Shownotes
Meetings streichen, ersetzen oder verwandeln: David Hillmer und Lutz Hüser stellen im Gespräch mit Michael Trautmann den Ansatz ihres Buches „Kill Meetings“ vor.
Das nimmst du aus der Folge mit:
- Meetings hinterfragen: Wann braucht es gemeinsame Denkarbeit – und wann reichen eine E-Mail oder eine Videobotschaft?
- Meeting-Inventur: Regeltermine, Teilnehmerzahl und Taktung auf ihren Nutzen prüfen.
- Beteiligung ermöglichen: Mit Check-ins, stillen Brainwriting-Phasen und Blitzlichtrunden auch weniger spontane Stimmen einbeziehen.
- Moderation als Bühnenbau: Den Rahmen für die Arbeit der Gruppe schaffen, statt selbst im Mittelpunkt zu stehen.
- Die drei C nutzen: Center für Ausrichtung und Fokus, Collaborate für Interaktion, Close für Ergebnisse und nächste Schritte.
- Vielredner bremsen: Wie vereinbarte Signale wie ELMO und freundliche, klare Interventionen helfen können.
- Teamkultur verstehen: Was Redeanteile, Hierarchien und der Umgang miteinander über psychologische Sicherheit verraten.
Außerdem geht es um Working Out Loud, CliftonStrengths und einen Ausblick auf KI in Meetings – einschließlich des Risikos, dass mehr Effizienz auch mehr Arbeit und Stress mit sich bringt.
Wichtig zur zugespitzten 90-Prozent-These: Die Autoren kennzeichnen sie ausdrücklich als nicht wissenschaftlich fundiert. Gemeint ist nicht, neunzig Prozent aller Meetings ersatzlos zu streichen, sondern sie zu streichen, asynchron zu ersetzen oder in Workshopformate zu verwandeln.
Erwähntes Buch: „Kill Meetings“ von David Hillmer und Lutz Hüser.
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