginn von diesem Kapitel.

00:37:48: Jetzt können wir eigentlich sagen, okay, Höhlenlicht hinein?

00:37:51: Ich habe verstanden dich.

00:37:52: Änder mich hellen Reise vorbei aber es folgen ja noch weitere Schritte Bisschen zum Rückweg, wo man glaube ich nochmal sachte drauf gucken kann.

00:38:02: Was kommt nach dieser größten Herausforderung?

00:38:04: Das große Fest die Belohnung oder der Rückweg wie das Kapitel heißt?

00:38:12: was folgt?

00:38:13: Wie endet diese Geschichte?

00:38:15: eine oder wie kann eine Transformationsgeschichte enden?

00:38:20: dass ich das Gefühl habe, ich fühle mich da angekommen in dieser Veränderung.

00:38:23: Vielleicht in der Abteilung, in die ich jetzt gewechselt habe, dass sich das Gefühl haben, Ich fühle mir den Aufgaben, die auf mich zu kommen gewachsen.

00:38:31: Ich hatte vielleicht meine Herausforderungen und meine Schwierigkeiten, da so durchzukommen aber... Ich fühl mich dem jetzt gewachsen!

00:38:38: Ich führe mich bereit!

00:38:40: Okay, ich führ mich bereit.

00:38:42: Kannst du...?

00:38:45: Kannst du was zu diesem Aspekt der Rückweg sagen, weil als ich es aufgeschlagen habe dieses Buch alles kann man sich irgendwie vorstellen.

00:38:53: Die Suche die begegnet mit dem Mentor, die tiefste Höhle, die Transformation und dann kommt der Rück Weg!

00:39:02: Es ist ja nicht damit gemeint dass der Held die Reise zurückgeht sondern das ist... Kann man sagen es ist eine Metapher für etwas?

00:39:08: Nimm uns gerne in den Gedanken noch einmal mit.

00:39:11: Also wenn wir das aus der Perspektive der Heldenreise sehen, ist es dass der Held durch eine Transformation gegangen ist.

00:39:16: Dass er Herausforderung bewerkstelligt hat, bewältigt hat... ...dass er etwas gelernt hat und sich auch neu kennengelernt hat.

00:39:22: Dass sie sich zwischendrin vielleicht komplett mal in Frage gestellt hat aber dass er jetzt so einen etwas klareren Blick auf das hat was vor ihm steht.

00:39:31: Das letzte Beispiel nochmal nehme die Person hat sich entschieden ich bleibe jetzt in diesem Unternehmen.

00:39:38: Da hat sie sich auch dafür entschieden diesen Weg entsprechend weiterzugehen.

00:39:42: Da ist aber ein inneres Lernen, ein innerer Prozess dem voraus gegangen.

00:39:49: Und der Rückweg ist im Grunde vielleicht so etwas wie das Resultat dieses inneren Prozesses.

00:39:55: Wenn wir jetzt natürlich auch auf die Realität des Unternehmens Alltag gucken, ist der Rückblick eher eine Metapher und eher einen Verweis oder starke Referenz.

00:40:05: natürlich auch diese klassische Heldenreise?

00:40:08: Es gibt ja immer wieder Herausforderungen, die wir uns widmen müssen.

00:40:15: Aber der Weg bis zur Schwelle, bis zum Übergang über die Schwelle ist glaube ich immer wieder ein ähnlicher und vielleicht gibt es so Teilwege, die in einer gewissen Weise abschließen können oder die wir dann unter dem Label Rückweg verbuchen kann.

00:40:31: aber es kommen auch immer wieder neue Herausforderungen dazu nur weil jetzt eine Struktur in der Führungsarchie verändert wurde.

00:40:39: Danach passieren ja immer noch mal wieder andere Veränderungen.

00:40:42: Dann kommt vielleicht, wird die Abteilung umgebaut

00:40:44: etc.,

00:40:45: etc.

00:40:45: Das heißt in Grunde bewegen wir uns die ganze Zeit auf dem Weg.

00:40:50: In einem Buch wollte ich einfach die komplette Heldenreise zur Verfügung stellen, um dass man sich unterschiedlich aus unterschiedlichen Phasen und unterschiedliche Präuse ziehen kann und vielleicht auch den Ausblick darauf hat.

00:41:02: es kann eine gewisse Stabilisierung aus all dem Folgen was ich nach wie vor auch glaube.

00:41:06: das ist der Fall weil wenn ich die Frage für mich beantwortet habe, ich muss mich jetzt an das anpassen.

00:41:15: Dann stehe ich anders da als davor.

00:41:19: Weil ich mich da noch dagegen gewährt habe, weil ich gar keine Lust hatte, weil mich das alles genervt hat was dort stattgefunden hat.

00:41:25: Da ist ein innerer Prozess, hat einen inneren Prozess stattgefundet und damit bin ich da gewachsen auch.

00:41:31: Und das ist das, was ich dann sozusagen gelernt habe anderen beibringen könnte sozusagen, weil ich selber gelernt habe.

00:41:40: Weil da eine Kompetenz entstanden ist.

00:41:42: So würde ich das jetzt

00:41:44: formulieren.

00:41:45: Total spannend!

00:41:46: Ich danke dir und jetzt machen wir mal das Buch kurz zu und sagen Eyjörg, ich hab heute Morgen eine Mail gekriegt.

00:41:54: ab morgen wird hier alles anders.

00:41:56: Oh oh oh, ich merke schon mein Puls geht hoch Ohne im Sprech vom Buch zu bleiben.

00:42:02: Was würdest du mir empfehlen, um ruhig zu bleiben?

00:42:05: Um meine Reise gut zu starten?

00:42:09: Ja!

00:42:10: Erkundige nicht mal worum geht es denn eigentlich?

00:42:13: Was soll denn verändert werden?

00:42:15: Was berührt dich davon?

00:42:16: Also jetzt auch emotional aber in erster Linie das mal zu rationalisieren was heißt das erstmal?

00:42:24: Sucht die Informationsquellen Und wenn das heißt, vielleicht passiert eine agile Transformation ein neues Zusammenarbeitsmodell.

00:42:31: Das Scarf heißt oder Safe heißt oder was weiß ich informiere dich erstmal darüber?

00:42:38: Was heißen das eigentlich?

00:42:39: Was könnte das für dich bedeuten?

00:42:42: und als zweites gucke auch mal was bietet dein Unternehmen jetzt an?

00:42:48: Und manchmal ist es ja so dass da am Anfang noch gar nicht so viel angeboten wird.

00:42:52: deswegen Sucht dir Leute, mit denen du darüber reden kannst wo du das herausbekommen kannst was da angeboten wird.

00:43:01: Und tauscht dich auch mit Kollegen aus wie die das finden und vielleicht gibt es ja auch einen Kollegenkreis im Freundeskreis... Ja Leute bei denen das schon mal im Unternehmen stattgefunden hat und spricht dann mal mit denen.

00:43:14: also versuch so ein bisschen deinen Wahrnehmungsfeld oder deine Perspektive zu erweitern und spreche mit anderen dass du unterschiedliche Impulse dazu bekommst Damit du dir ein breites Bild sozusagen schaffen kannst.

00:43:30: Und damit natürlich auch so verbunden, natürlich beschäftige dich mit deinen Ängsten und auch deinen Sorgen.

00:43:35: aber guck vielleicht auch was kann daran interessant sein?

00:43:39: Auch wenn du das jetzt... also was kann theoretisch dann interessant sein.

00:43:43: Auch wenn Du das Gefühl hast, Du musst gerade so eine gewisse Heimat vielleicht aufgeben, Aber es kann theoretische interessant sein und versuch das auch mitzusehen.

00:43:54: Ja, ich finde es spannend.

00:43:55: Ich bin immer sehr schnell bei allerlei Veränderung sowohl im positiven als auch für den negativen.

00:44:06: Entweder bin ich total angezündet oder schon auf Widerstand gepohlt aber einmal zu schauen was wird denn eigentlich angeboten sich den Rat und den Kontakt von anderen Menschen zu hören dieser Tritt auf die Bremse würde mir bestimmt noch mal gut tun

00:44:24: Und vielleicht auch nochmal zu gucken, so Circle of Influence ist ja auch so ein Modell.

00:44:31: Was kannst du beeinflussen von dem was auf dich zukommt und was kannst du nicht beeinflossen?

00:44:37: Und wo kannst du vielleicht auch nach deiner Einflussphäre suchen?

00:44:42: Also deswegen auch die Idee guckt dass du proaktiv schon frühzeitig mit Menschen ins Gespräch kommst fragt bei H.A nach, habt ihr was geplant?

00:44:51: Was habt ihr

00:44:52: geplant?".

00:44:53: Gibt es eine Möglichkeit dass ich mich vielleicht auch einbringe so da einfach mal nachzufragen um all das was passiert möglichst dann möglichst früh selber mit dran zu sein und selber Stichwort Selbstwirksamkeit zu gucken?

00:45:09: wie kann ich mich frühzeitig damit beschäftigen wo kann ich mir vielleicht auch frühzeitig einbringen die Frühungskraft zu fragen hast du ne Idee?

00:45:16: wollen wir vielleicht meine Reflektions- oder eine Gruppe dafür gründen und dass wir gucken, was heißt denn das eigentlich für uns?

00:45:22: Also ich kenne es auch bei uns so, dass wir uns dann manchmal mit unserer Führungskraft zusammengetan haben.

00:45:25: Und dann hat jeder mal berichtet aus den Netzwerken die wir ja mit der Zeit in unserem Unternehmen und im Konzern aufgebaut haben.

00:45:33: Wer hat denn eigentlich etwas gehört?

00:45:36: Das finde ich übrigens sehr smart.

00:45:37: Allein um auch Geschichten, die sich selbst zu Ende erzählen...

00:45:45: Manchmal ist es ja so, dass du ganz unterschiedlich oder es gibt ja immer auch Informälen.

00:45:50: Also den Flurfung sozusagen und manchmal ist er so das offizielle einfach dem Flurfing hinterherhängt und hängt.

00:45:58: und was im Flurfunk manchmal auch berichtet wird ist ja manchmal können ja auch einfach Sachen sein die wo jemand Besorgnis hat, dass das passieren kann.

00:46:11: Aber es muss ja nicht der Wahrheit entsprechen.

00:46:12: Deswegen, dass wir zusammen zu tragen und zu gucken was für Geschichten hören wir denn hier?

00:46:17: Damit man sich gemeinsam so ein Bild machen kann.

00:46:20: Welchen Geschichten können wir folgen?

00:46:22: Welche Klingen plausibeln

00:46:23: etc.,

00:46:24: damit man zusammen zumindest die Gesamtheit der Geschichten, die gerade im Fluff-Funk kursieren mal in den Blick nehmen kann, damit du weißt okay das ist auch grade so unterschiedliche Effektfelder vielleicht hier.

00:46:40: Eine Sache habe ich mich beim Lesen des Buches noch gefragt.

00:46:45: Ich habe nicht jede Seite komplett gelesen, das gebe ich zu.

00:46:49: Es

00:46:50: ist ja auch nicht dafür angelegt, du musst es gar nicht von vorne bis hinten lesen und du darfst es querlesen.

00:46:56: Am ganzen

00:46:56: Studium habe ich die besten Bücher oder die größten Erkenntnisse durchs Querlesen

00:47:00: gewonnen.

00:47:02: Ich find's sehr mutmachend insgesamt und immer mal wieder draufzuschauen, so du sagst es ja auch ein Selbsthilferatgeber.

00:47:10: Ich hab mich gefragt wo sollte ich die Grenze ziehen?

00:47:13: Weil ich finds gut, immer wieder zu fragen welche Rolle nehme ich persönlich in Changeprozessen ein wenn man viel zu schnell dabei ist?

00:47:22: was könnten müssten alle anderen tun?

00:47:25: aber wo sollte man vielleicht doch die Grenzen ziehen?

00:47:28: also wo solltet man sagen?

00:47:29: vielleicht veränder ich mich da nicht.

00:47:33: Wie finde ich das für mich heraus?

00:47:37: Das ist natürlich eine gute Frage.

00:47:38: Ich meine, das Beispiel was ich ja erwähnt hatte... ...was ich ja häufig höre ist ja oder auch beobachte dass wenn du merkst.. ..das was dort passiert da kann nicht mitgehen dann möchte ich nicht mit gehen.

00:47:56: Das ist erstmal ein gutes Zeichen immer genauer hin zu gucken und für dich dann zu überprüfen Was ist es mir wert das mitzugehen und was ist es mehr Nichtwert das mitzugehen?

00:48:09: oft höre ich dann, ja ich bin da mitgegangen weil ich gar nicht das Unternehmen verlassen möchte.

00:48:13: Weil ich mich hier wohlfühle.

00:48:15: Ich habe ein Netzwerk aufgebaut was ein ganz wichtiger Punkt ist auch wenn ich es jetzt noch nicht weiß wie ich das aktuell nutzen kann das neue Netzwerk oder dass das bestehende Netzwerk in dem neuen Kontext.

00:48:28: oder sage ich mir ich gehe ein ganz neues Unternehmen wo ich mein Gehalt wieder verändernden verhandeln muss wo ich mich neu einfinden muss und meine Rolle finden muss.

00:48:37: also Das sind beides sehr existenzielle Fragen, wobei beiden der Ausgang auch erst mal offen ist.

00:48:44: Aber da halte ich das für wichtig, das für sich abzuwägen und beide Varianten sind komplett plausibel.

00:48:55: Ja, das finde ich wichtig zu wissen man muss keine Heldenreise bis zum Ende durchstehen oder es ist schön... Man darf

00:49:06: jederzeit natürlich

00:49:07: sagen die Reise verlassen.

00:49:09: für die, die zurückgeblieben sind, sag ich mal in diesem ganzen Veränderungschaos.

00:49:15: Das ist ein Angeboten-Weg durch das Chaos und dem Dschungel zu finden.

00:49:19: Und vielleicht für sich eine Strategie zu finden?

00:49:21: Die Strategie kann natürlich irgendwann auch heißen... Ich glaube, ich lass es hier.

00:49:25: Das war bei mir der Fall, dass ich dann irgendwann gesagt habe, ich finde mich einfach nicht wieder.

00:49:33: Ja stark!

00:49:34: Danke auch für die ganz persönliche Einblicke, im Buch immer wieder.

00:49:40: Das ist schon ein sehr persönliches Buch, das kann man glaube ich sagen.

00:49:45: Jörg wir stellen den Menschen immer eine Frage zum Ende des Podcasts.

00:49:53: bei uns steht in unserem Wertekanon oder in unserer Vision ganz oben eine Welt, in der jeder und jede gerne zur Arbeit geht.

00:50:03: allein darüber können wir tausend Heldenreisen schreiben.

00:50:07: Ich glaube auch, ja.

00:50:09: Was geht dir durch den Kopf wenn du dieses hörst?

00:50:12: Glaubst du dass das realistisch ist eine Welt in der jeder und jede gerne zur Arbeit geht?

00:50:22: Hier muss man also einen kurzen Moment darüber nachdenken.

00:50:24: Denkt nach es!

00:50:27: Ist das ja mal die Frage ob diese welt in der jeder gerne zu arbeit gehen ob das heißen muss dass ich in eine festanstellung gehe oder ob ich beispielsweise frei berufe dich oder selbstständig arbeite.

00:50:41: Ich halte es für wichtig, weil Arbeit ist ja eine Form von Entwicklung im besten Falle.

00:50:48: So ist mein Verständnis.

00:50:50: Natürlich ist Arbeit auch dafür da Lebensunterhalt zur Verfügung zu stellen Reisen zu machen Fortbildung zu machen sich Gegenstände anzuschaffen vielleicht Autos Motorräder Fahrräder.

00:51:08: Aber für mich ist Arbeit so etwas existenzielles, dass es bei mir mit Selbstentwicklung und zwar auch selbst Verwirklichung zu tun hat.

00:51:16: Und ich würde fast sagen jeder sollte eine Recht auf Selbstverwirklichungen haben.

00:51:22: Wir sind ja gerade in einer Phase wo ich denken würde das wir eher Rückschritte machen was so eine Vorstellung davon angeht wenn wir hören dass wir alle mehr arbeiten sollen, dass wir nicht gut arbeiten.

00:51:37: Ich

00:51:37: glaube, wir sollten vielleicht das Recht auf Selbstverwirklichung in der Arbeit am Arbeitsplatz ins Grundgesetz schreiben.

00:51:45: Das ist eine Utopie... Aber das halte ich für einen wichtigen Punkt.

00:51:49: jetzt unabhängig von dieser Utopi.

00:51:53: Also auch als ein Hinweis wenn jemand durch so'n Change-Prozess geht gibt's für mich immer noch den Grad wo ich das Gefühl habe dass sich mich verwirklichen kann?

00:52:00: Das ist ja für jeden ganz anders.

00:52:02: also für dich ist es was anderes als für mich.

00:52:06: In Arbeiten hast du immer etwas Persönliches von dir, an dem Du Dich reibst.

00:52:11: Mit dem Du dich weiterentwickelst

00:52:13: etc.,

00:52:13: wo Du das Gefühl hast hier kann ich meine Kreativität und meine Talente reinbringen oder auch nicht.

00:52:19: Das halte ich für einen wichtigen Gradmesser.

00:52:23: Deine Frage war jetzt ja nochmal...

00:52:25: Die Welt in der jeder gerne zur Arbeit geht was dir dazu durch den Kopf geht ob du sie für realistisch hältst?

00:52:31: Ich finde du stellst dem etwas voran oder präzisierst, dass ich weiß gar nicht wie man sagen soll das Recht auf Selbstwirksamkeit.

00:52:42: Das Recht auf seinen eigenen Weg zu gestalten.

00:52:44: selbstverwirklichung zum Beispiel durch die Gestaltung der eigenen Heldenreise.

00:52:49: und dafür hast du ein Buch geschrieben Don't Panic.

00:52:54: ich sage es nochmal Don't panic der Reiseführer durch das Tentschaos.

00:52:59: Jörg vielen Dank für dieses Gespräch Und ich wünsche dir eine erfolgreiche Woche mit hoffentlich nicht ganz so viel Ausschreibungskaus.

00:53:08: Danke dir!

00:53:09: Ich danke dir, tschüss!

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